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Rekorde im Jubiläumsjahr

Jack Pierson, Enough, 2002

Mit einem Gesamtumsatz von 19 Mio. Euro schließt Van Ham Kunstauktionen eine erfolgreiche Frühjahrssaison ab. Damit gehört das Kölner Auktionshaus, das dieses Jahr sein 60. Firmenjubiläum feiert, zu den führenden deutschen Auktionshäusern. Vor allem bedeutende Sammlungen trugen zu diesem erfreulichen Gesamtergebnis bei. Die Abteilung der Modernen und Zeitgenössischen Kunst hat u.a. durch den Verkauf der SØR Rusche Collection und der Sammlung des Galeristen Gerhard F. Reinz für die beste Auktion des Hauses gesorgt, mit den meisten Auktionsrekorden, die Van Ham je in einer Versteigerung erzielt hat. In den Abteilungen der Alten Kunst, des Europäischen Kunstgewerbes und der Asiatischen Kunst waren es Objekte aus bedeutenden Sammlungen oder interessante Sujets, die gesteigerte Aufmerksamkeit erzielten. Im Bereich Schmuck ist Van Ham seit nunmehr zehn Jahren das führende deutsche Auktionshaus.

Zahlen & Fakten

- Rekordauktion der Abteilung für Moderne und Zeitgenössische Kunst
- 14 Zuschläge über 100.000 Euro
- 23 Auktionen mit rund 4.000 Losen, inkl. elf Online Only Auktionen
- Im Bereich Schmuck ist Van Ham Marktführer unter den deutschen Auktionshäusern
- Über 20 internationale Auktionsrekorde

Umsätze Abteilungen (Stand 01.07.2019)

Modern – Post War – Contemporary: ca. 12 Mio. Euro
Alte Kunst: ca. 1,6 Mio. Euro
Europäisches Kunstgewerbe: ca. 1,6 Mio. Euro
Schmuck & Uhren: ca. 1,2 Mio. Euro
Asiatische Kunst: 1,1 Mio. Euro
Online Only: ca. 0,5 Mio. Euro
Private Sales: ca. 1 Mio. Euro


Modern – Post War – Contemporary

Mit rund 12 Mio. Euro war der Auktionstag der „Modern – Post War – Contemporary“der beste in der Geschichte des Hauses. Nicht nur der erfolgreiche White Glove Sale der SØR Rusche Collection trug zu dieser Rekordauktion bei, sondern auch bemerkenswerte Einzelergebnisse. Die Zeitgenössische Kunst hat sich in den letzten Jahren zu einer weiteren Kernkompetenz unseres Hauses herausgebildet. Der starke Markt lässt weitere Steigerungen im Herbst erwarten. Die höchsten Ergebnisse erzielten Werke von die Gerhard Richter, David Hockney, Per Kirkeby. Auch die Werke von Ernst Wilhelm Nay und George Rickey aus der Sammlung Gerhard F. Reinz überstiegen die Erwartungen.
Die hohe Verkaufsquote der Gemälde der Klassischen Moderne trug ebenfalls erheblich zum Ergebnis dieser erfolgreichsten Auktion des Hauses bei und zeigt, dass die Moderne Kunst auch weiterhin im Fokus des Marktes steht. Das breit aufgestellte Angebot an Arbeiten von Künstlern wie Paul Klee, Paula Modersohn-Becker, Pierre-Auguste Renoir, Lyonel Feininger, Willi Baumeister, Karl Hofer und Max Slevogt überzeugte die Käufer. Eine Besonderheit der diesjährigen Frühjahrsauktion waren sieben Gemälde des Malers Franz Radziwill aus der Sammlung seines wichtigsten Förderers Georg Düser.

Gerhard Richter | Fuji | 1996 ⇨ Ergebnis: 438.600 Euro
Ernst Wilhelm Nay | Chorisch Grau | 1960 ⇨ Ergebnis: 387.000 Euro
David Hockney | Purple, Pink and Yellow African Violets with Apple on Table, New York | 2000 ⇨ Ergebnis: 258.000 Euro


Alte Kunst

Der Markt für die Altmeister-Gemälde sowie für die Arbeiten des 19. Jahrhunderts sorgte während der Versteigerung immer wieder für Entdeckungen und Überraschungen. Auch wenn sich das Interesse in der Breite verstärkt dem 20./21. Jahrhundert zuneigt, zeigte sich in dieser Saison auch in der Alten Kunst deutlich ein ungebrochenes Interesse an außergewöhnlichen und singulären Stücken. Auch wenn die höchsten Ergebnisse für Werke von bekannten Künstlern wie Carl Spitzweg oder Émile Bernard erzielt wurden, ist es nicht zwingend der große Künstlername, der zählt. Das Motiv oder Sujet kann für den Sammler ebenso reizvoll sein und zu unerwarteten Preissteigerungen führen.

