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Marktfrisch, beste Provenienz: Amalfi-Vedute von Klenze und Kobolde von Spitzweg

Leo von Klenze, Ansicht von Atrani bei Amalfi, 1834

Neumeister offeriert in der kommenden Auktion Alte Kunst am 25. September das Gemälde Leo von Klenzes „Ansicht von Atrani bei Amalfi“ aus dem Jahr 1834 – mithin der besten Schaffensperiode des Privatarchitekten von König Ludwig I. von Bayern (1786 – 1868). Neben der so qualitätvoll wie architektonisch präzisen Pinselführung, die unter anderem die Kirche Santa Maria Maddalena so realistisch wie dramatisch in Szene setzt, fasziniert bei diesem Werk die Provenienz: Seit seiner Entstehung befand sich das Gemälde bis 1960 im Besitz der direkten Deszendenz des Architekten. 1960 schenkte es Claire Gräfin von Courten, eine Nachfahrin Klenzes, den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen (Inventar-Nr. 13077), forderte es allerdings 1968 wieder zurück.

Ebenfalls marktfrisch: Der „Koboldspuk“ von Carl Spitzweg, entstanden zwischen 1845 und 1855. Neben der ironisch-zeitkritischen Attitüde des Bildes fasziniert auch hier die Provenienz, wurde das Gemälde doch durch Zwangsverkauf dem „Sonderauftrag Linz“ vermittelt, konnte nach dem Krieg und Zwischenstationen in den Central Collecting Points München und Wiesbaden bereits 1950 an die Familie des ehemaligen Eigentümers restituiert werden.

Altmeistergemälde: Mit barockem Ausdruck begeistern „Die Vierzehn Nothelfer“, ein Gemälde, das Hans Georg Asam 1706 für die Wallfahrtskirche Maria Hilf in Amberg schuf. Das Altarbild fällt in die späte, reife Schaffensphase des Vaters von Cosmas Damian und Egid Quirin Asam.

Stark wie immer bei Neumeister die Offerte beim Kunsthandwerk. Hier spannt sich der Bogen von der französischen Rokoko-Konsole aus der Mitte des 18. Jahrhunderts über eine Neuwieder Kommodenuhr um 1790 und ein Paar französische Zierleuchter aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bis hin zum Jugendstil mit einer Vase „femme-libéllule“ von Paul-François Berthould.

Das Angebot der Auktion Schmuck am Vortag brilliert mit historischen Raritäten wie einem Anhänger mit Kamee, Diamanten, Rubinen, Perlen und Email um 1580, einem spanischen Reliquien-Kreuz mit Bergkristallen und Perlen um 1620 und einer russischen Doppelminiatur in Gouachetechnik auf Elfenbein von 1910/12, das sehr wahrscheinlich den Zarewitsch Alexej Nikolajewitch und seine Schwester Marija Nikolajewna zeigt. Pretiosen wie ein klassisches Rivière-Brillantcollier mit mehr als 90 Brillanten oder eine Demi-Parure bestehend aus Collier und Armband mit Turmalinen und Brillanten aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders runden unter anderem diese Offerte werthaltig ab.

Veranstaltungen zum Bericht:
Auktion 385: Alte Kunst und Schmuck

Quelle: © Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

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