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Joseph Beuys bei Ropac in London

Die Galerie Thaddaeus Ropac wartet am neuen Standort in London mit einer Schau zu Joseph Beuys auf und konnte dafür den Kurator Norman Rosenthal gewinnen. Ihm gelingt es, wichtige Werke des Künstlers seit mehr als zehn Jahren in Großbritannien zu vereinen, darunter auch Bestandteile der „Hirschdenkmäler“. Diese werden erstmals seit ihrer Entstehung 1982 wieder zusammengeführt und in London präsentiert. Die Retrospektive umfasst Werke aus den Jahren 1947 bis 1985 mit bedeutenden Skulpturen und zuvor nur selten ausgestellten Arbeiten. Die Galerie will damit verdeutlichen, „welche klar definierten Ideen und welche eigenwillige Ikonografie bereits von Beginn an Beuys’ Laufbahn prägten“. Mit der Schau gab Thaddaeus Ropac zudem bekannt, dass seine Galerie von nun an die Verwaltung von Beuys’ Nachlasses übernimmt und seine Erben vertritt. Ropac, der bei Beuys Anfang der 1980er Jahre ein Praktikum absolvierte, dankte für das ihm geschenkte Vertrauen. Es sei ein großes Privileg und eine Ehre.

Norman Rosenthal arbeitete mehrfach mit Joseph Beuys zusammen und war 1982 ein Kurator der legendären Berliner Ausstellung „Zeitgeist“, für die Beuys die „Hirschdenkmäler“ schuf. Dafür hatte der Kunst-Schamane einen Lehmhügel errichtet, um den er Dinge aus seinem Düsseldorfer Atelier, etwa Werkbänke und Werkzeuge, arrangierte. Die Hirschdenkmäler vereinen mehrere seiner Anliegen. So „verbinden sie seinen Gedanken der Sozialen Plastik mit der wirkmächtigen Symbolik von Tieren und der Versöhnung widerstreitender Kräfte. Der in der deutschen Volkskunst allgegenwärtige Hirsch erhält in Beuys’ Werk die Bedeutung eines spirituellen Wesens, eines ‚Begleiters der Seele’ nach der keltischen Mythologie und des gekreuzigten Christus. Der Hirsch ist herkömmlicherweise ein Symbol für männliche Virilität. Durch das alljährliche Abstoßen des Geweihs, das die zyklische Fruchtbarkeit der Natur spiegelt, wird er jedoch mit einem weiblichen Aspekt verbunden“, so Rosenthal.

Tiere stellten für Beuys die „Inkarnation der Seele oder der erdhaften Form spiritueller Wesen“ dar, die „Zugang zu anderen Welten“ hatten. So nutzte der Künstler etwa den Hasen in mehreren Skulpturen, wie dem „Coniglio“ von 1984 oder dem „Hasenstein“ von 1982. Auf grob behauenen Basaltstelen hatte Joseph Beuys dabei goldene Hasen gesprüht. Seine „Tierfrau“ von 1949 ist in einem Guss von 1984 zu sehen und verdeutlicht die ursprüngliche Verbindung zwischen Mensch und Tier. Der relikthafte Charakter ist vielen seiner Arbeiten eigen und soll eine gewisse Primitivität verströmen, wie in den um 1949 geschaffenen „Kreuzen“. Die Vereinigung christlicher und heidnischer Symbolik, etwa in der Verschmelzung des Dornenkranzes von Christus mit Sonnenstrahlen, ist ein weiteres Merkmal für das Œuvre von Joseph Beuys.

Die Ausstellung „Joseph Beuys: Utopia at the Stag Monuments“ läuft bis zum 16. Juni. Die Galerie Ropac ist dienstags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Galerie Thaddaeus Ropac – Ely House
37 Dover Street
GB-London W1S 4NJ

Telefon: +44 (0)20 – 3813 8400

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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