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Gillian Ayres gestorben

Gillian Ayres ist tot. Die britische Malerin starb letzte Woche im Alter von 88 Jahren in North Devon. Die 1989 für den Turner Prize nominierte Künstlerin ist für ihre abstrakten Bilder und Drucke in leuchtenden Farben bekannt. 1930 wurde Gillian Ayres in London geboren, bewarb sich 1946 erfolgreich um einen Platz in der Slade School of Fine Art in London. Mit 16 Jahren war sie jedoch zu jung, um sich dort einzuschreiben, und studierte daher bis 1950 am jetzigen Camberwell College of Art in der Hauptstadt.

Sechs Jahre später erhielt Ayres ihre erste Einzelausstellung in der Gallery One in London. 1981 folgte eine Schau im Museum of Modern Art in Oxford, 1983 in der Serpentine Gallery, 1995 in der Tate Gallery oder 1997 in der Royal Academy of Arts in London. Ayres’ Gemälde erinnern in den vereinfachten oder ornamentalen Formen an Pflanzen oder abstrakte Malkonstruktionen. In ihren frühen Arbeiten bevorzugte sie eine reduzierte Farbwahl, die sie später in ihren Ölbildern aufgab. 1957 übernahm sie die Bemalung des Speisesaals der South Hampstead High School. Die Arbeit wurde bald mit einer Tapete abgedeckt und erst 1983 wiederentdeckt.

Teil ihrer professionellen Karriere waren auch mehrere Lehrtätigkeiten, darunter von 1965 bis 1978 an der St. Martin’s School of Art in London und ab 1978 an der Winchester School of Art. 1981 gab Gillian Ayres ihre Lehrtätigkeit zugunsten ihrer Malerei auf. 1975 erhielt sie ein Stipendium des Arts Council of Great Britain, wurde 1986 zum Officer of the Order of the British Empire ernannt und 1991 zum Mitglied der Royal Academy. Gillian Ayres’ Kunstwerke sind Teil internationaler Sammlungen wie dem Victoria and Albert Museum in London, dem Museum of Fine Art in Boston oder dem Museum of Modern Art in New York.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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