Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 26.03.2019 Auktion A188: Bücher, Buchmalerei & Autographen

© Koller Auktionen AG

Anzeige

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Schenkung Brabant in Wiesbaden

Ein Blick in die Wohnung und die Sammlung von Frank Brabant

Von heute an präsentiert das Museum Wiesbaden die Sammlung Brabant und macht damit auf eine bedeutende Schenkung aufmerksam. Denn der 1938 in Schwerin geborene Geschäftsmann Frank Brabant überlässt seine rund 600 Werke umfassende Kollektion deutscher Kunst der Klassischen Moderne nach seinem Tod dem hessischen Museum und dem Staatlichen Museum Schwerin in einer Stiftung. Die Ausstellung „Von Beckmann bis Jawlensky“ versammelt nun eine Auswahl an 138 Werken und deckt vom Expressionismus über Magischem Realismus bis zur Neuen Sachlichkeit und Verismus das breite Spektrum der Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ab. In neun thematische Abschnitte gliedert sich die Schau und widmet einen Raum etwa den zahlreichen Blumendarstellungen, darunter von Maria Caspar-Filser, Siegfried Donndorf, Carlo Mense, Grethe Jürgens oder Max Beckmanns „Stillleben mit grüner Kerze“ von 1941. In einem filmischen Interview gibt Frank Brabant zudem spannende Einblicke in seine Sammlertätigkeit und in seine mit Kunst übervolle Wohnung und stellt daraus sogar Mobiliar für die Wiesbadener Präsentation zur Verfügung.

Seine Liebe zur Kunst entdeckte Frank Brabant 1964 mit dem Holzschnitt „Der Redner“ von Hermann Max Pechstein, den er sich von dem Geld kaufte, das er eigentlich für seinen ersten VW-Käfer gespart hatte. Ihm folgten bald Werke von August Macke, Otto Dix, Georg Tappert und weiteren Künstlern. Heute gehören zu der reichhaltigen Kollektion neben großen Namen wie Wassily Kandinsky, Karl Schmidt-Rottluff, Karl Hofer oder Alexej von Jawlensky auch viele Künstlerinnen, etwa Käthe Kollwitz, Jeanne Mammen, Elfriede Lohse-Wächtler, Alice Sommer oder Hanna Höch, deren Schaffen erst in jüngerer Zeit vom kunstgeschichtlichen Diskurs wiederentdeckt wird. Brabant erwarb zielgerichtet Werke der Avantgarde, zumeist von Malern der Künstlervereinigungen „Brücke“, „Der Blaue Reiter“ oder „Junges Rheinland“ sowie der Berliner Gruppen „Neue Sezession“, „Freie Sezession“, „November-Gruppe“ oder „Sturm“. In ihnen spiegelt sich die Vielfalt, die das Kunst- und Kulturgeschehen sowie die politischen und sozialen Verwerfungen, Ängste, Hoffnungen und Utopien der Menschen zwischen den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts umtrieb.

Die Ausstellung „Von Beckmann bis Jawlensky – Die Sammlung Frank Brabant“ läuft vom 13. April bis zum 30. September. Das Museum Wiesbaden hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, am Dienstag und Donnerstag zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Jeder erste Samstag im Monat ist frei. Der Katalog zur Schau ist für 29,90 Euro im Museum zu haben.

Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-65185 Wiesbaden

Telefon: +49 (0)611 – 335 2250
Telefax: +49 (0)611 – 335 2192

Quelle: Kunstmartk.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


13.04.2018, Von Beckmann bis Jawlensky – Die Sammlung Frank Brabant

Bei:


Museum Wiesbaden

Bericht:


Werke der Sammlung Brabant in Schwerin

Variabilder:

Ein Blick in die Wohnung und die Sammlung von Frank Brabant
Ein Blick in die Wohnung und die Sammlung von Frank Brabant

Variabilder:

Der Sammler Frank Brabant
Der Sammler Frank Brabant

Variabilder:

Alexej von Jawlensky, Madame Curie, um 1905⁄06
Alexej von Jawlensky, Madame Curie, um 1905⁄06








News vom 25.03.2019

Nominierte des Sparda-Kunstpreises in Stuttgart

Nominierte des Sparda-Kunstpreises in Stuttgart

Mario Bottas Kirchenbauten in Wien

Mario Bottas Kirchenbauten in Wien

Thomas Köhler bleibt Direktor der Berlinischen Galerie

Thomas Köhler bleibt Direktor der Berlinischen Galerie

Gaston Paris in Mannheim

Gaston Paris in Mannheim

News vom 22.03.2019

Nürnberger Exportschlager: Die Beckenschlägerschüssel

Nürnberger Exportschlager: Die Beckenschlägerschüssel

Anna Oppermann in Bielefeld

Anna Oppermann in Bielefeld

Neue Stiftung zum Erhalt von Schloss Wiepersdorf

Neue Stiftung zum Erhalt von Schloss Wiepersdorf

Bochum zeigt Mario Nigro

Bochum zeigt Mario Nigro

News vom 21.03.2019

Großzügige Schenkung an das Brücke Museum

Hagen gedenkt Heinrich Brocksieper zum Bauhaus-Jubiläum

Hagen gedenkt Heinrich Brocksieper zum Bauhaus-Jubiläum

Neuer Kunstpreis aufgelegt: 1 Million für einen Künstler

Neuer Kunstpreis aufgelegt: 1 Million für einen Künstler

Wermke und Leinkauf in Aachen

Wermke und Leinkauf in Aachen

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Vorbericht Auktionen 271 & 272
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Galerie Weick - Komposition

100 Jahre BAUHAUS - Neue Europäische Graphik
Galerie Weick

Koller Auktionen AG - Arnold Böcklin, Der Kampf auf der Brücke, 1889

Böcklin, Cranach d.Ä. und die Sammlung Rademakers: Eine höchst attraktive Auswahl Alter Meister und Gemälde aus dem 19. Jahrhundert
Koller Auktionen AG





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce