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Stanley Cursiter, Interieur mit liegender junger Dame, 1912

Stanley Cursiter, Interieur mit liegender junger Dame, 1912

Öl auf Leinwand (doubliert). 122 x 147 cm.
Signiert und datiert unten links: Stanley Cursiter 1912.

Losnummer: 2572


Neben zahlreichen Landschaftsgemälden ist Stanley Cursiter primär für seine Interieurs mit Darstellungen wunderschöner junger Damen im Stil der 1910er und 1920er Jahre bekannt. Diese Gemälde zählen zu den beliebtesten und somit begehrtesten Werken Cursiters auf dem Kunstmarkt.
Schon in jungen Jahren mangelte es ihm scheinbar nicht an finanziellen Mitteln, da er ab 1910, als Student des Edinburgh College of Art, bereits eine Wohnung in 28 Queen Street, einer der angesehensten Adressen der Stadt bewohnte. Während in der Literatur auch fälschlicherweise davon berichtet wird, dass seine realistischen Interieurszenen erst nach dem 1. Weltkrieg entstanden sind, ist unser Werk von 1912 neben dem Werk „Twilight“ von 1914 (Scottish National Gallery) der beste Beweis, dass er sich seinem erfolgreichsten Sujet bereits innerhalb seines Frühwerks widmete.
Unser großformatiges Gemälde zählt wohl zu seiner Reihe „Dolce far niente“, welche sich dem „Süßen Nichtstun“ in höchster malerischer Raffinesse widmet. Besonderen Fokus legt Cursiter in unserem Werk auf die Wiedergabe der unterschiedlichen Stoffe und Oberflächen. Ein weicher, seidener und dünn fließender heller Seidenstoff umfließt den schlanken Körper einer jungen Dame, die auf einem Kanapee liegend den Betrachter anschaut. Virtuos und mutig hat Cursiter den Pinsel über die Leinwand geführt, um die Höhen und Tiefen der Stofffalten vom Licht und Schatten zu betonen und den Stoffen ein natürliches Oberflächenrelief zu verleihen. Die goldenen Schuhe der jungen Dame scheinen markant aus der Darstellung heraus und der Spann ihres rechten Fußes wird von hellen Lichtakzenten betont. Mit dem extravaganten Federfächer an ihrer linken Schläfe stützt sie ihren von einem schwarzen Band umschlungenen Kopf leicht ab. Dabei blickt sie ihren Porträtisten an.
Das Interieur wird von dem damals wie heute so populären Japonismus bestimmt. Mit gezielten Farbakzenten bringt Cursiter die Glasur der ovalen Porzellanplatte im Licht zum Glänzen. Jedes Detail des Kissens hat er mit dem Pinsel gezeichnet. Cursiters Werke, so auch unser großformatiges Gemälde, zeigen Momente der Ruhe und Besinnung in edlem Ambiente.

Provenienz

Auktion Sotheby's, South Queensferry, Hopetoun House, 29.4.1986, Lot 247. - Italienische Privatsammlung.

Ausstellung

Wohl ausgestellt unter dem Titel "Ein Intermezzo" in der Royal Scottish Academy im Jahr 1913.


Veranstaltungshinweise:

Am 30.05.2020 Auktion 1153: Alte Kunst - Kunst des 19. Jahrhunderts


Schätzpreis: 50.000 - 70.000  EURO

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