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Ethnologische und Asiatische Kunst zieht ins Humboldt Forum

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Eröffnung des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst

Mit einem Festakt hat das Humboldt Forum in Berlin heute offiziell die die Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst in dem wiedererrichteten Schlossbau begrüßt. Auf etwaige Kontroversen vorsichtig bezugnehmend, bezeichnete Kulturstaatsministerin Monika Grütters die neuen Museumsabteilungen bei der feierlichen Eröffnung als „Luftschloss“: Ein Vorhaben ganz im Sinne der namensgebenden Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt, für das es sich zu streiten und beharrlich zu kämpfen lohne. Die „bedeutendste Kulturarbeit seit der Wiedervereinigung“, die den Besucher zum Weltbürger fortbilde, stehe für Verständigung und Sensibilität. So sei das Forum in Zukunft eine „Arena demokratischer Streitkultur“.

Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier thematisierte, wie umstritten die äußerliche Rekonstruktion des Schlosses und die ethnologischen Ausstellungen seien. Der „Ort mit vielen Fragen“, der nicht mehr als Stadtmitte sein wolle, werde der bauliche Schlussstein sein. Als neuer Mittelpunkt habe das Humboldt Forum das Potential, die Deutschen anzuregen, ihre vermeintlich kurze Kolonialgeschichte neu zu studieren. Es gebe noch zu viele Leerstellen und blinde Flecken in der Erinnerung. Das sei nicht nur eine Aufgabe für Historiker. Vielmehr gehe das Unrecht, das Deutsche in der Kolonialzeit begangen haben, die ganze Gesellschaft an. Erst die Worte der nigerianischen Autorin Chimamanda Ngozi Adichie holten die Geladenen aus gedanklichen Sphären auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie zeigte am Beispiel zweier Objekte aus Zentralafrika, wie viel es zur Magie der Kultgegenstände und deren Wertschätzung zu lernen gibt.

Die beiden Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin, die bisher in Dahlem beheimatet werden, sind der Angelpunkt im neuen Humboldt Forum und stehen jedem Besucher ab morgen offen. Hinter den rekonstruierten barocken Fassaden von Andreas Schlüters ehemaligem preußischem Stadtschloss sind im zweiten und dritten Obergeschoss rund 10.000 Objekte aus fünf Kontinenten versammelt, die bis zu zwei Jahrtausende alt sind. Zunächst stehen nur die Räume im Westflügel offen, ehe nächstes Jahr auch die Fluchten im Ostteil des Gebäudes begehbar sein werden und unter anderem die umstrittenen darunter die Benin-Bronzen präsentieren. Neu kuratiert und im Austausch mit den Herkunftsgesellschaften entstanden, stellt nun das Team um Museumsdirektor Lars-Christian Koch Objekte aus allen Teilen der Welt in den Kontext der etablierten Kunst auf der restlichen Museumsinsel. Neue Blicke auf die vergangenen und gegenwärtigen Kulturen Afrikas, Amerikas, Asiens und Ozeaniens sind durch die frisch konzipierte Präsentation möglich. Neben alten Ausstellungsstücken kontextualisieren zeitgenössische Kunst und Interventionen die fremden Dinge aus Übersee.

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Proteste zur Eröffnung des Humboldt Forums

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Berliner Humboldt Forum öffnet erste Ausstellungen

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Humboldt Forum empfängt 100.000 Besucher

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