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Berlin eröffnet neuen Zugang zur Museumsinsel

auf der Berliner Museumsinsel wird die James-Simon-Galerie eröffnet

Heute Mittag eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel die neue James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel in Berlin. Mit dem Neubau erfährt das Ensemble nach 180 Jahren seine bauliche Vollendung. Gemeinsam mit der unterirdischen Archäologischen Promenade bildet die James-Simon-Galerie das Herzstück des Masterplans Museumsinsel, der 1999 entwickelt wurde, um das UNESCO-Welterbe zu bewahren und gleichzeitig zu einem zeitgemäßen Museumskomplex umzugestalten. Entstanden auf der einzig zur Verfügung stehenden Freifläche der Museumsinsel übernimmt das zentrale Besucherzentrum entscheidende Servicefunktionen und kann mit einer Gesamtfläche von etwa 10.900 Quadratmetern große Besuchergruppen empfangen und zu den Highlights des Hauptrundganges über die Museumsinsel leiten.

Verantwortlich für den Neubau ist das Berliner Büro des Architekten David Chipperfield. Charakteristisch sind die große Freitreppe und die Kolonnaden aus extrem schlanken Stützen, die Elemente der umgebenden historischen Architektur aufgreifen. Im Inneren finden sich neben einem Sonderausstellungsraum und einem Auditorium ein großzügig angelegter Ticket-, Info- und Garderobenbereich sowie ein Shop, ein Café und ein Restaurant. Für Chipperfield reichen die Anforderungen an die Galerie aber weit über diese reine Zwecknutzung hinaus: „Seine Existenz verdankt der Bau seinen Funktionen und Einrichtungen für das museologische Programm, seine Aufgabe liegt jedoch darin, die stadträumlichen Beziehungen und den Zugang zur Museumsinsel zu reorganisieren. Seine Rolle ist weniger durch seine Funktion definiert als vielmehr durch seine Verantwortung als öffentliches Gebäude im Herzen der Stadt.“

Namensgeber für den neuen Zugangskomplex ist der Philanthrop, Mäzen und jüdische Weltbürger James Simon. Der 1851 geborene Sohn einer wohlhabenden Textildynastie förderte nicht nur die Bildung breiter Schichten und half den sozial Schwachen, er stiftete als leidenschaftlicher Kunstsammler den Königlichen Museen zu Berlin auch umfangreiche Konvolute bedeutender Kunstwerke, die bis heute zu den größten Schätzen der Staatlichen Museen zu Berlin zählen. Als Mitbegründer der Deutschen Orient-Gesellschaft finanzierte er außerdem zahlreiche Ausgrabungen; als bedeutendster Fund dieser Grabungen gilt die Nofretete-Büste, die 1912 in Tell el-Amarna geborgen wurde und die James Simon 1920 den Berliner Museen als Geschenk vermachte. Die Erinnerung an den 1932 verstorbenen Stifter wurde in der Zeit des Nationalsozialismus weitestgehend getilgt. Das neue Besucherzentrum soll dies rückgängig machen: „Dass die James-Simon-Galerie nach ihm benannt ist, ist eine Hommage an ihn und das jüdische Bürgertum Berlins“, betont Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin.

Am morgigen Samstag ist die James-Simon-Galerie erstmals für die Besucher geöffnet. Zu diesem Anlass laden die Staatlichen Museen zu Berlin von 10 bis 21 Uhr zu einem großen Aktionstag mit umfangreichen Rahmenprogramm ein. Weitere Informationen unter www.smb.museum.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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