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Jesús Rafael Soto, Tige vibrante, 1967

Jesús Rafael Soto, Tige vibrante, 1967

Multiple. Holz, Serigrafie, Öl, Nylon. 71/100. Auf der Rückseite auf dem Etikett signiert: Soto. 50 x 24 x 16. Erschienen bei Galerie Denise Renée, Paris.

Losnummer: 3701


Jesús Rafael Sotos Kunst ist der OpArt zuzuordnen, einer Kunstströmung in den 1960er Jahren, die sich bewusst von der PopArt absetzt. Ausgangspunkt für die OpArt ist eine neue Seherfahrung, wie sie schon von den Pointillisten und Impressionisten um die Jahrhundertwende eingefordert und dann von Josef Albers auf die Spitze getrieben wurde: "Albers lässt das Auge nicht zur Ruhe kommen, die Formen und Farben widerstehen jedem Versuch der definitiven Fixierung. Farben verändern sich überdies durch ihre Nachbarschaften. Das gibt den scheinbar so simplen Formen des Malers bis hin zum Quadrat ihre schillernde Vieldeutigkeit. Sie ist das eigentliche Thema seiner Malerei. Was sichtbar wird, ist der Widerspruch zwischen dem physikalischen Faktum und dem psychologischen Effekt. Die ganze Erfahrungswelt des Betrachters wird in Frage gestellt." (zit. Walther, Ingo F. (Hrsg.): Kunst des 20. Jahrhunderts. Teil I. Malerei, Köln 2000, S. 345).

Während Bridget Riley und Victor Vasarely die konträrsten Positionen innerhalb der OpArt Künstler besetzen, nimmt der Venezulaner Soto eine vermittelnde Position ein. Er verbindet die OpArt mit Elementen der kinetischen Kunst, was eine logische Weiterentwicklung bedeutet. Die Irritation des Auges führt dazu, es mehr zu bewegen und gleichzeitig auch den Impuls zu haben, das Kunstwerk zu bewegen. Trotz der unterschiedlichen Herangehensweise der Künstler dieser Kunstrichtung, gibt es entscheidende, verbindende Charakteristika: "Allen Op-Artisten gemeinsam ist die Verweigerung eines Ruhepunktes für den Betrachter, die Ablehnung einer ganzheitlichen Komposition, der Zwang zu immer neuen Sehweisen bei der Betrachtung, die Auslöschung der individuellen Handschrift, das Zurücktreten der Künstlerpersönlichkeit hinter das objektive optische Ereignis." (zit. Walther, Ingo F.: ebenda, S. 347).


Veranstaltungshinweise:

Am 24.06.2016 bis 25.06.2016 Auktion Z40: Art Deco & Art Nouveau, Schweizer Kunst, Impressionismus & Klassische Moderne, PostWar & Contemporary, Moderne Graphik, Fotografie, Design


Schätzpreis: 8.000 - 12.000  SFR

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