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Von Barock bis Belle Epoque

Pierre-Benoît Marcion, Paar kaiserliche Armlehnstühle „aux palmettes“, Paris um 1810/13

In einer speziell kuratierten Auswahl zeigt Koller Auktionen anlässlich seiner Möbelauktion im September die Höhepunkte der dekorativen europäischen Kunst

Die Auktion für antike Luxusmöbel und Dekoration mit ihren rund 450 Lots widmet sich den schönsten Objekten aus der goldenen Ära der europäischen dekorativen Kunst: dem 18. und 19. Jahrhundert. Ein Paar kaiserliche Armlehnstühle für Napoleons Residenz im Palazzo Monte Cavallo, dem heutigen Palazzo Quirinale, zählt zu den Top-Lots.

Unter dem Titel «Von Barock bis Belle Epoque - eine Auswahl des Goldenen Zeitalters der angewandten Kunst in Europa» führt Koller Auktionen anlässlich seiner Möbelauktion 75 auserlesene Objekte des 18. und 19. Jh. auf, welche hinsichtlich Herkunft, Qualität oder Seltenheit von ganz besonderer Bedeutung sind. Dabei handelt es sich um Möbel, Skulpturen oder Silber-Arbeiten, wie ein Paar herausragender grosser Appliken des königlichen Möbelmachers Charels-André Boulle aus den Jahren 1715 bis 1720 (CHF 45 000 bis 55 000) oder ein silbernes Tintenfass von Fabergé um 1900 (CHF 45 000 bis 55 000).

Highlight der Möbel dieser Epoche ist das Paar exquisiter goldgefasster Fauteuils, die speziell für den Salon von Kaiserin Marie-Louise im Palazzo Monte Cavallo in Rom (dem heutigen Palazzo Quirinale) gefertigt wurde. Da es sich um einen der repräsentativsten kaiserlichen Paläste handelte, liess ihn Napoleon I. mit den feinsten Kunstgegenständen ausstatten. Die Fauteuils tragen den Stempel von Pierre-Benoît Marcion, einem der bedeutendsten und talentiertesten Möbelmacher der neoklassischen Periode. Nach der Restauration der französischen Monarchie kamen die Armlehnstühle im königlichen Tuilerienpalast zu stehen (CHF 45 000 bis 65 000).

Weitere Top-Lots sind ein Paar eleganter Louis-XV-Konsolentische von erstaunlich modernem Aussehen (CHF 38 000 bis 48 000), eine humorvoll gestaltete bronze-vergoldete Kaminpendule «Au Manège» aus der Zeit zwischen Empire und Restauration mit sich im Kreis drehenden Putti auf Schwänen (CHF 35 000 bis 45 000), ein Bonze-Tisch aus der Restauration, der einst der Niederländischen Königin Juliana von Oranien Nassau (1909 bis 2004) gehörte (CHF 18 000 bis 28 000) und ein Paar reich bemalter Louis-XVI-Bronze-Büsten, die früher zur Sammlung von Karl Lagerfeld gehörten (CHF 28 000 bis 38 000).

Unter den weiteren 375 Lots der Auktion befinden sich Möbel, Skulpturen, Uhren, Porzellan und Silber. Speziell zu erwähnen ist die private Sammlung von bedeutendem russischen Silber, worunter sich Präsente der russischen Zaren Alexei I und Peter dem Grossen befinden.

Veranstaltungen zum Bericht:
Auktionswoche A182: Schmuck, Silber & Porzellan, Möbel & Skulpturen, Gemälde Alter Meister und des 19. Jahrhunderts, Teppiche, Bücher

Quelle: © Koller Auktionen AG

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