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Holländisches Gehöft

Paul Baum

Geboren: 1859 in Meissen
Gestorben: 1932 in San Gimignano

Stilrichtungen

- Düsseldorfer Malerschule

- Impressionismus

- Pointillismus

- Schule von Barbizon

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Zum Künstler


In der Kunstgeschichte gilt Paul Baum gemeinsam mit Curt Hermann als der wesentliche Vertreter des Neoimpressionismus in Deutschland.

In seinem Schaffen wurde Paul Baum stark von Eugen Dücker sowie Camille Pissaro, Paul Signac und den Werken Georges Seurats beeinflusst.

Von Anfang an hat sich Paul Baum der Freilichtmalerei verschrieben. Beeinflusst von der Schule von Barbizon wurde sein Werk im Laufe der Zeit immer impressionistischer. Vor allem nach der ersten Parisreise 1880 wurde die Farbpalette heller und der Pinselstrich lockerer: "Durch die enge Berührung mit den Impressionisten Frankreichs wurde seine Technik immer freier, sein Auge empfindlicher, sein Gefühl für die intimen Zuge eines Landschaftlichen Problems geschärfter. Und er gelangte, in unermüdlicher Arbeit, über den Schulbegriff des Pleinair hinaus zu einer selbständigen Form der Naturwiedergabe, die, bei aller Genauigkeit in der Ausprägung des Realen, eines starken poetischen Zuges nicht entbehrte." (Thieme-Becker Lexikon. Bd. III. Leipzig: Verlag von Wilhelm Engelmann, 1909.)

Zu den bevorzugten Themen von Paul Baum gehören Landschaften von Flandern und Holland.


Biographie


1859
Paul Baum wird in Meissen als Sohn eines Schiffskapitäns geboren.
1877
Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Friedrich Preller
1878 -87
Studium an die Kunstschule in Weimar bei Theodor Hagen
Studienreisen nach Mecklenburg, Hamburg, Flandern, Holland und Frankreich
1888
Aufenthalt in München
Mitglied der Künstlerkolonie Dachau
1890
Parisreise
Umzug nach Knokke
1894
Bekanntschaft mit Camille Pissarro, Paul Signac und Theo van Rysselberghe
Umzug nach Dresden
Mitglied der "Dresdner Sezession"
1895-1908
Umzug nach Holland
Reisen nach Berlin, Südfrankreich, Italien und Türkei
1902
Mitglied der "Berliner Sezession"
1909
Mitglied der "Neuen Künstlervereinigung in München"
Aufenthalt in Rom
1910-14
Aufenthalt in der Toscana
1914
Rückkehr nach Deutschland
Professor an der Kunstakademie in Dresden
1918
Professor an der Kunstakademie in Kassel
1921
Kauf eines Hauses in Marburg
seit 1924
mehrere Aufenthalte in der Toscana (San Gimignano)
1927
Ehrendoktorwürde der Philipps-Universität Marburg
1932
Paul Baum stirbt an einer Lungenentzündung in San Gimignano im Alter von 71 Jahren.



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Ausstellungen


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
11.05.2012
"Landschafsmalerei der Düsseldorfer Malerschule"
18.06.2012
"Sommerausstellung"
20.11.2013
Top 3 der Galerie Paffrath auf der Cofaa 2013 in Köln
13.09.2012
"Neuerwerbungen XXVII"


Weitere Termine:

seit 1880
Teilnahme an Ausstellungen in Düsseldorf, München und im Pariser Salon
1956
Retrospektive (zum 100. Geburtstag) der Städtischen Kunstsammlungen in Kassel

Heute befinden sich viele Werke von Paul Baum in verschiedenen Museen Deutschlands, unter anderem in Bautzen, Dachau, Düsseldorf, Erfurt, Essen, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Kassel, Kiel, Leipzig, Marburg, München und Weimar.



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Literatur


Pressemitteilungen:
13.06.2012
"Sommerausstellung"


Weitere Publikationen:

Simone Wiechers: Paul Baum (1859-1932). Entwicklung und frühe Rezeption eines Neoimpressionisten. Weimar : Vdg-Verlag, 2007.

Wolfram Hitzeroth: Paul Baum (1859-1932). Ein Leben als Landschaftsmaler. Marburg: Hitzeroth, 1988.

Carl Hitzeroth: Paul Baum. Ein deutscher Maler. Dresden: Verlag Wolfgang Jess, 1937.

Thieme-Becker Lexikon. Bd. III. Leipzig: Verlag von Wilhelm Engelmann, 1909.



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