Carl Spitzweg | Im Klostergarten ⇨ Ergebnis: 58.050 Euro
Émile Bernard | Die vier Badenden ⇨ Ergebnis: 49.020 Euro
Karl Blechen – Nachfolge | Der Golf von Neapel ⇨ 42.570 Euro


Europäisches Kunstgewerbe

Insbesondere namhafte Sammlungen standen im Mittelpunkt der Auktionen. Den Auftakt machte Mitte Januar die Sammlung von Wolfgang Thillmann, eine der wohl bedeutendsten Sammlungen rund um das Thema "Thonet". In der Mai-Auktion waren es eine niederrheinische Privatsammlung mit Arbeiten des Jugendstils, u.a. mit dem Service „Peitschenhieb“ von Henry van den Velde für Meissen, und die Sammlung Josef Rieks mit Delfter Fayencen, französischen Möbeln und vergoldeten Bronzen des 18. Jahrhunderts, die besonders im Fokus der Käufer standen. Ungebrochen hoch ist die Nachfrage an großen dekorativen und prunkvollen Objekten, wie dem exzeptionellen Bowlengefäß auf Presentoir, das über und über mit Münzen verziert ist.

Acht Teile aus dem Service „Peitschenhieb“ | Meissen | vor 1924 ⇨ Ergebnis: 28.380 Euro
„La nature se dévollant à la science“ | Ernest Barrias ⇨ Ergebnis: 32.250 Euro
Bowlengefäß und Presentoir mit Münzzier | Deutschland ⇨ Ergebnis: 30.960 Euro


Schmuck & Uhren

Solitaire-Ringe, Armbänder oder Ohrhänger mit hochkarätigen Diamanten fanden reißenden Absatz in der Frühjahrsauktion für „Schmuck & Uhren“. Wenn das Design zudem noch aus einem renommierten Haus wie René Kern stammte, schnellten die Bieter-Paddles noch schneller in die Höhe. Namhafte Manufakturen wie Patek Philippe oder Rolex erzielten auch im Uhrenrepertoire die höchsten Ergebnisse.

22 lose Brillanten ⇨ Ergebnis: 77.400 Euro
Patek Philippe | Grande Taille | Schweiz | um 2000 ⇨ Ergebnis: 42.570 Euro
Patek Philippe | Nautilus | Schweiz | um 2010 ⇨ Ergebnis: 39.990 Euro


Asiatische Kunst

Große Beachtung fanden bei der Asiatischen Kunst insbesondere die Objekte, die eine alte und wichtige Provenienz aufweisen konnten. So etwa der kaiserliche Lackteller aus der Qing-Dynastie aus der bedeutenden Sammlung des Hamburger Juristen Dr. Roland Sonderhoff. Im Bereich der Netsuke hat VAN HAM den Ruf weltweit einer der besten Anbieter zu sein. Das meisterliche Netsuke der Tanzerin Izumo no Okuni von Kawahara Ryo konnte ebenfalls mit einer bedeutenden Provenienzgeschichte sowie einer beeindruckenden Publikations- und Ausstellungshistorie aufwarten. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Frühjahrsauktion lag auf chinesischer und buddhistischer Kunst, deren Nachfrage weiterhin ungebrochen hoch ist und von denen über 90% der verkauften Objekte an asiatische Bieter gehen.

Torso einer buddhistischen Figur | Tibet/Nepal | Ca. 15./16.Jh. ⇨ Ergebnis: 90.300 Euro
Buddha Amida Nyôrai | Japan | Kamakura-Zeit (1185 – 1333) ⇨ Ergebnis: 77.400 Euro
Kaiserlicher Lack-Teller | China | Qing-Dynastie ⇨ Ergebnis: 55.470 Euro


Online Only Auktionen

Mit den Online Only Auktionen hat Van Ham das Feld der Online-Auktionen neu definiert und gilt damit als Innovationstreiber der Branche. Bei den kuratierten Online-Sales waren es im ersten Halbjahr insbesondere die Themen „The Art of Printmaking“, „Photography“ und „German Post Wa“r, die bemerkenswerte Ergebnisse erzielten. So konnte für das erste Halbjahr ein Gesamtergebnis von über einer halben Mio. Euro erzielt und zahlreiche Neukunden gewonnen werden. Im zweiten Halbjahr 2019 wird u.a. der dritte Teil der SØR Rusche Collection mit attraktiven Werken Zeitgenössischer Kunst als Online Only Auktion angeboten. Diese Arbeiten werden zeitgleich zur Vorbesichtigung der Präsenzauktion des zweiten Teils der SØR Rusche Collection, welcher am 2. Oktober unter den Hammer kommt, in Köln zu sehen sein.

Quelle: © Van Ham Kunstauktionen

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