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Zdenek Sykora, Linie Nr. 74, 1990

Zdenek Sykora, Linie Nr. 74, 1990

Öl auf Leinwand. 200 x 200 cm. Rückseitig auf der Leinwand signiert und datiert 'Sýkora 1990'. Rückseitig auf dem Keilrahmen signiert, datiert und betitelt 'Zdenék Sýkora: Linie nr. 74, 1990 Z.Sýkora' sowie Maß- und technischen Angaben. - Mit Atelier- und leichten Altersspuren.

Die vorliegende Arbeit ist im Archiv Lenka Sýkorová und Zdenék Sýkora, Louny, registriert.

Losnummer: 630


Provenienz

Direkt vom Künstler erworben; Privatsammlung, Rheinland

Ausstellungen

Hagen 2015 (Emil-Schumacher-Museum), Zdenék Sýkora, System und Kraft der Linie, Ausst.Kat., S.48 mit Farbabb.

Prag 2010 (Galerie der Hauptstadt Prag), Zdenék Sýkora 90, Ausst.Kat., S.38 mit Abb.

Ludwigshafen 1995 (Wilhelm-Hack-Museum), Zdenék Sýkora, Retrospektive, Ausst.Kat., S.107 mit Farbabb.

Prag 1995 (Galerie der Haupstadt Prag), Zdenék Sýkora, Retrospektive, Ausst.Kat., S.33 mit Abb.

Wien 1993 (Museum des 20. Jahrhunderts, Museum Moderne Kunst), Détente, Ausst.Kat., S.112 mit Abb.

Ludwigshafen 1992 (Wilhelm-Hack-Museum), Zufall als Prinzip, Spielwelt, Methode und System des 20. Jahrhunderts, Ausst.Kat.,S.319 mit Abb.

Bad Münstereifel-Mahlberg 1991 (Galerie Heinz Teufel), Zdenék Sýkora, Ausst.Kat., S.51 mit Abb.

Prag 1991 (Nová sín), Zdenék Sýkora

„Eine Kunst, die die geistige Dimension der aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnis und Praxis nicht spürt und wahrzunehmen imstande ist, ist weder zeitgenössisch noch zukunftweisend. Die Möglichkeit der neuen Medien und Erkenntnisse werden mich auch weiterhin in ihren Bann ziehen, falls sie den Ausdruck meines Lebensgefühls vertiefen oder erhellen können.“ (Zdenék Sýkora, Gespräch mit Zdenék Sýkora, Interview: Vítek Capek und Zdenék Sýkora, in: Richard W. Gassen (Hg.), Zdenék Sýkora, Retrospektive, Ausst.Kat. Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen 1995, S.85).

Zdenék Sýkora erkennt früh die Möglichkeit, die eine neue Technologie für sein kreatives Schaffen haben kann. Bereits in den 1960er Jahren beginnt er Computerprogramme zu nutzen, um Linien und Strukturen berechnen zu lassen, die er anschließend eigenhändig auf die Leinwand überträgt. Ausgehend von seinem System, verwendet er Zahlenkombinationen, die sowohl Krümmung, Dicke als auch die Farbe der Linien bestimmen.

In „Linie Nr. 74“ vereinen sich unterschiedliche Aspekte, die das Oeuvre Sýkoras seit den 1980er Jahren kennzeichnen, wie die variierende Länge und Breite der sich über das Bildfeld schlängelnden Linien. Indem sie stellenweise über die Grenzen der Leinwand hinaus verlaufen und durch ihre Überlagerungen besondere Tiefenwirkung evozieren, vermitteln sie ein Gefühl von Unendlichkeit. Sýkora veranschaulicht das Zusammenspiel von Systematik und Zufallsprinzip in einer höchst innovativen Ästhetik, die seine künstlerische Arbeit mit richtungsweisender Wissenschaft verbindet. Gleichzeitig findet er eine Sprache, die seinen kreativen Kalkulationen auf einzigartige Weise Ausdruck verleiht und sie als meditative Bildlandschaft erscheinen lässt.


Veranstaltungshinweise:

Am 04.06.2016 Auktion 1071: Zeitgenössische Kunst


Schätzpreis: 120.000 - 150.000  EURO

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