Die Kunst, online zu lesen.

Home



Edvard Munch, Die Frauen und das Gerippe, 1896

Edvard Munch, Die Frauen und das Gerippe, 1896

Kaltnadel auf festem, glattem Velin. 31,4 x 42,9 cm (42,5 x 55,9 cm)
Signiert "Edv. Munch". Woll 51 II (von III).

Aus der frühen Auflage, gedruckt von Angerer, Sabo oder Felsing, vor den Überarbeitungen im Skelett, jedoch bereits mit der schwachen Diagonallinie im Bein der linken Frau und der M-förmigen Linie rechts neben dem Kopf der rechten Frau.

Mit einem gewissen Übermut betrachten und erkunden die beiden nackten Frauen das zwischen ihnen stehende Skelett auf seinem Sockel, dessen Befestigungsstange exakt die vertikale Bildmitte markiert. "In spielerischer Weise paraphrasieren "Die Frauen und das Gerippe" das Thema Tod und Eros... Svenaeus zufolge bezog Munch seine Idee 'zu dieser offensichtlich selbstironischen Variation' aus einer Lithographie Gavarnis..., auf der ein junger Medizinstudent seine Freundin mit einem männlichen Skelett konfrontiert. In Bezug auf das Verhältnis von Mann und Frau sei es hier einmal umgekehrt. Die Radierung 'Die Frauen und das Gerippe' zeige deshalb 'das Rätsel des Mannes' aus der Sicht der Frau, den Mann 'als Sphinx und Skelett'". (S. Achenbach, Edvard Munch. Die Graphik im Berliner Kupferstichkabinett, Ausst.-Kat. Berlin 2003, S. 59).

Inmitten der Melancholie, die in Munchs Radierungen dieser Zeit seine Gefühlswelt nach dem Tod seines Vaters widerspiegelt, entsteht also eine Darstellung, die statt Leere und Finsternis, Trauer und Einsamkeit das Todesmotiv dem üppig blühenden Leben unterlegen zeigt.
Verso mit dem braunen Rundstempel "Städtisches Museum Düsseldorf", dort mit Bleistift bezeichnet "Im Tausch abgegeben: Dr. Schleuter 30.11.39". Prachtvoller, herrlich gratiger Druck mit breitem Rand. Äußerst selten.

Weitere Details:


Aus der frühen Auflage, gedruckt von Angerer, Sabo oder Felsing, vor den Überarbeitungen im Skelett, jedoch bereits mit der schwachen Diagonallinie im Bein der linken Frau und der M-förmigen Linie rechts neben dem Kopf der rechten Frau.

Mit einem gewissen Übermut betrachten und erkunden die beiden nackten Frauen das zwischen ihnen stehende Skelett auf seinem Sockel, dessen Befestigungsstange exakt die vertikale Bildmitte markiert. "In spielerischer Weise paraphrasieren "Die Frauen und das Gerippe" das Thema Tod und Eros... Svenaeus zufolge bezog Munch seine Idee 'zu dieser offensichtlich selbstironischen Variation' aus einer Lithographie Gavarnis..., auf der ein junger Medizinstudent seine Freundin mit einem männlichen Skelett konfrontiert. In Bezug auf das Verhältnis von Mann und Frau sei es hier einmal umgekehrt. Die Radierung 'Die Frauen und das Gerippe' zeige deshalb 'das Rätsel des Mannes' aus der Sicht der Frau, den Mann 'als Sphinx und Skelett'". (S. Achenbach, Edvard Munch. Die Graphik im Berliner Kupferstichkabinett, Ausst.-Kat. Berlin 2003, S. 59).

Inmitten der Melancholie, die in Munchs Radierungen dieser Zeit seine Gefühlswelt nach dem Tod seines Vaters widerspiegelt, entsteht also eine Darstellung, die statt Leere und Finsternis, Trauer und Einsamkeit das Todesmotiv dem üppig blühenden Leben unterlegen zeigt.
Verso mit dem braunen Rundstempel "Städtisches Museum Düsseldorf", dort mit Bleistift bezeichnet "Im Tausch abgegeben: Dr. Schleuter 30.11.39". Prachtvoller, herrlich gratiger Druck mit breitem Rand. Äußerst selten.

Preis: 25000 

© Galerie Bassenge KG, Berlin 


Zurück




Galerie Bassenge Berlin

English Site Galerie Bassenge Berlin

Über uns

News

English Site News

Termine

English Site Termine

Highlights








Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum



Zum Seitenanfang Auktionen

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce