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Erfolgreicher Saisonabschluss

Braun glasierter Chrysanthementeller, China, Qing-Dynastie, Yongzheng-Periode (1722-1735)

Ein solides Gesamtergebnis von 1,2 Mio. Euro spielte die Asiatische Kunst bei Van Ham u.a. mit chinesischem Kunsthandwerk, japanischer Schnitzkunst und buddhistischer Kunst ein. Ein seltener, braun glasierter Chrysanthementeller wurde mit einem sechsstelligen Zuschlag zum Highlight der Sammlung Sonderhoff. Auch das Cloisonné-Paneel aus der Sammlung des Saturn-Gründers Friedrich Wilhelm Waffenschmidt überzeugte das internationale Publikum. Weitere sensationelle Ergebnisse erzielten filigrane Okimono aus Japan sowie Skulpturen aus Burma und dem Reich der Khmer.

Die einzigartigen asiatischen Keramik- und Porzellanarbeiten aus der Sammlung des Hamburger Juristen Dr. Roland Sonderhoff begeisterte zahlreiche Bieter. Insbesondere ein außerordentlich feiner, braun glasierter Chrysanthementeller aus der Yongzheng-Zeit (1722 - 1735) der Qing-Dynastie weckte Begehrlichkeiten unter den Kennern - ein chinesischer Bieter konnte sich das Stück für 206.400 Euro sichern. Auch viele weitere Stücke aus der Sammlung wechselten erst weit oberhalb der Taxe den Besitzer.

Aus einer weiteren prominenten Sammlung - der Sammlung Friedrich Wilhelm Waffenschmidt - gelangte ein gerahmtes Cloisonné-Paneel mit der meisterlichen und detaillierten Darstellung der hundert Antiquitäten aus der chinesischen Qing-Dynastie (2.Hälfte 18. Jahrhundert) in die Versteigerung. Von moderat geschätzten 1.800 Euro stieg die seltene Arbeit schnell auf ein Ergebnis von 19.350 Euro.

Mit Sorgfalt sind die Maserungen der einzelnen Teile eines Paar Huanghuali-Schränke ausgesucht und miteinander in Beziehung gesetzt. Die erstklassigen Möbel aus der Qing-Dynastie des 19./20. Jahrhunderts gehen für 49.020 Euro nach Hongkong.

Aus einem großen Stück Elfenbein gefertigt, besticht die 46cm hohe und äußerst feine Darstellung eines Arhat auf Drachen der Meiji-Zeit um 1900. Die japanische Okimono-Schnitzkunst ist hier in meisterlicher Manier zu bestaunen. Dies war einem Sammler stolze 51.600 Euro wert. Ebenfalls aus dem Bereich der japanischen Okimono stammt ein Hase aus Elfenbein. Zugeordnet wird diese fein gravierte Arbeit der Ôsake-Schule aus der Edo-Zeit Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Stück wechselt nun für 38.700 Euro den Besitzer.

Ein Online-Bieter aus Singapur gewann für 30.960 Euro einen monumentalen männlichen Khmer-Torso aus der Angkor Wat-Zeit, also aus dem 12. Jahrhundert, während ein großer und ausdrucksstarker, asketischer Buddha aus Burma für 28.380 Euro an einen belgischen Telefonbieter ging. Diese Arbeit aus dem 19. Jahrhundert zeigt Buddha nach sechs Jahren der Askese zwar stark abgemagert, aber von unerschütterlicher Entschlossenheit.

So kann Markus Eisenbeis mit dieser Auktion seine erfolgreichste Frühjahrssaison mit einem Gesamtergebnis von rund 20,2 Mio. Euro abschließen.

Veranstaltungen zum Bericht:
415. Auktion: Asiatische Kunst

Quelle: © Van Ham Kunstauktionen

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