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Roentgen-Museum Neuwied erwirbt Spieltisch

David Roentgen, Schreib- und Spieltisch, um 1780/90

Das Roentgen-Museum Neuwied kauft einen mit Mahagoni furnierten, wandelbaren Schreib- und Spieltisch der Manufaktur David Roentgen aus den Jahren 1780/90 an. Sowohl Kunstfertigkeit als auch mechanische Raffinesse zeichnen das Möbel aus, denn es vereint gleich fünf Möglichkeiten der Nutzung. Die Schreibtischunterlage dient umgedreht als Filzgrund für Karten- und Würfelspiele, im Schreibtischkasten befindet sich eine Tric-Trac-Spielkassette sowie ein Schach- und Damespielbrett. Zwei silberne Leuchter ermöglichen ausgedehnte Spielrunden bis tief in die Nacht.

Abraham Roentgen (1711-1793) gründete seine Manufaktur für künstlerisch gehobene und technisch anspruchsvolle Luxusmöbel im Jahr 1750. Sein Sohn David (1743-1807) übernahm diese 22 Jahre später und führte sie zu weiterem Ruhm. Er orientierte sich stark nach Paris, da dort wichtige Kunden- und Geschäftsbeziehungen zusammenliefen. Deshalb eröffnete er dort 1780 eine Filiale. Abnehmer seiner Möbel waren unter anderem das französische Königspaar Ludwig XVI. und Marie-Antoinette. Der dem Hof nahestehende Kunstschreiner verlor seine Gunst in Frankreich jedoch nach der Revolution von 1789, musste flüchten und sein Geschäft aufgeben. Aufgrund des veränderten Modegeschmacks fanden seine Luxusprodukte auch in seiner Heimat immer weniger Abnehmer, bis auch die Produktion in Neuwied eingestellt wurde.

Das Roentgen-Museum kann mit dem Verwandlungsmöbel seinen Bestand um eine heute wieder geschätzte Rarität erweitern. Der Ankauf gelang mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Otto Wolff Stiftung.

Quelle: Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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Roentgen-Museum Neuwied

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David Roentgen, Schreib- und Spieltisch, um 1780/90
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David Roentgen








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