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Kollwitz und Dumas in Dresden

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eröffnen heute drei Ausstellungen zu Ehren von Käthe Kollwitz und Marlene Dumas. Anlässlich Kollwitz’ 150. Geburtstags präsentieren Petra Kuhlmann-Hodick und Agnes Matthias unter dem Titel „Käthe Kollwitz in Dresden“ rund 70 grafische Arbeiten der bedeutenden Künstlerin der Moderne in den Räumen des Kupferstich-Kabinetts. Ebenfalls dort sind unter dem Titel „Marlene Dumas. Hope and Fear“ drei Tusch- und Aquarellserien der 1953 geborenen Südafrikanerin zu sehen. Den Abschluss der Trias bildet die Schau „Marlene Dumas. Skulls“, die anlässlich der Gestaltung des Altarbilds in der Dresdner Annenkirche im Albertinum 36 Werke der Serie „Skulls“ zeigt.

Die Herbstausstellung im Dresdener Residenzschloss wartet nicht nur mit Radierungen, Lithografien, Holzschnitten und Zeichnungen von Kollwitz aus der eigenen Sammlung auf, sondern bietet auch Leihgaben aus dem Käthe Kollwitz Museum Köln, dem Kupferstichkabinett Berlin und der Akademie der Künste Berlin. Den umfassenden Blick, den diese Zusammenstellung liefern will, ergänzen Werke von Max Klinger, Eugène Carrière, Edvard Munch und Ernst Barlach. Thematische Schwerpunkte in der Kunst der 1867 in Königsberg geborenen Kollwitz sind der Krieg und der Tod, aber auch das Selbstportrait, anhand dessen sie sich mit ihrer eigenen Rolle als Frau, Mutter und Künstlerin auseinandersetzte.

Marlene Dumas verhandelt in ihrem Schaffen ebenfalls grundlegende menschliche Bedingungen, die in der parallelen Schau „Hope and Fear“ deutlich werden. Mit einfachen und doch eindringlichen Kopfdarstellungen wirft die südafrikanische Künstlerin Identitätsfragen zwischen Einzelportrait und Ideal, Täter und Opfer sowie Zugehörigkeit und Ausgeschlossenheit auf. Die direkte Nähe zu den Werken Kollwitz’ ermöglicht es, beide auf die Grundfragen der menschlichen Existenz zielenden künstlerischen Ansätze miteinander zu vergleichen.

Die von Kathleen Reinhardt und Holger Birkholz kuratierte Schau „Marlene Dumas. Skulls“ im Albertinum rundet die Ausstellungsreihe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit 36 Arbeiten aus Dumas’ zwischen 2013 und 2015 entstandener Serie mit Totenköpfen ab. Die Hängung als Fries ermöglicht eine genaue Betrachtung der individuellen Einzelbilder, deren Wirkung sich jedoch erst in ihrer Summe komplett entfaltet. Ergänzend sind Werke von Jan Andriesse und Bert Boogaard zu sehen, die zusammen mit Dumas das Altarbild der Annenkirche entworfen haben.

Die Ausstellungen „Käthe Kollwitz in Dresden“, „Marlene Dumas. Hope and Fear“ und „Marlene Dumas. Skulls“ laufen vom 19. Oktober bis zum 14. Januar 2018. Das Kupferstich-Kabinett hat täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Das Albertinum öffnet täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr. Hier beträgt der Eintritt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Für 13 Euro gibt es eine Kombikarte für beide Häuser. Zur Ausstellung „Käthe Kollwitz in Dresden“ erscheint bei Paul Holberton Publishing ein Katalog, der im Museum für 20 Euro bereitliegt.

Residenzschloss Dresden
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 491 45 91
Telefax: +49 (0)351 – 491 45 99

Albertinum – Galerie Neue Meister
Tzschirnerplatz 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 49 14 2000
Telefax: +49 (0)351 – 49 14 2001

Quelle: Kunstmarkt.com/Maren Janka Hopp

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Künstler:

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