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Heinrich Campendonk, Ohne Titel (Zwei Frauen), 1912

Heinrich Campendonk, Ohne Titel (Zwei Frauen), 1912

Tusche und Gouache auf Maschinenbütten. 46 x 40cm. Signiert und datiert unten rechts: H. Campendonk 1912. Modellrahmen.

Provenienz:
Kunsthandel Brigitte Büdenhölzer, Emmendingen (hier 1997 erworben)
Privatsammlung

Unsere Tuschepinselzeichnung Heinrich Campendonks aus der der Hochzeit des Expressionismus lässt die intensive Auseinandersetzung des Künstlers mit figürlichen Darstellungen in dieser Phase seines Schaffens klar erkennen.
Allen Zeichnungen dieser Periode ist gemein, dass sie fast nie Tiere oder Landschaften abbilden, noch findet man Einzelportraits. Vielmehr wählt er Figurenkonstellationen von mindestens zwei Personen aus, die sich über das ganze Blatt erstrecken. Oft sind die Arme der Personen so gemalt, dass diese einer natürlichen Haltung kaum entsprechen. Hierbei ging es Campendonk nicht darum, Menschen möglichst naturgetreu darzustellen. Ziel dieser Werke war es, kompositorische Fragestellungen zu lösen. Daher war es nicht nötig, von einem lebenden Modell abzumalen; vielmehr bediente sich der Künstler seiner Fantasie. Dennoch kann man auch in unserem Werk die typischen mandelförmigen Augen, das schwarze Haar und die markanten Gesichtsformen von Adda Deichmann finden, seiner engen Freundin, die ihn in dieser Zeit immer wieder inspirierte.
(Vgl. Firmenich, Andrea: Heinrich Campendonk, 1889-1957, - Leben und expressionistisches Werk, mit Werkkatalog des malerischen Oeuvres, Recklinghausen 1989, S. 18, 83).

Weitere Details:


Unsere Tuschepinselzeichnung Heinrich Campendonks aus der der Hochzeit des Expressionismus lässt die intensive Auseinandersetzung des Künstlers mit figürlichen Darstellungen in dieser Phase seines Schaffens klar erkennen.
Allen Zeichnungen dieser Periode ist gemein, dass sie fast nie Tiere oder Landschaften abbilden, noch findet man Einzelportraits. Vielmehr wählt er Figurenkonstellationen von mindestens zwei Personen aus, die sich über das ganze Blatt erstrecken. Oft sind die Arme der Personen so gemalt, dass diese einer natürlichen Haltung kaum entsprechen. Hierbei ging es Campendonk nicht darum, Menschen möglichst naturgetreu darzustellen. Ziel dieser Werke war es, kompositorische Fragestellungen zu lösen. Daher war es nicht nötig, von einem lebenden Modell abzumalen; vielmehr bediente sich der Künstler seiner Fantasie. Dennoch kann man auch in unserem Werk die typischen mandelförmigen Augen, das schwarze Haar und die markanten Gesichtsformen von Adda Deichmann finden, seiner engen Freundin, die ihn in dieser Zeit immer wieder inspirierte.
(Vgl. Firmenich, Andrea: Heinrich Campendonk, 1889-1957, - Leben und expressionistisches Werk, mit Werkkatalog des malerischen Oeuvres, Recklinghausen 1989, S. 18, 83).

Preis: 15000-20000 

© Van Ham Kunstauktionen, Köln 


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