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Van Ham trotzt der Krise mit Rekordjahr

George Condo, Screaming Couple, 2005

Mit dem besten Gesamtjahresergebnis in der Geschichte des Hauses in Höhe von knapp 40 Mio. Euro übertrifft das Auktionsjahr 2020 bei Van Ham alle Erwartungen und setzt in der noch andauernden Krise ein deutliches Zeichen der Stärke. Während die internationale Konkurrenz zum Teil mit zweistelligen Umsatzeinbrüchen zu kämpfen hat, schließt Van Ham das Jahr mit einem Plus von gut 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. 33 sechsstellige Ergebnisse in allen Bereichen demonstrieren die sehr gute Positionierung Van Hams in der Tiefe sowie in der Breite. Dank einer zukunftsorientierten Digitalstrategie und –expansion im Bereich der Online Only-Auktionen konnte Van Ham besonders in Zeiten der Coronakrise auf die Bedürfnisse der Käufer reagieren.

Zahlen & Fakten

  • 53 Auktionen mit ca. 14.000 Losen und 23 Katalogen, inkl. 34 Online Only-Auktionen
  • Einführung der „Classic Week“ und der „Modern Week“
  • 33 Ergebnisse über 100.000 Euro, erstmals auch ein Online-Zuschlag in dieser Höhe
  • Mit einem Gesamtumsatz von rund 3,4 Mio. Euro bei den Online Only-Auktionen ist Van Ham Marktführer hierzulande im Bereich der Online-Auktionen
  • Deutschlands führendes Auktionshaus im Bereich Schmuck & Armbanduhren

    Umsätze Abteilungen

    Modern – Post War – Contemporary: ca. 25,7 Mio. Euro
    Fine Art: ca. 3,9 Mio. Euro
    Decorative Art: ca. 3,8 Mio. Euro
    Fine Jewels & Watches: ca 3,1 Mio. Euro
    Online Only: ca. 3,4 Mio. Euro

    Modern Week | Modern – Post War – Contemporary

    Der Gesamtumsatz von rund 25,7 Mio. Euro für die Moderne und Zeitgenössische Kunst macht rund 60 Prozent des Umsatzes bei Van Ham aus. Diese Bedeutung zeigte sich in der wichtigsten deutschen Auktion des Jahres, als Van Ham Werke aus der Olbricht Collection in einem White Glove Sale versteigerte. Hier kam es auch zu den höchsten Ergebnissen des Jahres: Daniel Richters Gemälde „Das Recht“ ist eine der frühen Arbeiten aus Richters zweiter Werkphase und bereicherte zahlreiche Ausstellungen. Es wechselte nun für 438.600 Euro in eine deutsche Privatsammlung. Das Ölgemälde „Screaming Couple“ von George Condo überzeugte Steffen Hildebrand für die Sammlung Hildebrand mit seiner Farbkraft und den für den Künstler so typischen überzeichneten Figuren (Ergebnis: 322.500 Euro). Auch John Michael Armleders raumgreifende Neoninstallation „target“ gelangt in eine neue Privatsammlung: Die Heidi Horten Collection sicherte sich diese ausgezeichnete Arbeit für 193.500 Euro.

    Im Bereich der Klassischen Moderne konnte Georg Schrimpfs „Mädchen am Fenster“ im Frühjahr ein herausragendes Ergebnis von 251.550 Euro erreichen – im Herbst waren Max Ernsts Gemälde in Grattagetechnik „Enseigne pour une école de moustiques” (Ergebnis: 174.150 Euro) und Marc Chagalls „Peintre au double profil“ (Ergebnis: 103.200 Euro) die Top-Lots in dieser Rubrik. Die Nachkriegskunst war geprägt durch den erfolgreichen Verkauf der beiden monumentalen Bronzen „Still life with Watermelon“ (Ergebnis: 193.500 Euro) und „Bird on a column“ (Ergebnis: 174.150 Euro) von Fernando Botero. Weitere herausragende Zuschläge fielen für die Minimalisten Imi Knoebel (Ergebnis: 129.000 Euro) und Richard Lin (Ergebnis: 141.900 Euro), während Van Ham für Hede Bühl mit ihrer Bronze „Wächter“ einen internationalen Auktionsrekord aufstellte (Ergebnis: 70.950 Euro). Unter den Zeitgenossen fielen dieses Jahr die Fotorealisten auf, insbesondere der Amerikaner Tom Blackwell, der erneut mit einer großformatigen Schaufensteransicht „Exiting Celine. Monaco“ (Ergebnis: 193.500 Euro) begeisterte.

    Daniel Richter | Das Recht | Ergebnis: 438.600 Euro
    George Condo | Screaming Couple | Ergebnis: 322.500 Euro
    Georg Schrimpf | Mädchen am Fenster | Ergebnis: 251.550 Euro

    Classic Week | Fine Art | Decorative Art | Fine Jewels & Watches

    Unter dem Titel der Classic Week wurden dieses Jahr erstmals die Auktionen „Fine Art“, „Decorative Art“ und „Fine Jewels & Watches“ angeboten. Der geringeren Stückzahl im Vergleich zu den vorangegangenen Auktionen stand eine überdurchschnittliche Qualität gegenüber. Das neue Format wurde von den Kunden sehr gut angenommen. Alle Bereiche konnten gegenüber dem Vorjahr zulegen – im Bereich Schmuck und Uhren sogar um stolze 35 Prozent, aber auch die „Fine Art“ verzeichnet ein Umsatzplus von beinahe 30 Prozent.

