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Toni Schmale erhält Otto Mauer-Preis

Toni Schmale erhält den Otto Mauer-Preis 2017

Der mit 11.000 Euro dotierte Otto Mauer-Preis geht in diesem Jahr an Toni Schmale. Die 1980 in Hamburg geborene Künstlerin, die in Wien lebt und arbeitet, nutzt die Gattungen Skulptur, Performance, Zeichnung, Animation, Video und Interventionen im öffentlichen Raum. Hiermit kritisiert sie die bestehenden sozialen sowie gesellschaftlichen Machtverhältnisse. In ihrem Werk hinterfragt Schmale zudem stereotype Geschlechterkonstruktionen und Zuschreibungen.

Die Jury begründet ihre Wahl: „Schmales Werk ist eingebettet in die Geschichte der Skulptur des 20. Jahrhunderts und zeichnet sich durch seine Einzigartigkeit im Kontext gegenwärtiger Skulptur aus. Es vereint Strenge der Form mit einem feinen Sinn für die Schönheit elementarer Materialien, kühle Rationalität mit leidenschaftlichem Körperbewusstsein. Vor allem zeichnen sich diese Skulpturen durch die Wucht ihrer unverkennbaren Gestalt aus. Skulpturen von Toni Schmale stehen wie mächtige Solitäre mitten im Raum oder sind mitunter auch an der Wand befestigt. … Stahl und Beton sind die bevorzugten Materialien. Der Charakter des Schweren, des Wuchtigen herrscht vor. … Sie erinnern an Skulpturen der Minimal Art und sind wohl auch deren späte Nachkommen. Doch stehen sie ganz anders in der Welt. Sie sind Geburten der Leidenschaft und nicht des kühlen Kalküls – einer Leidenschaft aber, die in strenge Form gebracht worden ist. Manche der Stahlteile sind mit Körperabgüssen in Beton kombiniert. Doch auch ohne diese ausdrücklichen Hinweise besitzen die Skulpturen von Toni Schmale einen intensiven Bezug zum Körper. Doch zeigen sie die Abwesenheit eines Körpers an, wie Prothesen, die der Verwendung entzogen sind. Sie stiften einen Leerraum. Daher auch die Stille, die sie umgibt.“

Toni Schmale spielte von 1994 bis 2002 als Profifußballerin in der Regional- und Bundesliga sowie zuletzt in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. 2003 nahm sie das Studium der Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig auf. 2009 wechselte sie in die Klasse Performative Kunst von Carola Dertnig an der Akademie der bildenden Künste Wien. Vier Jahre später beendete sie ihre Ausbildung in der Klasse Performative Bildhauerei bei Monica Bonvicini und erhielt zudem den Preis der Akademie der Künste Wien.

Der Otto Mauer-Preis wird seit 1981 jährlich von der Erzdiözese Wien verliehen. Er geht an in Österreich lebende Kunstschaffende unter 40 Jahren für das gesamte bisherige Werk. Die Auszeichnung erinnert an den Wiener Geistlichen Otto Mauer, der sich intensiv für eine Begegnung von Kirche, Kunst und Wissenschaft einsetzte und als Kunstsammler tätig war. Zuletzt ging der Preis an Andreas Fogarasi. Toni Schmale nimmt die Ehrung am 30. November von Nikolaus Krasa, Generalvikar der Erzdiözese Wien, in den Festräumen des Erzbischöflichen Palais entgegen. Ausgewählte Arbeiten der Künstlerin sind unter dem Titel „The good enough mother“ vom 10. Dezember bis 30. Januar im JesuitenFoyer in der Bäckerstraße 18 in Wien zu sehen.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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