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Beckmann, Lichtenstein, Vallotton – Ausgezeichnete Resultate für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

Roy Lichtenstein, Thinking Nude, State I, 1994

„Weit über 1000 Bieter aus über 30 Ländern haben für eine enthusiastische Stimmung im Auktionssaal gesorgt. So macht es Freude, Auktionator zu sein“, sagt Auktionator Cyril Koller. Von den 470 Werken moderner und zeitgenössischer Kunst, welche am 8. und 9. Dezember unter den Auktionshammer kamen, konnten 80% verkauft werden. Der Erlös von insgesamt 8 Mio. Franken übertraf die Summe der unteren Schätzung um 15%. Neben Geboten aus dem bis zum letzten Platz gefüllten Auktionssaal und vielen Bietern am Telefon, wurde auch das Mitsteigern am Internet bis in fünfstellige Preisbereiche rege genutzt.

Mit einem Verkaufserlös von CHF 222‘500 (EUR 190‘000) wurde Roy Lichtensteins farbiger Reliefdruck «Thinking Nude, State I» (Los 3731) zum weltweit teuersten «Thinking Nude», der je über eine Auktion versteigert worden ist. Mit Publikumsapplaus wurde auch der erfolgreiche Käufer gewürdigt, der für die 1969/70 entstandene Papierarbeit „Blue Interval“ von Mark Tobey (Los 3414) nach minutenlangem Bietergefecht CHF 140‘900 (EUR 121‘000) und damit das 14-fache der Schätzung bewilligte. An Chinesische Sammler gingen die zwei Werke des bedeutenden Vertreters der lyrischen Abstraktion, Chu The-Chun (Los 3461 und 3462), die beide 1987 direkt beim Künstler erworben worden waren und nun CHF 240‘000 (EUR 206‘000) bzw. CHF 264‘000 (EUR 227‘000) erzielten.

Zum teuersten Werk unter den Klassikern wurde über CHF 500‘000 (EUR 430‘000) Max Beckmanns Landschaft „Waldgracht mit Segeln“ (Los 3228), welche 1943 im Exil in Amsterdam entstanden und kurz danach von Beckmanns wichtigem Händler Günther Franke an die Eltern des heutigen Besitzers verkauft worden war. Die selbe hervorragende Provenienz wies auch das expressiv-figurative Werk „Das Duett“ von Ernst Wilhelm Nay auf (Los 3258), welches seine untere Schätzung mit einem Verkaufserlös von CHF 360‘000 (EUR 310‘000) mehr als verdreifachte. Eine ähnliche Preissteigerung erzielte Koller für das impressionistische Landschaftsgemälde von Gustave Loiseau (Los 3212), das für CHF 240‘000 (EUR 206‘000) in den Besitz eines deutschen Sammlers geht. Und der Erlös von CHF 300‘500 (EUR 258‘000) für „Corbeille de mandarines et bananes“ von Félix Vallotton (Los 3057), der einer der höchsten für ein Stillleben dieses Künstlers ist, rundete das positive Bild dieser Dezemberauktionen ab.

Veranstaltungen zum Bericht:
Auktion A183: Impressionismus & Klassische Moderne
Auktion A183: Schweizer Kunst
Auktion A183: Grafik & Multiples
Auktion A183: PostWar & Contemporary

Quelle: © Koller Auktionen AG

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