    Zwei Darstellungen junger Frauen waren die eindeutigen Highlights der Auktion „Fine Art“ in diesem Herbst. Für 212.850 Euro geht das „Träumende Mädchen“ von Ladislaus von Czachorski an eine Berliner Privatsammlung und erreichte damit einen deutschen Auktionsrekord. Das reizvolle Bildnis zweier Venezianerinnen von Eugen von Blaas wurde mit einem Ergebnis von 154.800 Euro in die USA verkauft. Die Hoffnung, dass die im Frühjahr versteigerte monumentale und museale Stadtansicht Kölns von James Webb der Domstadt erhalten bleibt, konnte erfüllt werden (Ergebnis: 161.250 Euro). Der Mäzen Robert Rademacher erwarb das Gemälde für das Kölner Rathaus, wo es nun als Dauerleihgabe an prominenter Stelle zu sehen ist.

    Ladislaus von Czachorski | „Träumendes Mädchen“ | Ergebnis: 212.850 Euro
    James Webb | Ansicht von Köln | Ergebnis: 161.250 Euro
    Eugen von Blaas | „Zwei Venezianerinnen“ | Ergebnis: 154.800 Euro

    Eine höfische Bodenstanduhr mit Glockenspielwerk von 1745 führte die Auktion „Decorative Art“ mit einem Ergebnis von 163.800 Euro an. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württembergs sicherten sich diese bedeutende Bodenstanduhr für das Mannheimer Schloss. Eine Kollektion origineller Vasen führender Glasmanufakturen des Jugendstils aus der Olbricht Collection fuhr ein Ergebnis von insgesamt 112.115 Euro ein – der Schätzpreis konnte damit verdoppelt werden. Die Offerte der „Decorative Art“ erweiterte sich um die Objekte der Asiatischen Kunst: Hier konnte ein Buddha-Bronze der Ming-Dynastie auf ein Ergebnis von 87.720 Euro gehoben werden.

    Bodenstanduhr mit Glockenspielwerk | Kurpfalz | Um 1745 | Ergebnis: 163.800 Euro
    Museales Paar Art-Déco Beistelltische | Modell Bloch | Um 1926 | Ergebnis: 103.000
    Bekrönter Buddha Maitreya | China | Ming-Dynastie | 16.-17. Jh. | Ergebnis: 87.720 Euro

    Ein zeitloser Bulgari-Ring mit einem Diamanten von 5,2 Karat (Ergebnis: 180.000 Euro) überstrahlte die Herbstauktion „Fine Jewels & Watches“, die ein Rekordergebnis von 1,7 Mio. Euro erzielte. Zum besten Ergebnis des Hauses in diesem Bereich trugen insbesondere auch die Zuschläge für einen hochkarätigen losen Brillanten in Fancy Yellow (Ergebnis: 109.650 Euro) sowie für ein Paar begehrte Mondstein-Diamant-Ohrclips aus dem Hause Hemmerle (Ergebnis: 33.540 Euro) bei.

    Bulgari-Ring | 1 Diamant ca. 5,20 Karat | Ergebnis: 180.000 Euro
    Loser Brillant Fancy Yellow | Ca. 16,71 Karat | Ergebnis: 109.650 Euro
    Hemmerle | Mondstein-Diamant-Ohrclips | Ergebnis: 33.540 Euro

    ONLINE ONLY

    Besonders in Zeiten der Coronakrise konnte Van Ham als Marktführer auf dem deutschen Online-Auktionsmarkt von seiner seit 2017 erprobten Digitalstrategie profitieren. So konnten 34 Online Only-Auktionen mit über 4.000 Losen stolze 3,4 Mio. Euro Umsatz generieren und damit eine Steigerung von über 200% gegenüber dem Vorjahr erzielen. Die Online-Bieter haben sich regelrechte Gefechte geliefert und für deutliche Wertsteigerungen gesorgt. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Kunden dem Angebot vertrauen und dankend annehmen. Gleichzeitig sorgt das Format für einen erheblichen Zuwachs von neuen Kunden: 25 % Neukunden pro Online-Auktion aus über 20 Ländern konnten in den letzten Monaten verzeichnet werden. Neben den Themen aus dem Bereich Moderne und Zeitgenössische Kunst wird das Online-Angebot zukünftig vermehrt durch Auktionen aus den Bereichen „Fine Jewels & Watches“, „Decorative Art“ und „Fine Art“ erweitert.


    Kommende Auktionen

    Art & Interior 27. + 28. Januar 2021
    SØR Rusche Collection - Being Human | ONLINE ONLY 6. – 14. Januar 2021
    Modern Art | ONLINE ONLY 13. – 21. Januar 2021
    From the Olbricht Collection – Photography | ONLINE ONLY 27. Januar – 4. Februar 2021
    SØR Rusche Collection – Mixed Media | ONLINE ONLY 3. – 11. Februar 2021

  • Quelle: © Van Ham Kunstauktionen

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