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Gelbe und rote Astern

Lovis Corinth

Geboren: 1858 in Tapiau
Gestorben: 1925 in Zandvoort

Stilrichtungen

- Expressionismus

- Impressionismus

- Moderne Kunst

BiographieAusstellungenLiteraturArbeiten

Zum Künstler


Lovis Corinth gilt in der Kunstgeschichte neben Max Liebermann und Max Slevogt als einer der wesentlichen Vertreter des deutschen Impressionismus - wobei sein Spätwerk mehr dem Expressionismus zugeordnet wird. Mit seinen Gesamtwerk, das 4000 Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken umfasst und Einflüsse des Historismus, Realismus, Symbolismus, Impressionismus, Fauvismus und Expressionismus offenbart, zählt Lovis Corinth zu den bekanntesten und einflussreichsten Künsltern der Klassischen Moderne.
Sein Kunststudium begann er an der Kunstakademie in Königsberg, das er anschließend an der Kunstakademie in München fortsetzte, durch drei Monate an der "Akadémie Julian" in Paris ergänzte und in Berlin weiterführte. Er unternahm Studienreisen nach Italien, Frankreich, Holland und die Ostsee. Als Gründungsmitglied der "Münchner Sezession", "Münchner 24", Vorstandsmitglied sowie Präsident der "Berliner Sezession" und Gründer einer eigenen Malerschule war Lovis Corinth nicht nur auf zahrleichen Ausstellungen vertreten, sondern setzte sich aktiv für die Popularisation der deutschen Malerei ein.


Biographie


1858
Am 21. Juli wird Lovis Corinth als Sohn eines Gerbers in Tapiau geboren.
1866-73
Besuch des Kneiphöfischen Gymnasiums in Königsberg
1873
Beginn des Kunststudiums an der Akademie Königsberg als Schüler des Historienmalers Otto Günther
Reisen nach Thüringen und Berlin, wo Lovis Corinth die Ateliers von Albert Brendel, Friedrich Preller und Karl Buchholz besucht.
1880
Fortsetzung des Studiums an der Kunstakademie in München, als Schüler von Franz von Defregger und Ludwig Löfftz
Unterricht auch bei Wilhelm Trübner
1882-83
Freiwilliger Militärdienst
Reise mit seinem Vater nach Italien und Gardasee
Anschließend Wiederaufnahme des Studiums
1884
Reise für drei Monate nach Antwerpen
Reise nach Paris, wo Lovis Corinth der "Académie Julian" beitritt
1886
Reise an die Ostseeküste
1887
Umzug nach Berlin
1891
Rückkehr nach München
1892
Gründungsmitglied der "Münchner Sezession"
Ausschluss aus der "Münchner Sezession"
Gründungsmitglied der Künstlervereinigung "Münchner 24"
1901
Rückkehr nach Berlin
Vorstandsmitglied der "Berliner Sezession"
Eröffnung einer eigenen Malerschule
1906
Beginn der Niederschrift des ersten literarischen Werkes von Lovis Corinth: Selbstbiographie
1908
Publikation von zwei weiteren Schriftwerken von Lovis Corinth: "Legenden aus dem Künstlerleben" und "Das Erlernen der Malerei"
1909-17
Mehrere Aufenthalte an dem Badeort Nienhagen bei Bad Doberan
1910
Publikation der von Lovis Corinth verfassten Monografie: "Portrait des Malers Walter Leistikow"
1911
Präsident der "Berliner Sezession"
Schlaganfall, der Lovis Corinth halbseitig lähmt; nach einer ca. achtmonatigen Genesungszeit nimmt er die Malerei wieder auf.
1912
Erholungsaufenthalt an der Riviera
Rücktritt aus dem Vorstand der "Berliner Sezession"
1914
Reise nach Monte Carlo, Rom und St. Moritz
1915
Vorsitzender der "Berliner Sezession"
1917
Ernennung Lovis Corinths zum Ehrenbürger durch die Heimatstadt Tapiau
1918
Verleihung des Professortitel von der Berliner Akademie der Künste
1919
Erwerb eines Grundstücks in Urfeld am Walchensee mit anschließendem Hausbau
1921
Verleihung der Ehrendoktorwürde der Albertus-Universität in Königsberg
1925
Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Künste
Reise nach Düsseldorf und anschließend Amsterdam
Am 17. Juli stirbt Lovis Corinth in Zandvoort nahe Amsterdam an einer Lungenentzündung im Alter von 67 Jahren.



BiographieAusstellungenLiteraturArbeiten

Ausstellungen


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
04.07.2011
Sommerlandschaften
16.11.2011
Die ganz Großen der Galerie Paffrath auf der Cofaa in Köln
15.03.2012
"Neuerwerbungen XXVI" - Frühlingsausstellung 2012
11.11.2010
"Neuerwerbungen XXIV"
18.06.2012
"Sommerausstellung"
03.12.2012
"Winterausstellung" 2012
20.06.2013
"Blumenpracht"


Weitere Termine:

1884
Ausstellung in London (Bronzemedaille)
1890
Salonausstellung in Paris (Auszeichnung)
1892
Ausstellung der "Münchner 24" in der Galerie Schulte in Berlin
1895 und 1900
Glaspalast München (Goldmedaille, 1895)
1901
Ausstellung der "Berliner Sezession"
Einzelausstellung in der Galerie Paul Cassirer in Berlin
1902, 1910-11, 1913 und 1915
Ausstellungen der "Berliner Sezession"
1913
Retrospektive in der Galerie Paul Cassirer in Berlin
Große Kunstausstellung in Düsseldorf
Weltausstellung in Gent
Ausstellungen in Mannheim, Baden-Baden, München und Dresden
1918
"Berliner Sezession"-Einzelausstellung zum 60. Geburtstag von Lovis Corinth
1923
Einzelausstellung in der Nationalgalerie zum 65. Geburtstag von Lovis Corinth
1924
Ausstellung in Kunsthaus Zürich
Ausstellung in Königsberg
1925
Aquarell-Ausstellung in Berlin



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Literatur


Pressemitteilungen:
12.10.2010
Galerie Paffrath auf der HIGHLIGHTS in München
05.11.2010
Herbstausstellung 2010 - Neuerwerbungen XXIV
02.05.2011
Rückblick: Frühlingsausstellung 2011 "Neuerwerbungen XXV"
26.09.2011
Highlights in München
11.07.2011
Galerie Paffrath auf der COFAA in Köln
08.03.2012
"Neuerwerbungen XXVI" - Frühlingsausstellung 2012
13.06.2012
"Sommerausstellung"
19.09.2012
Galerie Paffrath auf der Cofaa 2012
14.06.2013
"Blumenpracht" - Sommerausstellung


Weitere Publikationen:

Schuster, Peter-Klaus u.a. (Hg.): Lovis Corinth. München: Prestel, 1996.

Berend-Corinth, Charlotte: Lovis Corinth. Werkverzeichnis. München: Bruckmann, 1958, 1992.

Corinth, Thomas: Lovis Corinth. Tübingen: E. Wasmuth, 1979.

Volmer, Hans (Hg.): Künstlerlexikon. Bd. 1. Leipzig: Veb. E. A. Seemann, 1953.

Eulenberg, Herbert: Lovis Corinth ein Maler unserer Zeit. Mpnchen: Dephin, 1917.

Thieme-Becker: Künstlerlexikon. Bd. VII. Leipzig: Von E. A. Seemann, 1912.



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© Galerie Paffrath - Düsseldorf    

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