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lukasfeichtner galerie - summer specials

lukasfeichtner galerie - summer specials

summer specials

vom 23.06.2005 bis 22.07.2005

lukasfeichtner galerie

Seilerstätte 19

AT-1010 Wien

Telefon: +43 (0)431 512 091 0

Telefax: +43 (0)431 804 306 3

E-Mail: info@feichtnergallery.com

URL: www.feichtnergallery.com

„summer specials“
24. Juni – 22. Juli 2005

Neue bzw. noch nicht gezeigte Arbeiten werden in der Ausstellung „summer specials“ in der lukasfeichtner galerie vom 24. Juni bis 22. Juli zu sehen sein.
Neben den Galeriekünstlern präsentiert die Galerie zum ersten Mal die Fotoarbeiten von Nathalia Edenmont. Die 1970 in Yalta, Russland geborene und heute in Stockholm lebende Künstlerin beschäftigt sich in ihrer Fotografie mit dem Thema des Stilllebens. Schön werden die einzelnen Gegenstände vor einem monochromen Hintergrund präsentiert. Perspektivische Tiefe wird durch die flache Rückwand aufs äußerste minimiert. Doch nicht diese fehlende Räumlichkeit irritiert, sondern die Gegenstände, die Natalie für ihre Bilder benutzt. Körperteile toter Tiere werden drapiert, der weiße Hase trägt eine Perücke – angefertigt vom selben Friseur, der auch für Nathalias Hochzeitsfrisur zuständig war – in einer Vase steckt eine Katze, und anstelle der Blumeblüte tritt das Auge eines Tiers. Der Betrachter wird irritiert, denn hier treten Schönheit und Gefälligkeit in einen direkten Kontext mit Brutalität und Schrecken.
Weniger brutal, eher belustigend richtet Stephan Reusse seine Kamera auf Celebrities der Kunstszene. In seiner Serie „Collaboration II“ hat er in der Zeit von 1989 bis 2001 immer wieder Persönlich abgelichtet. Zu sehen sein wird Jeff Koons mit Pudelhaube im Himmelbett – der krasse Gegensatz zu Koons „Hochzeitsfotos“.
Christian Keinstar, ein ehemaliger Schüler von Stephan Reusse und Jürgen Klauke, richtet seine Aggression in der Serie „Artfighter“ gegen die bestehenden Institution. Als gebürtiger Pole setzt er sich in dieser Arbeit nicht nur mit dem Thema Fremdenhass auseinander, sondern er versucht sich zu Beginn seiner Studientätigkeit 2001 von dem schon „bekannten“ und „veralteten“ zu lösen – mit dem Wurf eines Sprengsatzes.
Den ruhigeren Part zwischen diesen Künstlern übernimmt Walter Weer und Lorenz Estermann. Weers aus Schnüren gefertigte Objekte setzten sich mit dem Thema des Raumes auseinander, eine Thematik, die auch im „Regalsystem“ Estermanns zu beobachten ist. Seine Arbeiten im Raum, die Objekte, sind als direkte Nachfolge seiner sensiblen Zeichnungen zu sehen. Hat er in diesen gedanklich räumliche Eindrücke verarbeiten, die teils auch als Montage aufs Papier kamen, so legt er nun das Zeichenmaterial vorerst zur Seite und zimmert aus Sperrholz und Papier reale architektonische „Raumstücke“ – unterstrichen werden die Arbeiten durch vorangehende Zeichnungen.
Auch malerische Positionen werden zu sehen sein. Martin Schnur, Ahmet Oran, Eva Wagner und Bianca Regl zeigen neue Arbeiten. Setzt Oran seine Farbschichten in einer dichten Tiefenwirkung auf die Leinwand, versteht es Bianca Regl mit wenigen Pinselstrichen die helle Figur aus dem dunklen Hintergrund hervorzulocken. Eva Wagner, die diesjährige Gewinnerin des Faistauer Preises, setzt sich in ihrer neuen Serie – noch sensibler und zeichnerischer – mit dem Thema Dakar auseinander.
Den Gegensatz von Schwarz und Weiß erlebt der Besucher in der Gegenüberstellung der Arbeiten von Rudi Stanzel und Udo Nöger. Beiden ist die Nuancierung mit nur einer Nichtfarbe ein Grundanliegen. Stanzel bevorzugt den tiefschwarzen Granit, und Udo Nöger arbeitet die unterschiedlichsten Schaffierungen aus dem Weiß heraus. Reduziert und malerisch – auch wenn mehrere Farben hineinmischen – sind auch die Fotoarbeiten von Manfred Grübl. Egal ob er den Vernissagebesucher aufs Kreuz legt, oder auf dem Roten Platz in Moskau mit seinem Regenmantel spazieren geht. Das Resultat ist stets ästhetisch reduziert.
Bunter und schrillen sind hingegen die Arbeiten von Deborah Sengl und Ronald Kodritsch. Die Idee der Mutation – die so genannte Ertarnung – verwendet Sengl in ihren Arbeiten. Der Hundeliebhaber wird in der Physiognomie wie sein Liebling und der Jogger übernimmt die böse Fratze seines Alptraumes – der ihn verfolgende Hund. Kodritsch arbeitet in seine Bilder ganz bewusst mit dem schwarzen Humor. Immer wieder werden Meldungen aus den Medien als Grundlage seiner Bilder verwendet und in den für ihn eignen bissigen Tenor gebracht. Noch bis zum 4. September sind Arbeiten von Kodritsch in der Ausstellung „Lebt und arbeitet in Wien II“ in der Kunsthalle Wien zu sehen.

Weitere Informationen: www.feichtnergallery.com



Künstlerbiographie(n) und Kunstwerke:
Lorenz EstermannWalter WeerStephan ReusseMartin SchnurEva WagnerChristian KeinstarAhmet OranBianca Regl

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