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Shortlist für den Deutsche Börse Photography Prize

Mark Ruwedel, Antelope Valley 1438, 2008

Laia Abril, Susan Meiselas, Arwed Messmer und Mark Ruwedel sind die vier Finalisten für den renommierten Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2019. Die 1986 in Barcelona geborenen Laia Abril verdankt ihrem Buch „On Abortion“ von 2017 die Nominierung. Die Spanierin untersucht darin die Geschichte, die Gegenwart und aktuelle Entwicklungen des Themas Abtreibung und die kontinuierliche Verletzung der Selbstbestimmungsrechte von Frauen. Die Jury erklärt: „In dieser sorgfältig recherchierten Arbeit, die sowohl Bild-, Audio- als auch Textmaterial umfasst, belegt Laia Abril auf eindrückliche Weise, welche Folgen riskante Methoden der Abtreibung haben.“ Die Künstlerin studierte Fotografie in New York am International Center of Photography und stellte unter anderem im Musée de l’Elysée in Lausanne, der 001 Gallery in Rom und dem Centre de la Photographie in Genf aus.

Die Dokumentarfotografin Susan Meiselas, Jahrgang 1948, überzeugte mit ihrer Retrospektive „Meditations“ im Jeu de Paume in Paris. Zu sehen waren ihre in Europa entstandenen Arbeiten von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart. Die aus Baltimore stammende Amerikanerin studierte visuelle Kommunikation an der Harvard University und nutzt unterschiedliche Methoden in ihren Lichtbildern: Sie kombiniert etwa fotografische Essays, Installationen, Audios, Film und gedrucktes Material miteinander. Seit 1976 arbeitet sie freiberuflich für Magnum Photos. Susan Meiselas stellt international aus und wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit der Robert Capa Gold Medal und dem Hasselblad Foundation Award.

Der 1964 im baden-württembergischen Schopfheim geborene Arwed Messmer wurde für seine Ausstellung „RAF – No Evidence/Kein Beweis“ im Zephyr|Raum für Fotografie in Mannheim nominiert. Ausgehend von den Anfängen der Roten Armee Fraktion zeichnet Messmer die Beteiligung der Gruppe an Ereignissen wie den Studentenunruhen 1968 und dem „Deutschen Herbst“ 1977 bis zum Ende der RAF nach. Laut Jury basiert die Arbeit des Künstlers „auf einer Vielzahl von Bildquellen aus verschiedenen staatlichen Archiven, darunter eine umfassende Sammlung an erkennungsdienstlichen Aufnahmen, Tatortbildern und Dokumentarfotografien.“ Arwed Messmer studierte visuelle Kommunikation an der FH Dortmund und präsentierte seine Fotografien unter anderem in der Berliner Galerie im Scheunenviertel und dem Museum Folkwang in Essen. 1995 wurde er mit dem Otto-Steinert-Preis geehrt.

Mark Ruwedel wurde ebenfalls für eine Schau ausgewählt: „Artist and Society: Mark Ruwedel“, die in der Londoner Tate Modern noch bis zum 16. Dezember zu sehen ist. Der 1954 in Bethlehem im US-Bundesstaat Pennsylvania geborenen Künstler geht in der Ausstellung der Frage nach, welche geologischen, historischen und politischen Ereignisse Spuren in der Landschaft zurücklassen. Seine Fotografien stammen aus der Zeit von 1995 bis 2012 und „zeugen von Ruwedels Interesse an der Geschichte der Fotografie sowie an den konzeptionellen Kunstformen der 1960er und 1970er Jahre“, so die Jury. Die Fotografenausbildung führte Ruwedel an das Kutztown State College in Pennsylvania und danach an die Concordia University nach Montreal. Die Werke des Fotografen sind international zu sehen, etwa im Canadian Museum of Contemporary Photography in Ottawa, dem Museum of Modern Art in New York oder dem Palais Rameau in Lille.

Der Deutsche Börse Photography Foundation Prize wurde 1996 durch die Londoner Photographers’ Gallery ins Leben gerufen. Von 1997 bis 2004 lief die Ehrung unter dem Namen „Citygroup Photography Prize“. Seit 2005 unterstützt die Deutsche Börse die jährlich verliehene Auszeichnung mit einer Dotierung von 30.000 englischen Pfund. Das Ziel ist die Förderung eines zeitgenössischen Künstlers, der im Vorjahr in Form einer Ausstellung oder Publikation einen bedeutenden Beitrag zur Fotografie in Europa geleistet hat. Die Preisverleihung findet am 16. Mai 2019 in der Photographers’ Gallery in London statt. Die Ausstellung mit den Arbeiten der Finalisten ist vom 8. März bis 2. Juni 2019 zunächst in der Photographers’ Gallery in London und anschließend in der Unternehmenszentrale der Deutschen Börse in Eschborn bei Frankfurt zu sehen.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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