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Frankfurt am Main. - Reformacion der Stat Franckenfort am Meine des heilgen Romischen Richs Cammer Ao. 1509

Frankfurt am Main. - Reformacion der Stat Franckenfort am Meine des heilgen Romischen Richs Cammer Ao. 1509

Frankfurt am Main. - Reformacion der Stat Franckenfort am Meine des heilgen Romischen Richs Cammer Ao. 1509. 51 num., 1 nn. Bl. Mit Holzschnitt-Druckermare am Schluss und ganzseitigem Textholzschnitt von Martin Kaldenbach verso Titel, gedruckt in Schwarz und Rot. Marmoriertes Leder um 1700 (Gelenke brüchig, kleine Fehlstellen und Kratzspuren, beschabt und bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild, Stehkantenvergoldung und dreiseitigem Rotschnitt. Mainz, Johann Schöffer 1509.

Losnummer: 1628


VD 16, F 2307. Proctor 9852. – Erste Ausgabe des Frankfurter Stadtrechts und erste Fixierung der in der sogenannten "Frankfurter Reformation" beschlossenen Gesetze. Nach einzelnen Textdrucken zu der juristischen Grundlage der Stadtverwaltung wurden erstmals 1509 die Beschlüsse und Verordnungen des Rates der Stadt Frankfurt am Main auf der Basis des römischen Rechts kodifiziert und als Kompendium gedruckt. Urheber war u. a. der Frankfurter Stadtsyndikus Adam Schönwetter von Heimbach (1465-1519), der mit der systematischen Ordnung der Gesetze und Erlässe zum Begründer der "Frankfurter Reformation" wurde (vgl. Gerhard Köbler, Reformacion der Stat Franckenfort am Meine des heiligen Romischen Richs Cammer anno 1509, Gießen 1984).
Der überaus eindrucksvolle ganzseitige Holzschnitt mit dem Frankfurter Stadtwappen, dem doppelköpfigen Adler mit dem kleineren Wappenschild zwischen den Beinen, der wiederum einen weißen, gekrönten Adler auf rotem Grund zeigt, stammt von Albrecht Dürers Freund und Kollegen Martin Kaldenbach (1470-1518). Es ist ein grandioses Beispiel für den ebenso präzisen wie aufwändigen und immer noch in höchstem Maße qualitätvollen Zweifarbendruck der ersten Mainzer Offizin nach Gutenberg, die sich mit der berühmten Druckermarke am Schluss nennt: "Gedruckt vnd volendet durch Johannem Schoeffer Burger zu Meintz. Nach der geburt christi Tausent Fünffhundert, vnd in dem neünden Jare. An dem heiligen abent der vffart vnsers herren Jesu christi etc." Der Holzschnitt ist die einzig gesicherte Arbeit Kaldenbachs (siehe dazu Zülich, in: Repertorium der Kunstwissenschaft, XXXVIII, S. 146). – Zwei winzige Wurmlöcher durch den Block, die Einfassungslinie des Holzschnittes etwas knapp beschnitten, Titel mit kleiner Rasur und alt übermaltem Besitzvermerk, Wappenholzschnitt und das zweite mit schwachem kleinen Tintenfleck, sonst kaum fleckig oder gebräunt, insgesamt sehr schönes, sauberes Exemplar auf festem, breitrandigen Papier. 35 Blätter weißes Papier aus der Zeit um 1700 nachgebunden.


Veranstaltungshinweise:

Am 13.10.2016 bis 15.10.2016 108. Auktion: Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen


Schätzpreis: 4.000,-  EURO

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