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Stiftsbezirk St. Gallen stellt sich museal neu auf

Der Stiftsbezirk in St. Gallen

Seit 1983 gehört der St. Gallener Stiftsbezirk zum UNESCO-Welterbe. Nun kann er bezüglich seiner Sammlungen mit Neuerungen aufwarten. Erstmalige Darbietungen vervollkommnen das Ensemble rund um die einstige spätbarocke Klosterkirche und heutige Kathedrale mit ihrer markanten malachitgrünen Stuckausstattung. Zu seiner großen Blütezeit zwischen dem neunten bis zum elften Jahrhundert war das Kloster ein weithin ausstrahlender kultureller und wissenschaftlicher Mittelpunkt. Die überragende Relevanz der Gebäude sowie der archivarischen und künstlerischen Artefakte unterstreicht dies an nunmehr drei Orten.

Im historischen Barocksaal der Stiftsbibliothek steht die auf frühe schriftliche Überlieferungen konzentrierte Ausstellung „Vater für die Armen – Otmar und die Anfänge des Klosters St. Gallen“ unter den Vorzeichen des Aufbruchs vor 1300 Jahren. Im Jahr 719 etablierte der erste Abt Otmar, fußend auf der Einsiedlerzelle des irischen Mönchs Gallus, die Abtei, die 747 die Benediktsregel annahm.

Museal erstmals erschlossen wurde ferner der historische Gewölbekeller unter dem Bibliothekssaal. Hier schlägt die neue Dauerausstellung unter dem Titel „St. Gallus und sein Kloster“ am Beispiel von Handschriften, Bauplastiken oder Modellen den Bogen von der Antike bis hin zur Aufhebung der Fürstabtei im Jahr 1805. Neben bildhauerisch prächtig ausgearbeiteten Kapitellen aus dem karolingischen Gozbert-Münster ist der Prunkeinband des Evangelium Longum unbestrittener Höhepunkt. Im Jahr 895 vom Mönch und Künstler Tuotilo geschaffen, gilt er als größte aus der Spätantike überlieferte Elfenbeintafel weltweit.

Das über 1400 Jahre kontinuierlich geführte Klosterarchiv ist eine einmalige und bedeutende Geschichtsquelle. Dessen berühmtestes Schriftstück ist der um 825 rot linierte Klosterplan. In einem neuen Ausstellungssaal am Klosterhof ist er erstmals im Rahmen der Ausstellung „Das Wunder der Überlieferung“ für zehn Jahre zu sehen. Umgeben von Gedenkbüchern, Verwaltungsakten, Urkunden, Karten, Plänen und weiteren Archivalien, für die erstmals um 770 ein Archivar bezeugt ist, kann jetzt in einem begehbaren Tresor die älteste Architekturzeichnung des Mittelalters im Original betrachtet werden. Nach einer einleitenden Multivisionsschau öffnet sich für 20 Sekunden eine mittig platzierte Vitrine, da das Dokument vor zu starkem Lichteinfall geschützt werden muss. „Dir, liebster Sohn Gozbert, habe ich diese knappe Aufzeichnung einer Anordnung der Klostergebäude geschickt“, lautet die Widmung auf des in der Form eines Briefes auf fünf zusammengenähten Pergamentstücken auf der Klosterinsel Reichenau gefertigten groben Baukonzeptes zu einem Reichskloster. Abt Gozbert (816-837) plante einen Klosterneubau und holte sich Rat im befreundeten Inselkloster. Nur bedingt hielt er sich aber an die Vorlage, die 45 Gebäude, fünf Gärten und 334 Beischriften enthält.

Die Ausstellungen sind täglich von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt beträgt 18 Franken, ermäßigt 12 Franken. Zum Klosterplan ist ein Erläuterungsheft inklusive Faksimile für 37 Franken erschienen, zur begleitenden Ausstellung ein Katalog für 40 Franken.

Stift St. Gallen
Klosterhof 6d
CH-9000 St. Gallen

Telefon: +41 (0)71 – 227 34 16
Telefax: +41 (0)71 – 227 34 18

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


07.05.2019, Das Wunder der Überlieferung – Der St. Galler Klosterplan und Europa im frühen Mittelalter

Veranstaltung vom:


12.03.2019, Vater für die Armen – Otmar und die Anfänge des Klosters St. Gallen

Veranstaltung vom:


07.05.2019, Gallus und sein Kloster – 1400 Jahre Kulturgeschichte

Bei:


Stiftsbibliothek St. Gallen

Stilrichtung:


Barock

Stilrichtung:


Gotik

Stilrichtung:


Romanik

Variabilder:

Das älteste Gallus-Bild, um 895
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Variabilder:

Der Stiftsbezirk in St. Gallen
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