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Modell eines Elefanten. Verschiedene Materialien. 18. Jh.

Modell eines Elefanten. Verschiedene Materialien. 18. Jh.

Der Korpus aus Holz, ganz überzogen mit einem Netz winziger Flussperlen, die Satteldecke aus vergoldetem Metall, besetzt mit Steinen, die Vase vom Typ meiping auf dem Rücken aus lapislazuli-blauem Email mit Behangmuster in Goldmalerei, das Zaumzeug aus Eisvogelfeder mit anhängenden Korallenkettchen und Anhängern aus Jade imitierendem Glas, Stoßzähne aus Elfenbein. Die Vase mit chip. Auf geschnitztem, profiliertem und mit Balustrade versehenem Holzsockel.
H 13,3 cm (mit Sockel), L 9,2 cm

Losnummer: 126


Das Motiv des Elefanten (xiang) mit einer Vase (ping) auf dem Rücken (taiping youxiang) hat die Glück verheißende Bedeutung von „friedvolle Zeiten“. Solche Elefanten wurden meist paarweise in Porzellan und émail cloisonné gefertigt. Größere Modelle, bei denen in die Vasen Insignien gesteckt waren, zierten die Hallen der Verbotenen Stadt. In dieser Miniaturform könnte das Stück, eventuell auch als Paar, zusammen mit anderen Kleinodien in einem reich beschnitzten Holzregal zur Schau gestellt worden sein. Vergleiche hierzu die Darstellung eines solchen kleinen Elefanten, abgebildet in einer langen Querrolle mit dem Titel „Guwan tu“ (Bild von alten Spieldingen) datiert auf das Jahr 1729 und heute im British Museum, London. Die Querrolle wurde für Kaiser Yongzheng (reg. 1723-35) als bildhaftes Inventar seiner Palastsammlung gefertigt (siehe China. The Three Emperors, 1662-1795. Ausstellungskatalog, Royal Academy of Arts, London 2005, Kat.-Nr. 169)
Die raffinierte Technik des Materialmixes ist anzutreffen auf einem Qianlong-zeitlichen taiping youxiang, dessen Vase ein Uhrwerk enthält. Auch hier ist das Tier von einem Netzwerk von Süßwasserperlen überzogen und die Ausschmückung des Elefanten ist durchaus vergleichbar mit der des vorliegenden Stückes. Der Uhren-Elefant ist einer kaiserlichen Werkstatt für die Herstellung von Uhren zugeschrieben, die unter der Direktive des Zaobanchu (Kaiserliches Werkstattbüro) arbeitete. (Siehe Sotheby's, Hong Kong, 8.4.2007, Lot 517)

清十八世紀。
木胎放置天青石及翡翠掐絲填滿琺琅太平有象(帶木座)
可比:香港蘇富比2007年4月8日拍賣,編號517與清乾隆見於北京故宮博物院
圖見於紫禁城的日常生活(1988年),第158頁

象馱寶瓶(太平有象)有著“天下太平”的寓意。這種大象通常是用瓷器和琺琅景泰藍成對制成的。在故宮博物院大廳裡有更大的雕像。
而這種小象則在一副名為“古玩畫”的長卷軸中有所描繪。該卷軸的歷史可以追溯到1729年,目前保存在倫敦大英博物館。
此卷軸是作為雍正皇帝(1723-35年間)的宮殿收藏清單而作的(參見:中國的三個皇帝, 1662-1795. 展覽目錄, 皇家藝術學院, 倫敦, 2005年, 目錄號169)。
在乾隆時期的太平有象花瓶上可以看到更為精湛的工藝:花瓶上嵌有寶鐘,整個大象身體綴以淡水珍珠。該鐘象來自宮廷鐘表作坊,下屬制作皇家御用品的專門機構“造辦處“(參見香港蘇富比,8.4.2007,拍品517)。

Literaturhinweise

Vgl.: Eine Elefantenuhr, verkauft bei Sotheby’s, Hong Kong, 8.4.2007, Lot 517 und einen Elefanten aus Lapislazuli mit goldenem Zaumzeug und Einlagen von Perlen und Halbedelsteinen aus der Ära Qianlong, heute im Palastmuseum Beijing, abgeb. in: Daily Life in the Forbidden City, Viking 1988, S. 158


Veranstaltungshinweise:

Am 15.12.2020 bis 16.12.2020 Auktion 1166: Asiatische Kunst


Schätzpreis: 50.000 - 60.000  EURO

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