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Auktionshaus im Kinsky GmbH

Auktionshaus im Kinsky GmbH

Herr
Michael
Kovacek & Dr. Ernst Ploil (Geschäftsführer)

Freyung 4
AT-1010 Wien

Telefon:
+43 (0)1 532 420 0

Telefax:
+43 (0)1 532 420 0-9


www.imkinsky.com

Ausrichtung / Spezialgebiete

- Alte Meister

- Gemälde des 19. Jahrhunderts

- Jugendstil

- Moderne Kunst

- Zeitgenössische Kunst

- Antiquitäten

Auktionshaus im Kinsky

Als im Dezember 1993 die Wiener Kunst Auktionen zu ihrer ersten Auktion luden, gab es nicht wenige Insider der Kunstszene, die die Erfolgschancen des neuen privaten Auktionshauses in den damals eben erst eröffneten Ringstrassen-Galerien am Kärntner Ring skeptisch beurteilten. Zu groß erschien ihnen die Konkurrenz des staatlichen Quasi-Monopols Dorotheum.
Doch schon bei dieser ersten Auktion wurden die Skeptiker eines Besseren belehrt: Und zwar nicht nur wegen des weit über die Grenzen Österreichs hinaus beachteten Auktionserfolgs mit einem Umsatz von 2,4 Millionen Euro und Zuschlägen in Millionen-Schilling-Höhe für zwei Gemälde von Ferdinand Georg Waldmüller, sondern mehr noch wegen des professionellen Auftrittes des jungen Unternehmens.

Von Anfang an hat sich das Auktionshaus im Kinsky als Mittler zwischen Kunstliebhabern verstanden. Die besten Fachkenner der einzelnen Sammelgebiete wurden als Experten verpflichtet, um besonders sorgfältig recherchierte und damit unangreifbare Expertisen über die angebotenen Kunstobjekte zu gewährleisten. Von Anfang an konnte deshalb auch für die Echtheit der Kunstobjekte garantiert werden – eine Novität in Österreich.

Großes Augenmerk wurde auf die Gestaltung der Kataloge, die Präsentation der Kunstobjekte und ein professionelles Marketing gelegt, wohl wissend, dass diese Kunstobjekte ja nicht Eigentum des Auktionshauses sind, sondern diesem nur anvertraut, um den besten Preis dafür zu erzielen.

Die Grundidee des Auktionshauses lautete: Qualität hat immer Priorität! Sei es bei der Auswahl der Bilder und Antiquitäten, bei deren Präsentation, und nicht zuletzt bei den Dienstleistungsstandards. Bis heute gilt diese kompromisslose Qualitätsorientierung als Geschäftsprinzip.

Dass sich das Auktionshaus im Kinsky einer großen internationalen Reputation erfreut, ist aber auch auf die fachkundige Beratung der Kunden in aller Welt – ob Verkäufer oder Käufer, Sammler, Händler oder Museumsfachleute – zurückzuführen, sicher aber auch auf die Seriosität und Diskretion bei der Geschäftsabwicklung.

Es war und ist der Ehrgeiz der Gesellschafter des Auktionshauses – des Rechtsanwaltes und Sammlers Dr. Ernst Ploil und des Kunsthändlers Michael Kovacek – jede Auktion mit einem international beachteten Spitzenkunstwerk zu krönen.

In diesem Sinne kann man die Geschichte des Auktionshauses auch in Rekordpreisen lesen: Seit der Gründung wurden Jahr für Jahr – mit einer Ausnahme – die höchsten Auktionszuschläge erzielt:
1994 etwa für Ferdinand Georg Waldmüllers „Mutter mit ihren Kindern“, für die mit 528.000 Euro der damals höchste, je in Österreich bei einer Auktion erreichte Preis für ein Kunstwerk (und der zweithöchste Waldmüller-Preis weltweit) geboten wurde.
Der Standard titelte: „Der Newcomer übertrifft sich selbst!“

Ebenfalls 1994 gelang der Verkauf einer Variante von Albin Egger-Lienz’ „Totentanz“ um 420.000 Euro, 1995 wurde Waldmüllers „Bildnis Hermine Beckert“ für 218.000 Euro verkauft, 1996 durfte man ein Meistbot von
€ 290.000 für die „Siegesmeldung nach der Schlacht bei Leipzig“ von Peter Krafft trotz Ausfuhrverbotes des Bundesdenkmalamtes feiern. Das Gemälde ging an das Deutsche Historische Museum in Berlin.

1997 fand die „Allegorie des Frühlings“ nach einer glücklichen Recherche, bei der die aus dem 16. Jahrhundert stammende Rechnung Jean-Baptiste des Saives im Steirischen Landesarchiv die Autorschaft dieses Künstlers endgültig bestätigte, um 180.000 Euro einen neuen Besitzer. Zwei weitere Gemälde aus der gleichen Serie wurden in London unter diesem Preis zugeschlagen.

1998 stellte einen Höhepunkt in der Unternehmensgeschichte des Auktionshauses im Kinsky dar: Dem Auktionshaus war ein Hauptwerk von Egon Schiele angeboten worden, ein Mädchenakt aus dem Jahr 1917. Trotz Ausfuhrverbotes wurden in einer von Auktionsrekorden wimmelnden Auktion nahezu 3,6 Millionen Euro für dieses Bild erzielt; es ist dies nach wie vor der absolute Rekordpreis einer österreichischen Auktion – und auch im gesamten deutschen Sprachraum unübertroffen.

Das lebensgroße Gemälde befindet sich heute in der Sammlung Leopold. Die „Schiele“-Auktion erreichte einen Umsatz von 7 Millionen Euro – und das bei einem Angebot von nur 85 Bildern und Jugendstilobjekten! Nach wie vor repräsentiert diese Auktion am 6.6.1998 den größten Umsatz, der je in einer österreichischen Auktion realisiert werden konnte.

1999 übersiedelten die Wiener Kunst Auktionen ins aufwändig renovierte, barocke Palais Kinsky auf der Freyung. Dieser Schritt war lange geplant gewesen, aber immer wieder an Beschränkungen des Denkmalschutzes gescheitert.

Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass seither die Versteigerungen im schönsten Auktionshaus der Welt durchgeführt werden können. Der Rahmen dieses wunderbaren Hauses ist für die Präsentation von Gemälden und Antiquitäten ideal geeignet. Das größere – und adäquatere - Platzangebot hat es auch ermöglicht, die umfangreichste Auktion zeitgenössischer Kunst, die je in Österreich gezeigt wurde, zu organisieren.

Die Eröffnung des Palais wurde – natürlich – mit einer bedeutenden Auktion gefeiert. Und wieder gab es einen Rekordpreis: Gustav Klimts Bildnis der „Helene Klimt“ erzielte mehr als eine Million Euro.
Auch hier lag ein Ausfuhrverbot vor, das aber aufgehoben wurde, als sich der Schweizer Käufer verpflichtete, „Helene“ dem Kunstmuseum Bern als Dauerleihgabe zur Verfügung zu stellen.

Als besonders anspruchsvoll stellte sich die Maxime heraus, die Qualität des Angebots immer weiter zu steigern und besonders spannende Auktionen zu organisieren. Dies gelang vor allem mit Sammlungen, die wegen ihrer Geschlossenheit und wegen der prägenden Handschrift des Sammlers einen ganz eigenen Reiz auf die Interessenten auszuüben scheinen.

Schon 1994 konnte die Glas-Sammlung Mahler, die sich viele Jahre lang im Corning Museum of Glass in New York befunden hatte, akquiriert werden. Der durchschlagende Erfolg der Auktion gipfelte im Preis für ein so genanntes „Nachtglas“ von Anton Kothgasser: Ein Sammler bezahlte schließlich 31.000 Euro dafür – ein Rekordpreis, der erst im Jahr 2000 – wieder im Kinsky und wieder in einer Sammlungsauktion (Müller-Mezin) übertroffen wurde.

1994 gelang eine weitere bedeutende Akquisition: Ein österreichischer Sammler hatte sich auf Objekte des österreichischen Kaiserhauses spezialisiert; nach seinem Tod wurde die Versteigerung seiner Memorabilia Kaiser Franz Josephs und Kaiserin Elisabeths ein Triumph; nahezu alle Stücke fanden reißenden Absatz.

