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Alan Bowness gestorben

Alan Bowness vor Piet Mondrians „Composition with Yellow, Blue and Red“ in der Tate, 1980

Alan Bowness ist tot. Der ehemalige Direktor der Londoner Tate Gallery und Initiator des Turner-Preises verstarb am 1. März im Alter von 93 Jahren in London. Der Autor, Professor, Kurator und Philanthrop galt als einer der wichtigsten Köpfe der Kunstwelt in England. Als Leiter der Tate macht er vor allem durch beeindruckende Akquisitionen von sich Reden. So fanden unter anderem Francis Bacons morbides Triptychon „August 1972“, mit dem der Ire den Selbstmord seines Liebhabers George Dyer verarbeitete, und Max Beckmanns farbenprächtiger und komplexer „Karneval“ von 1920 den Weg in das Haus. Bowness äußerte sich über seinen Kunstgeschmack: „Ich fühle mich von Bildern angezogen, die andere schwierig nennen mögen; Bilder, die Geheimnisse bergen, die nur schwer gelöst werden können. Daneben erkenne ich einen puritanischen Charakterzug an mir. Ich mag eine gedämpfte, oft monochrome Farbpalette, zurückgenommene künstlerische Gebärden und eine vorhandene, aber versteckte Erotik.“

Bowness kam 1928 in Finchley, damals noch nördlich von London gelegen, zur Welt und studierte zunächst moderne Sprachen in Cambridge und im Anschluss französische Malerei bei dem später entlarvten Doppelagenten Anthony Blunt am Courtauld Institute of Art. An diesem Haus arbeitete er nach seinem Abschluss als Dozent und wurde dort später Vizedirektor. Bowness war einer der ersten, der die Moderne Kunst in den Mittelpunkt von Forschung und Lehre rückte. Von 1980 bis 1988 leitete er dann als Direktor die Tate Gallery, nachdem er schon zuvor zahlreiche Ausstellungen in dem Museum kuratiert hatte. In dieser Phase kümmerte er sich besonders um die amerikanische Abstraktion und verschaffte der deutschen Kunst, die bis dahin eher vernachlässigt worden war, wieder Anerkennung. Während seiner Führung wurde der Museumsbestand mit Werken von Barnett Newman, Jackson Pollock, Jasper Johns, Marcel Duchamp, Francis Picabia, Max Ernst, René Magritte und Salvador Dalí erweitert. Den Gipfel der Neuzugänge bildet Pablo Picassos kaleidoskophafte „Femme en pleurs“ von 1937 aus dem Nachlass des englischen Surrealisten und Sammlers Roland Penrose.

Zudem gehörte Alan Bowness damals zu den Förderern einer jungen Generation von britischen Bildhauern, darunter Tony Cragg, Richard Deacon und Antony Gormley. In seine Zeit als Direktor der Tate fällt auch die Gründung des renommierten Turner Prize, der auf sein Betreiben zurückgeht. Mit dieser prestigeträchtigen Auszeichnung, die seit 1984 an junge britische Künstler unter 40 Jahren geht, wollte Bowness der Gegenwartskunst zu mehr Bedeutung verhelfen. Zudem baute er Tate Liverpool auf, die im Mai 1988 eröffnet wurde, und initiierte auch die Tate St. Ives. Nach seiner Pensionierung im Alter von 60 Jahren wurde er Direktor der Henry Moore Foundation. Die Berufung war absehbar, denn Bowness edierte auch den Œuvrekatalog des englischen Bildhauers und Zeichners. Zudem gab er das Werkverzeichnis der Skulpturen seiner Schwiegermutter Barbara Hepworth heraus, kümmerte sich nach ihrem Tod 1975 um den Nachlass und überwachte 1976 die Eröffnung ihres ehemaligen Atelierhauses in St. Ives als Barbara Hepworth Museum and Sculpture Garden.

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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