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La Caricature, Journal fondé et dirigé par Ch. Philipon, 1830-1835

La Caricature, Journal fondé et dirigé par Ch. Philipon, 1830-1835

Luxusexemplar auf China mit doppelter Suite
La Caricature. Journal fondé et dirigé par Ch. Philipon. 10 Bände. Mit 526 teilweise kolorierten und teilweise doppelblattgroßen Lithographien von Daumier, Grandville, Devéria, Adam, Raffet, Huot u. a. 37,5 x 28 cm. Rote Halbchagrinlederbände des 19. Jahrhunderts mit RVergoldung und schwarzen RSchildern. Paris, Aubert, 1830-1835.

Losnummer: 1624


Carteret III, 111-132. Vicaire II, 46 ff. Delteil, Honoré Daumier, 40-135. – Vollständiges Exemplar der legendären Zeitschrift, der hier eine zweite Folge der unkolorierten Lithographien auf gewalztem China beigefügt ist. Mit allen 251 Nummern und den Nummern 1 bis 7 in der ersten Fassung, die hiernach aus administrativen Gründen den späteren Nummern angeglichen und neu gedruckt wurden. Enthalten ist ebenso die Probenummer Prospectus et numéro modèle mit den beiden Lithographien Restauration und Un Inamovible. "Il a été tiré des planches de la Caricature quelques exemplaires sur papier de Chine contrecollé; ces épreuves doivent être considérées comme épreuve de luxe, en raison du soin apporté à leur tirage et de leur petit nombre ..." (Delteil).
La Caricature war die erste politisch-satirische Zeitschrift und musste nach in Kraft treten der Septembergesetze ihr Erscheinen einstellen, nachdem sie nachhaltig für die bedrohte Pressefreiheit eingetreten war. Zu ihren literarischen Mitarbeitern gehörten auch Victor Hugo und Honoré de Balzac. Ein großer Teil der Lithographien ist koloriert und häufig auch doppelblattgroß. Enthalten sind u. a. 110 Lithographien von Grandville und 91 von Daumier (40-130), die zu den besten seines Oeuvres gehören: diese hier in den ersten Zuständen, auch die Delteil-Nummern 40, 50, 61, 66, 76, 101, 108, 117, 124 und 126, von denen zwei Zustände bekannt sind; beide Zustände bei Nummer 50, 66 und 126 vorhanden, bei allen übrigen unkolorierten zweimal der erste Zustand. Mit sämtlichen von der Zensur unterdrückten Blättern, den Sondereinlagen und den 10 sehr seltenen Titelblättern sowie den Indices. – Mehrere Tafeln des ersten Bandes mit beweglichen Teilen. Zwei Tafeln nur einfach vorhanden, vier Tafeln in drei Ausführungen. Die ersten Hefte des ersten Bandes teils mit Feuchtigkeitsrändern, der Rest vereinzelt etwas braun- bzw. stockfleckig. Der auf getöntem Papier gedruckte Text in den späteren Nummern gedunkelt, jedoch ohne Fehlstellen. Wenige Tafeln mit Faltspuren, eine lose, mehrere Doppeltafeln getrennt und in zwei Teilen eingebunden. – Dabei: Susanne Bosch-Abele. La Caricature (1830-1835) Katalog und Kommentar. 2 Bände. Weimar 1997 als ausführliche "Autopsie", Analyse und politischer Einordnung aller Tafeln des Werkes.


Veranstaltungshinweise:

Am 15.10.2014 bis 18.10.2014 104. Auktion: Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen


Schätzpreis: 60.000,-  EURO

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