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Ernst Ludwig Kirchner, Ziegenhirt, 1918

Ernst Ludwig Kirchner, Ziegenhirt, 1918

Holzschnitt auf weichem Velin. 47,8 x 38 cm (54,7 x 45,7 cm). Signiert "E L Kirchner" und als "Eigendruck" bezeichnet, mit dem Basler Nachlaßstempel verso. Schiefler H 365, Dube 334 II (von III), Gercken 904 II (von III).

Losnummer: 8125


Kirchners kleinteilige, geradezu splittrige Schnittführung im Holzschnitt "Ziegenhirt" bereichert seine charakteristische, kantige und entschiedene Formensprache und formt innerhalb der einfachen Kopf- und Gesichtsformen ein differenziertes Bild des Jungen mit seinem großen dunklen Hut. Figur und Hintergrund sind komplex miteinander verzahnt. In seinen ersten Davoser Jahren bewohnte Kirchner während des Sommers eine Hütte auf der Stafelalp, oberhalb von Frauenkirch. Es entstehen zahlreiche Arbeiten zum "Alpleben", zu den Berglandschaften und ihren Bewohnern, und dieser Werkgruppe ist auch der "Ziegenhirt" zuzurechnen.
Weil fast alle seine Holzschnitte als Eigendrucke entstanden und die Druckstöcke für jedes einzelne der wenigen entstandenen Exemplare selektiv und individuell eingefärbt wurden, dürfen Kirchners Handdrucke fast ausnahmslos als Unikate aufgefasst werden. Gercken verzeichnet elf Exemplare des sehr seltenen Blattes.
Verso mit dem violetten Nachlaßstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b), dort mit der Registriernummer "H 365 II". Prachtvoller, in den Details klar zeichnender Handdruck des zweiten Zustandes, mit Rand.
Einer von bislang drei bekannten Abzügen des II. Zustandes, vor weiteren Aufhellungen des Hintergrundes. Mit den Veränderungen im Stock, die Dube für diesen Zustand aufführt: Der Hintergrund ist stark aufgelichtet, verschiedene Linien stoßen noch an die Kopfkontur; vor den Aufhellungen in den oberen Ecken. Der Druckstock ist noch nicht abschließend abgehobelt, so dass noch nicht alle Partien gleichmäßig schwarz drucken, sondern die leichten Unebenheiten einzelne, ausdrucksvolle Aufhellungen zur Folge haben.


Veranstaltungshinweise:

Am 27.05.2017 109. Auktion: Moderne Kunst Teil I und II


Schätzpreis: 30.000,-  EURO

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