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Emil Jakob Schindler, Gemüsegarten in Goisern, 1884

Emil Jakob Schindler, Gemüsegarten in Goisern, 1884

R. u. signiert und (18)84 datiert. Öl auf Holz. 38,2 x 32,2 cm. Min. rest. Rahmen.

Losnummer: 74


Emil Jakob Schindler, Vater von Alma Mahler-Werfel, verbrachte die Sommermonate der Jahre 1881 bis 1884 gemeinsam mit seiner Familie und seinem Schüler Carl Moll in Bad Goisern, wo auch das vorliegende Gemälde entstand. Seine Ausbildung als Landschaftsmaler genoss Schindler ab 1860 an der Wiener Akademie bei Albert Zimmermann. 1869 wurde er Mitglied der Wiener Künstlergenossenschaft, von 1875-78 arbeitete er in einer Ateliergemeinschaft mit Tina Blau (vgl. Kat.-Nr. 73). Als Lehrer beeinflusste Emil Jakob Schindler nicht nur Carl Moll, sondern auch Olga Wisinger-Florian, Marie Egner und Theodor von Hörmann. Nicht zuletzt durch zahlreiche Reisen ins Ausland war Schindler mit den aktuellen Kunstströmungen seiner Zeit vertraut, seit den 1870er Jahren wird der Einfluss der Schule von Barbizon immer deutlicher. Die authentisch erlebte Natur sollte für ihn wie für seine französischen Kollegen bildbestimmend werden. Sein Anliegen galt der Schilderung vergänglicher Stimmungen, zugunsten der Vermittlung atmosphärischer Eindrücke verzichtete er auf starke Farbkontraste. Emil Jakob Schindler gilt als der Hauptvertreter der Paysage intime in Österreich. In mildem Sommerlicht ist der Gemüsegarten auf vorliegendem Gemälde wiedergegeben. Hohe Stockrosen dominieren den Vordergrund und führen den Blick des Betrachters genauso wie zwei feist glänzende Kürbisse in das Gemälde, wo im Mittelgrund zwei gärtnernde Mädchen zu erkennen sind. Mensch und Natur scheinen auch bei diesem Werk des Künstlers in eine nahezu symbiotische Beziehung zueinander gebracht zu sein - ein Kennzeichen der besten Arbeiten Schindlers. Literatur: C. J. Wawra, Wien, Auktion 228, 17./18. März 1913, Kat.-Nr. 115 "Ein Gemüsegarten" (mit Abb.). - Fuchs, Heinrich, Emil Jakob Schindler. Zeugnisse eines ungewöhnlichen Künstlerlebens - Werkkatalog. Wien 1970, S. 231, WVZ-Nr. 496 (mit Abb.)


Veranstaltungshinweise:

Am 22.10.2019 bis 24.10.2019 Sonderauktion: Sammlung Rudolf Neumeister


Schätzpreis: 40.000 - 50.000  EURO

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