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„Edle Maler“ in Salzburg

Anton Faistauer, Bildnis von Karl Linke (1884–1938), 1907

Unter dem Jahresmotto „Edle Gäste“ präsentiert das Salzburg Museum in Kooperation mit dem Wiener Belvedere die Ausstellung „Faistauer, Schiele, Harta & Co – Malerei verbindet“ in den Räumen der Neuen Residenz. Im Zentrum stehen Gemälde und Grafiken von Anton Faistauer, Egon Schiele und Felix Albrecht Harta, ergänzt durch persönliche Briefe und Fotografien von Freunden, Gönnern und Familienmitgliedern des Künstlernetzwerkes. Die Schau ist in fünf Themenkomplexe untergliedert, versammelt zudem noch Arbeiten von Oskar Kokoschka, Emma Schlangenhausen, Broncia Koller-Pinell oder Helene von Taussig und beleuchtet von verschiedenen Seiten die Beziehungen der Künstler untereinander. Vor rund hundert Jahren waren die Maler mehr oder weniger mit Salzburg verbunden, sei es durch eine Ausstellung ihrer Arbeiten oder wie im Falle Faistauers und Hartas als Wahlheimat für mehrere Jahre.

Der erste Teil der Schau befasst sich mit Landschaft und Reisen. Regelmäßig begaben sich Kunstschaffende und Intellektuelle außerhalb Wiens auf die Suche nach neuen Inspirationen und verarbeiteten diese in ihren Werken, wie etwa Faistauer in seinem „Garten in Maishofen“ von 1906 oder seinem Ölgemälde „Das rote Haus“ von 1912. Im nächsten Abschnitt stehen das Privatleben, Frauen und Familie im Fokus. Nahezu untrennbar waren Beruf und Privates miteinander verwoben, und nicht selten waren Frauen hierbei die Bindeglieder. So heiratete Anton Faistauer die Schwester seines Malerfreundes Robin Christian Andersen und porträtierte diese 1919 in nachdenklicher Pose. Schieles Schwester Gertrude wurde die Ehefrau von Anton Peschka, und Oskar Kokoschka verliebte sich in Lilith, die Schwester des Malers Erwin Lang.

Der dritte Part behandelt die Natur, speziell Blumen und Stillleben. Erinnern die Ölgemälde „Landschaft mit Teich“ und „Stillleben mit Blumenstock und Kostümpuppe“ von Elfriede Mayer an einen nachimpressionistischen Stil, so scheint Egon Schiele mit seinen „Sonnenblumen I“ auf den Spuren Vincent van Goghs zu wandeln. Mit den Freunden und Mäzenen beschäftigt sich der vierte Bereich. Künstler und ihre Gönner verkehrten in denselben Kreisen, man traf sich in Kaffeehäusern und besuchte sich auf dem Land. So wundert es nicht, dass zahlreiche Porträts in diesem Umfeld entstanden, unter anderem ein eindringliches Bildnis des Verlegers Eduard Kosmack aus der Hand Schieles und ein dynamisches Ölgemälde des Schriftstellers Alois Grasmayr von Harta.

Der letzte Raum widmet sich der Künstlervereinigung „Der Wassermann“. Von Felix Albrecht Harta 1919 gegründet, war das Ziel des „Wassermannes“ ein europäisches Forum für zeitgenössische Kunst zu schaffen, das Literatur und Musik ebenfalls einbezog. Insgesamt wurden drei Ausstellungen realisiert, darunter auch immer Werke des mittlerweile verstorbenen Schiele sowie Arbeiten von Oskar Kokoschka, Gustave Courbet, Edouard Manet, Gustav Klimt und Paul Gauguin. Nachdem Harta 1924 seinen Wohnsitz wieder nach Wien verlegte, löste sich die Gruppe langsam auf.

Die Ausstellung „Faistauer, Schiele, Harta & Co – Malerei verbindet“ ist bis zum 13. Oktober zu sehen. Die Kunsthalle in der Neuen Residenz hat täglich außer montags von 9 bis 17 Uhr, im Juli und August auch montags von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Salzburg Museum – Neue Residenz
Mozartplatz 1
A-5010 Salzburg

Telefon: +43 (0)662 – 62 08 08 700
Telefax: +43 (0)662 – 62 08 08 720


19.08.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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