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Raoul Dufy, Nature morte au poulet et à la cafetière rouge, Um 1919

Raoul Dufy, Nature morte au poulet et à la cafetière rouge, Um 1919

Gouache und Aquarell auf Büttenpapier. 51 x 66 cm. Unter Glas gerahmt. In der Darstellung unten links der Mitte mit Bleistift signiert 'Raoul Dufy'. - Der Bogen leicht wellig. Entlang der Ränder unten wie links verbräunt mit schmalem Lichtrand. - Rückseitig auf einem französisch überstempelten Papieraufkleber handschriftlich mit schwarzer Tinte bezeichnet "Abels Cologne".

Nicht bei Guillon-Laffaille; vgl. Guillon-Laffaille 1404 (Tuschezeichnung "Nature morte au poulet et à la cafetière")

Wir danken Fanny Guillon-Lafffaille, Paris, für freundliche ergänzende Auskunft. Die Arbeit ist dokumentiert und wird in den in Vorbereitung befindlichen Ergänzungsband zum "Catalogue raisonné des aquarelles, gouaches et pastels" von Raoul Dufy aufgenommen.

Losnummer: 318


Provenienz

Sammlung René Drouet, Paris; Parke-Bernet Galleries Inc., Modern Paintings, 14th Annual Art Aucition of the United Jewish Appeal, New York, 12 June 1967, lot 54 mit Abb.;Twentieth Century Art, 2 July 1998, Lot 134 mit Farbabb.; Sammlung Klaus J. Jacobs, Zürich
Ausstellungen

Möglicherweise Galerie Abels, Köln (rückseitiger Papieraufkleber); Berlin/Stuttgart 1956 (Institut Francais Berlin/ Württembergischer Kunstverein), Raoul Dufy, möglicherweise jeweils Kat. Nr. 58 ("Stilleben mit Kaffekanne 1919")

Die Aufenthalte des Künstlers in Vence in den Jahren nach dem I. Weltkrieg initiieren einen neuen, veränderten Malstil. Flüssige Transparenz, leuchtende Farbigkeit und eine neue Freiheit in der Komposition und dekorativen Charakterisierung der Details kennzeichnen in deutlicher Zäsur seine Werke ab 1919. Gerne gesellt Raoul Dufy in der Farbanlage zu blauen und gelben Tönen markante rote Akzente. Das hier vorliegende großformatige Stillleben mit der Andeutung eines einfachen Mahls kontrastiert in naher Aufsicht gebratenes Geflügel auf einem blau-weissen Teller mit einer Filterkanne, die in ihrem satten Rot die Komposition beherrscht. Die Rundung des Objektes findet formale Ergänzungen in den betonten Kreisformen des Tellers und der Tasse mit Untertasse am oberen Bildrand wie auch in den weichen, malerischen Pinselschwüngen, mit der die Bildanlage nach unten ausschwingt. Hier werden kleinere Gegenstände wie das Besteck oder Gewürzschalen nurmehr angedeutet. Die Freiflächen des Blattes füllen kräftige malerische Pinselschraffuren, räumliche Andeutungen ergeben sich durch die Farbwirkung und die schwebende Aufsicht.

Um 1919 hatte Dufy das Motiv schon in einer Tuschezeichnung laviert (vgl. Guillon-Lafaille 1404 "Nature morte au poulet et à la cafetière"). In wenigen anderen Werken hatte er damals Stillleben mit Früchten und verschiedenen Glasgefäßen um die auffälligen und kräftigen Farben und Formen von Kaffee- und Teekannen bereichert.

Für dieses Los gelten gesonderte Versteigerungsbedingungen (Legende "D").


Veranstaltungshinweise:

Am 01.12.2017 Auktion 1099: Moderne Kunst


Schätzpreis: 25.000 - 30.000  EURO

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