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Preis der Kunsthalle Wien für Nina Vobruba und Malte Zander

Preis der Kunsthalle Wien 2019 für Nina Vobruba

Nina Vobruba und Malte Zander nehmen heuer den Preis der Kunsthalle Wien entgegen. Die beiden Absolventen der Akademie der bildenden Künste Wien und der Universität für angewandte Kunst Wien konnten sich mit ihren Diplomarbeiten gehen rund 150 Mitbewerber aus der bildenden und medialen Kunst durchsetzen. Sie erhalten nun ein Preisgeld von jeweils 3.000 Euro und eine Ausstellung samt Katalog in der Kunsthalle Wien, die ab Ende November zu sehen ist.

Nina Vobruba, die an der Kunstakademie im Fachbereich Performative Kunst bei Carola Dertnig studiert hat und im steiermärkischen Fehring lebt, überzeugte die Jury mit ihrer installativen Assemblage „nest bau“. Darin zeichnet die 1985 geborene Künstlerin, Choreografin und Performerin den Prozess der Umwandlung eines staatlich-militärisch geprägten Areals in den Kultur-, Lebens- und Arbeitsraum einer soziokratisch-selbstorganisatorisch funktionierenden Gemeinschaft nach. Als Mitbegründerin und -gestalterin dieses in Fehring florierenden und weltweit vernetzten Alternativmodells zur neoliberalen Ausbeutung von Human Resources und Natur mache Vobruba intime Fragmente der Komplexität rund um die Topographien der Aneignung von Raum wahrnehmbar und nutze dazu vielfältig ineinander verschachtelte Körper, Objekte sowie Aufzeichnungen von Taktiken und Praktiken, so die Jury.

Der 1991 geborene Malte Zander, der in diesem Jahr bei Henning Bohl am Institut für Bildende & Mediale Kunst/Abteilung Malerei der Angewandten diplomierte, wurde für die Filmstills zu seinem Projekt „Torpor“ ausgewählt. Das Preisgremium hob dabei die Fragestellungen „Was ist Wirklichkeit, wie wird Wirklichkeit konstruiert, wie wird sie wahrgenommen?“, als auch die technische Umsetzung mittels 3D-gerenderter Bilder in konstruierter Schnappschussoptik besonders hervor. Ein Leitmotiv, an dem sich Zander abarbeitet, ist das verlassene Filmset. Durch die Auswahl sublimer Bildmotive gelinge es ihm, ein ungewöhnliches Spannungsverhältnis zwischen der Realität des Filmsets und dem Filmset als Produktionsort für Traum- und Kunstwelten aufzubauen. Eine inhaltliche Diskursüberfrachtung seitens des Künstlers bleibe aus, sodass die Arbeiten für sich selbst stehen und sich scheinbar authentisch präsentieren können, so die Jury.

Der Preis der Kunsthalle Wien wird seit 2002 gemeinsam mit der Universität für angewandte Kunst Wien und seit 2015 auch mit der Akademie der Bildenden Künste Wien vergeben. Er richtet sich an Absolventinnen und Absolventen der beiden Kunstuniversitäten, will die junge Künstlergeneration unterstützen und sie ermutigen, ihr Potenzial auszuschöpfen. 2017 ging die Ehrung an Marlene Maier und Olena Newkryta, 2018 an die beiden Chinesinnen Ting-Jung Chen und Hui Ye.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Preis der Kunsthalle Wien 2019 für Nina Vobruba
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