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Johann Bernhard Fischer von Erlach, Entwurff einer historischen Architectur

Johann Bernhard Fischer von Erlach, Entwurff einer historischen Architectur

Erste Ausgabe des architekturhistorischen Prachtwerks als Privatdruck auf Luxuspapier

Fischer von Erlach, Johann Bernhard. Entwurff einer historischen Architectur, In Abbildungen unterschiedener berühmten Gebäude, des Alterthums und fremder Völker ... Auch kurtzen Teutschen und Frantzösischen Beschreibungen. 5 Teile in 1 Band. Mit Kupfertitel, gestochener Widmung, Frontispiz, 5 gestochenen Zwischentiteln, Kupferstichkarte und 84 (2 gefalteten) Kupfertafeln. 44 Bl. 42,5 x 53,5 cm. Leder d. Z. (Gelenke und Ecken restaurierte, kleine Fehlstellen, Rücken stärker berieben, Kratzspuren, Kanten leicht beschürft) mit goldgeprägtem RTitel und RVergoldung, Goldfileten auf den Deckeln und Stehkantenvergoldung. Wien, Selbstverlag, 1721.

Losnummer: 1236


Thieme-Becker XII, 48. Ornamentstichsammlung 2105. Fowler 121 Anm. Vgl. Graesse II, 590. – Erste Ausgabe des Hauptwerkes des bedeutendsten österreichischen Baumeisters Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656-1723), gedruckt auf starkem, luxuriösem Kartonpapier, breitrandig und weiß. Verglichen mit der späteren, für den Handel hergestellten Ausgabe von 1725 handelt es sich hier um den noch als Privatdruck konzipierten Erstdruck nur mit der Druckangabe "Wien 1725". Sowohl die Texte als auch die Tafeln der späteren Exemplare wurden auf dünnerem - und daher papierbedingt meist auch fleckigerem - Papier abgezogen. In den ersten drei Teilen werden nach traditionellen Vorbildern Bauwerke der Antike gezeigt, die in ihrer Rekonstruktion hier schon die ganze barocke Phantasie erkennen lassen. Dargestellt wird die Architektur der alten Ägypter, Juden, Syrer, Perser, Griechen, Römer, Araber, Türken, Siamesen, Chinesen und Japaner. Der vierte und wichtigste Teil zeigt die bedeutendsten eigenen Werke des Baumeisters (Schönbrunn, Karlskirchen etc.). Der letzte Teil zeigt Vasen.

"Ein bemerkenswert kunst-literarisches Werk das man als Vorläufer kunstgeschichtlicher Architekturforschung bezeichnet hat ... Der Gelehrsamkeit und Naivität seltsam verbindende Text stammt von dem Antiquar Karl Gustav Heraeus. Dagegen ist die Auswahl und Interpretation der reproduzierten Bauwerke wahrscheinlich Fischer’s Werk; es drückt sich in ihnen eine für diese Zeit auffallende historische Objektivität gegenüber den verschiedenen Stilen und eine starke Anpassungsfähigkeit aus." (Thieme-Becker XII 48). – Wenige Fingerfleckchen, kaum Knickspuren, bemerkenswert breitrandiges, frisches Exemplar mit lediglich etwas stärkerem odor fumi tabacorum. Nur vereinzelte winzige Einrisse an Falzen.


Veranstaltungshinweise:

Am 17.10.2013 bis 19.10.2013 102. Auktion: Wertvolle Bücher, Autographen und Dekorative Graphik


Schätzpreis: 20.000,-  EURO

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