1995 setzte in einer Fayence-Sammlung ein Birnkrug von Thomas Obermillner den Höhepunkt, als die Gebote bis auf 56.000 Euro kletterten. 1997 stand die Uhrensammlung eines Schweizer Sammlers im Mittelpunkt internationaler Nachfrage.

Einen Meilenstein in der Auktionsgeschichte des Auktionshauses im Kinsky stellte im Jahr 2000 die Versteigerung des Nachlasses von Ernst Huber, eines Malers der Zwischenkriegszeit, dar: Ein berstend voller Auktionssaal, zahllose Telefonbieter, eine über sieben Stunden dauernde Auktion – und schließlich eine Verkaufsrate von nahezu 100 %, und das angesichts von mehr als 500 angebotenen Bildern eines (!) Künstlers, verbunden mit den höchsten Preisen, die für dessen Bilder je erzielt worden waren, wurden als Sensation erlebt.

Ebenfalls eine Verkaufsrate nahe der 100 % wurde bei den Nachlässen der steirischen Kauffrau Müller-Mezin und des (als Sammler völlig unbekannten) Gymnasiallehrers Pribyl realisiert. Kunden aus der ganzen Welt entfesselten Bietgefechte, die oft erst nach einer Vervielfachung der Taxen endeten. Dirck van Delens Architekturstück wurde von € 7.200 auf € 254.000 Euro gesteigert, P. Boons „Gemäldegalerie“ von ebenfalls € 7.200 auf € 214.000 – beides Weltrekorde für diese Künstler.
Ein so genanntes „Nachtglas“ von Anton Kothgasser erzielte € 57.000 und brachte damit fast eine Verdoppelung des bisherigen Rekordpreises für ein Kothgasserglas.

Besonders groß waren die Erfolge des Auktionshauses im Kinsky auf dem Gebiet des Wiener Jugendstils. Hier steigern wirklich Kunden aus aller Welt mit, aus Amerika ebenso wie aus Japan. Das Ergebnis dieser erstklassigen Kundenkontakte sind Rekordpreise – etwa 204.000 Euro für eine Bodenstanduhr von Adolf Loos bei der Eröffnungs-Auktion im Palais Kinsky, 266.000 Euro für eine Kolo Moser Uhr, ausgeführt von der Wiener Werkstätte, 146.000 Euro für die so genannte „Wittgenstein Hochzeitsuhr“ und nahezu 105.000 Euro für eine Tischlampe von Kolo Moser aus der Frühzeit der Wiener Werkstätte.

Unmittelbar nach der Katastrophe vom 11. September 2001 in New York gelang ein Sensationszuschlag für ein silbernes Collier für Magda Mautner-Markhof: Das von Kolo Moser entworfene und von der Wiener Werkstätte ausgeführte Schmuckstück erzielte 257.000 Euro – und ging nach New York!

Auch die Zeitgenössische Kunst war von Anfang an eine vom Auktionshaus im Kinsky besonders engagiert vertretene Sparte.
Preise von jeweils mehr als 110.000 Euro für eine Übermalung von Arnulf Rainer, für Fritz Wotrubas Skulptur „Schreitender“, für Maria Lassnigs „Sciencefiction“, für Max Weilers „Taufe im Jordan“ und das vom selben Künstler geschaffene Gemälde „Deines“ anlässlich der Eröffnungs-Auktion im Palais Kinsky geben beredt Auskunft darüber, dass auch auf diesem Gebiet das private Auktionshaus die Marktführerschaft in Österreich übernommen hat.
Diese Position konnte 2001 mit dem höchsten Auktionspreis für das Werk eines lebenden österreichischen Künstlers noch ausgebaut werden: Maria Lassnigs „Women Power“ erzielte fast 200.000 Euro!
Und 2002 wurde selbst dieser Preis noch übertroffen, als eine „Große liegende Figur“ von Fritz Wotruba auf 207.000 Euro gesteigert wurde.


