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Nachbericht Auktion "Kunst, Antiquitäten, Schmuck und Russische Kunst"

Seltene, monumentale Ikone mit der Gottesmutter von Kykkos (Kykottissa), Griechenland, datiert 1792, 90 x 61 m

Das Auktionsangebot an den zwei Auktionstagen am 26. und 27.06.2020 war dieses Mal sehr bunt gemischt und bot zahlreiche Highlights. Zu Beginn der Auktion kamen knapp 400 Positionen aus dem Nachlass des Kunstsammlers- und Händlers Herbert Wöhlers aus Bad Wimpfen zum Aufruf. Dieser Nachlass umfasst neben zahlreichen Jugendstilporzellanen und –glas, vor allem auch Gemälde verschiedenster Epochen.

Am Freitag wurden auch rund 300 Objekte Russischer Kunst angeboten. Hierbei kommen neben russischem Silber, Porzellan, Glas und Gemälden unterschiedlichster Epochen, auch rund 200 russische und griechische Ikonen aus dem 16. - 20. Jh. zum Aufruf. Hervorzuheben ist hierbei eine monumentale Ikone mit der Gottesmutter von Kykkos (Kykottissa). Die griechische Ikone sticht nicht nur durch ihre Größe ins Auge, sondern zeigt auch noch eine seltene Gottesmutter Darstellung. Die auf 1792 datierte Ikone wurde auf 9.600 € gesteigert. Eine sehr frühe Ikone aus dem 16. Jh., die ein Portrait des Heiligen Nikolaus von Myras zeigt, erzielte einen Erlös von 8.300 €. Das sehr seltene Motiv "Eingeborener Sohn, Wort Gottes" ziert eine 63 cm hohe Ikone um 1800. Sie ging für 5.700 € an einen Bieter aus dem europäischen Ausland.

Der Samstag begann mit ein paar musealen Silberarbeiten. Siebenbürgische Goldschmiedearbeiten aus dem 15. – 19. Jahrhundert gehören in Europa zu den Spitzenstücken dieser Handwerksgattung. Die Siebenbürgischen Goldschmiede waren in dieser Zeit in ständigem Austausch mit Goldschmiedezentren wie Nürnberg und Augsburg. Aus dieser Periode wurden in Heilbronn einige außergewöhnliche Stücke angeboten. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Arbeiten von bekannten Goldschmiedemeistern aus Hermannstadt und Kronstadt. Hervorzuheben ist hierbei ein Vermeil-Humpen, den getriebene Putti, umgeben von Rankenwerk und Fabelwesen, ziert. Der Kronstädter Humpen des Meisters Jeremias Jekel (Meister 1618-1667) erzielte einen Erlös von 30.000 €. Ein Hermannstädter Kluftbecher eines Schmieds aus dem Besitz des Grafen Geza Andrassy, der um 1690-1700 gefertigt wurde, erzielte einen Erlös von 11.500 €.
Im Bereich des Jugendstilporzellans konnte eine Aufsatzschale mit drei knienden Putten nach einem Entwurf von Michael Powolny ihren Schätzpreises verdreifachen und ging letztendlich für 4.000 € an einen österreichischen Bieter.

Es glitzerte und funkelte in der rund 450 Objekte umfassenden Schmucksparte. Ein prunkvoller Patriziergürtel mit teils durchbrochen gearbeiteten, reich verzierten und mit Almadinen besetzten Gliedern aus dem 18. Jh. erzielte einen Erlös von 10.000 €. Vor allem die ungefassten Diamanten waren in dieser Sparte sehr beliebt. So wurde ein Fancy-Diamant in Tropfen-Schliff für 18.000 € verkauft.

Veranstaltungen zum Bericht:
Auktionen 280/281 Russische Kunst & Ikonen - Kunst Antiquitäten & Schmuck

www.auctions-fischer.de

Quelle: © Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

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