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Ivo Hauptmann (Erkner 1886 - Hamburg 1973)

Ivo Hauptmann (Erkner 1886 - Hamburg 1973), 1922

Mittagssonne auf der Elbe
Öl/Lw., 73 x 91 cm, l. u. sign. und dat. Ivo Hauptmann 1922, auf dem Keilrahmen auf Etikett betitelt. - Die frühen und seltenen pointillistischen Gemälde Hauptmanns legen von seinen Frankreich-Aufenthalten und seinem Kontakt mit dem Werk Paul Signacs Zeugnis ab. Der durch das Kolorit bewegte Himmel und der getupfte Farbauftrag lassen die Hitze eines Sommertags spürbar werden.

Losnummer: 135


Mittagssonne auf der Elbe
Öl/Lw., 73 x 91 cm, l. u. sign. und dat. Ivo Hauptmann 1922, auf dem Keilrahmen auf Etikett betitelt. - Die frühen und seltenen pointillistischen Gemälde Hauptmanns legen von seinen Frankreich-Aufenthalten und seinem Kontakt mit dem Werk Paul Signacs Zeugnis ab. Der durch das Kolorit bewegte Himmel und der getupfte Farbauftrag lassen die Hitze eines Sommertags spürbar werden.

Provenienz: Galerie von Negelein, Kiel; Privatsammlung Hamburg.

Landschafts-, Stilleben- und Figurenmaler, Sohn des Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann. H. begann sein Studium 1903 an der Académie Julian in Paris, wo er auch die Ateliers von Maillol, Bonnard, Denis und Vuillard besuchte. Er setzte seinen Unterricht an der Kunstschule Lewin-Funcke in Berlin fort, sein Lehrer dort war L. Corinth. 1904-08 folgte ein Studium an der Weimarer Akademie bei H. Olde sowie als Meisterschüler von L. von Hofmann. Dort schloß er Freundschaft mit H. Arp, H. van de Velde und E. Munch; O. Mueller kannte er bereits aus Dresden. 1909-12 war er wiederum in Paris und freundete sich mit P. Signac an, mit dem zusammen er 1911 auch beim Salon des Indépendants ausstellte. H. lebte in der Folge abwechselnd in Hamburg, Dresden und Berlin, wo er zu den Gründungsmitgliedern der Freien Sezession gehörte. Nachdem er sich endgültig in Hamburg niedergelassen hatte, trat er 1927 auch der dortigen Sezession bei. Nach dem Zweiten Weltkrieg war H. Dozent an der Landeskunstschule in Hamburg, zudem bis 1965 Vizepräsident der Freien Akademie der Künste. Er wurde 1961 mit dem Bundesverdienstkreuz und 1964 mit dem Edwin-Scharff-Preis geehrt, die Stadt Hamburg verlieh ihm 1973 außerdem den Professorentitel. H. gehörte zu den Hauptmeistern der Avantgarde in Deutschland, dem es wie wenigen anderen gelungen ist, die Leichtigkeit von Licht und Farbe in der Landschaft ins Bild zu setzen. Mus.: Paris (Louvre), Hamburg (Kunsthalle, Altonaer Mus.), Schleswig (SHLM) u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit, Der Neue Rump, I. H., der Poet der Farbe, 2007 u.a.


Veranstaltungshinweise:

Am 16.02.2019 Februar-Auktion 2019: Norddeutsche Kunst - Asiatika

Maße: 73 x 91 cm

signiert datiert


Schätzpreis: 28.000,-  EURO

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