Es gibt nur wenige Unternehmen, die so sehr im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen wie Auktionshäuser. Und es gibt nur wenige Unternehmen, die so „gläsern“ sind wie sie. Jeder Erfolg, jeder Misserfolg wird von den Medien aufmerksam verfolgt und kommentiert. Denn eine der Aufgaben eines Auktionshauses besteht darin, Gradmesser des Kunstmarkts zu sein, Seismograph für die Entwicklungen und Erschütterungen in der Welt der Kunst.

Diese öffentliche Aufmerksamkeit war für das Auktionshaus im Kinsky stets ein Ansporn, ihren an sich selbst gestellten Ansprüchen noch besser zu entsprechen, die Qualität des Angebots, der Präsentation und der Dienstleistungen noch kompromissloser über alle (kaufmännischen) Überlegungen zu stellen.
Vielleicht ist dies – neben einer straffen, schlanken Organisation und hoch qualifizierten, engagierten Mitarbeitern – das Geheimnis des wirtschaftlichen Erfolges des Unternehmens.

Wegen dieses Erfolges erkannte 1995 eine hochkarätig besetzte Jury dem Auktionshaus im Kinsky den damals erstmals vergebenen „Walter-Nettig-Preis“ zu. Und wegen eben dieses Erfolges wurde das Auktionshaus im Kinsky zwei Jahre später von einer Jury mit den Ministern Bartenstein und Farnleitner zum erfolgreichsten jungen Unternehmen Österreichs gewählt (Top-GEWINN-Sieger 1997).

Die Kataloge des Auktionshauses erreichen Sammler, Händler und Museen in aller Welt. Nicht selten wird ein beträchtlicher Teil des Auktionsangebotes aus dem Ausland eingeliefert, und nicht selten geht ein beträchtlicher Teil dieses Angebotes an Bieter aus dem Ausland. Wien ist – nicht zuletzt durch das Engagement des Auktionshauses im Kinsky – zu einer Drehscheibe des internationalen Kunstmarkts geworden.

Ganz im Sinne des Anspruches, ein Auktionshaus für Kunstliebhaber zu sein, stellt das Auktionshaus seit Herbst 2000 einen seiner schönsten Ausstellungsräume, den Kreuzgiebelraum im Erdgeschoss, Museen für Ausstellungen zur Verfügung. Das Jüdische Museum, das Historische Museum der Stadt Wien, die Österreichische Galerie und die Neue Galerie am Joanneum Graz haben diese Möglichkeit gerne aufgegriffen und sich mit Ausstellungen von Kunstwerken präsentiert, die sonst nie zu sehen sind. Mittlerweile wurde das Programm des Museums im Kinsky auf Sammlerausstellungen erweitert.

Die Ziele des Auktionshauses im Kinsky haben sich seit der Gründung kaum geändert. Sie waren von Anfang an hoch gesteckt und sind eine Herausforderung geblieben:

Kunst, so die Gesellschafter, Experten und Mitarbeiter der Wiener Kunst Auktionen, bedeute Lebensfreude, Prestige, Erfolg: Für sich selbst wie für die Kunden des Hauses.

Wer in der Begeisterung für die Kunst und in der Begegnung mit Menschen, die diese Begeisterung teilen, keine Freude empfindet, dem ist nicht zu helfen. Wer es nicht als Privileg erlebt, dass sein Rat geschätzt, sein Urteil anerkannt, seine Expertise gesucht wird, hat den Beruf verfehlt. Und dazu kommt – und nicht zuletzt – dass das Auktionshaus im Kinsky mit seiner Idee eines Auktionshauses für Kunstliebhaber auch wirtschaftlich erfolgreich sind.

Diese Einstellung wird im Kinsky in spannenden Auktionen und anspruchsvollen Veranstaltungen zu vermitteln versucht, in Vorträgen und Führungen, ja selbst noch in den Büchern, die die Experten und Mitarbeiter schreiben – vor allem aber in ihrer Qualitätsorientierung, in den hohen Maßstäben bei der Präsentation, in der professionellen Sorgfalt im Umgang mit den Kunstobjekten.

Das Auktionshaus im Kinsky ist ein Auktionshaus, wo nicht nur der Wert der Kunst, sondern die Freude an Kunst gesteigert wird.




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