Die Kunst, online zu lesen.

Home



Otto Piene, Pearl Flower, um 1965

Otto Piene, Pearl Flower, um 1965

Metall, Holz und Kunststoff mit Messing-Legierung. Auf erneuerter Metallplinthe. Gesamthöhe 51 cm. Unikat. - Mit leichten Altersspuren.

Provenienz

Privatsammlung, Rheinland-Pfalz.

Losnummer: 626


Ausstellungen

Hannover 2016 (Stiftung Ahlers Pro Arte / Kestner Pro Arte), Zero, Nouveau Réalisme und die Befragung der Realität (die Arbeit ist für diese Ausstellung angefragt)

Die Skulptur ist als Leihgabe angefragt für die Ausstellung "ZERO, Nouveau Réalisme und die Befragung der Realität" in der Stiftung Ahlers Pro Arte / Kestner Pro Arte in Hannover (25.02.-26.06.2016).

1965 schuf Otto Piene wohl insgesamt sechs „Pearl Flowers“ aus Metall, Holz und Kunststoff mit einer Messing-Legierung. Fünf dieser Plastiken wurden bereits im selben Jahr in der Ausstellung „Mack, Piene, Uecker“ der Kestner-Gesellschaft Hannover gezeigt (Kat.Nr. 181-185). Repliken dieser Arbeiten waren von März bis November 2015 auf der Ausstellung „Zero“ im Martin-Gropius-Bau Berlin und dem Stedelijk-Museum Amsterdam zu sehen. Bei der hier angebotenen Plastik handelt es sich um das sechste bekannte Werk dieser Gruppe, die in enger Verwandtschaft zu den Rasterbildern des Künstlers stehen.

In den Rasterbildern, die ab 1957 entstanden, ließ Piene durch die Verwendung von Rastersieben plastische monochrome Strukturen aus Ölfarbe auf dem Bildträger entstehen. Das Licht hatte dabei nicht mehr nur die Funktion der Beleuchtung inne, sondern wurde zum wesentlichen Bestandteil der Bildwirkung. Um die Rasterstrukturen in besonderem Maße reflektieren zu lassen und damit in eine optische Bewegung zu versetzen, verwendete der Künstler meist Farben mit hohem Lichtwert, wie Weiß, Gelb, Silber, Messing und Gold. Für Piene waren diese Farben und das reine Licht zugleich Ausdruck einer Klarheit und Kraft, die die positive Empfindungen und die Energie des Betrachters wecken sollten.

Die „Pearl Flowers“ sind somit wohl als Zwischenstufe zwischen diesen Rasterbildern und den Mitte der 60er Jahre entstandenen kugelförmigen Lichtplastiken, wie „Corona Borealis“ (1965, deutscher Pavillon, Expo 1967 Montreal) oder „Onion Flower“ (1965, Foyer Stadttheater Bonn), zu sehen. In ihnen werden die reflektierenden Strukturen der Rasterbilder in eine dreidimensionale, sphärische Form transformiert. Die Lichtplastiken wiederum, ringsherum mit Glühlampen bestückte Aluminiumkugeln, haben mit den „Pearl Flowers“ die äußere Gestalt gemeinsam, reflektieren das Licht jedoch nicht mehr, sondern fungieren als aktive Lichtquellen.


Veranstaltungshinweise:

Am 28.11.2015 Auktion 1060: Zeitgenössische Kunst


Schätzpreis: 80.000 - 120.000  EURO

Kontakt- / Orderformular


Name*:


Vorname:

Telefon*:

Telefax:

E-Mail*:

Straße* / Nr*:

PLZ*/Ort*:

Land:

Kommentar:

Newsletter:

Wir informieren Sie gerne über weitere Aktivitäten von: "Kunsthaus Lempertz". Zum Eintrag in den Newsletter aktivieren Sie bitte dieses Kontrollkästchen.

Ihre Anfrage wird durch "Kunsthaus Lempertz" umgehend bearbeitet und vertraulich (nach Vorgaben des Datenschutzes) behandelt. Die Nutzung Ihrer Daten durch Dritte ist somit ausgeschlossen


* Diese Angabe ist Pflicht.


Zurück

© Kunsthaus Lempertz KG, Köln 




Kunsthaus Lempertz

English Site Kunsthaus Lempertz

News

English Site News

Termine

English Site Termine

Highlights








Copyright © '99-'2020
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum



Zum Seitenanfang Auktionen

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce