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Chobot Skulpturenpreis für Sofie Thorsen

Sofie Thorsen hat den Dagmar Chobot Skulpturenpreis 2017 erhalten. Am Montag nahm die 1971 in Århus geborene Dänin die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung aus Händen der Preisstifterin Dagmar Chobot im Leopold Museum Wien entgegen. In der Begründung der Jury heißt es: „In ihren Werken setzt sich Sofie Thorsen mit den politischen, sozialen und kunsthistorischen Kontexten von Orten auseinander mit dem Ziel, ihre stummen und verstummten Strukturen wieder zum Sprechen zu bringen. Ihre Methode erinnert an eine Spurensuche, die Sofie Thorsen von der Aneignung und Adaption vorgefundener Bilddokumente bis hin zu deren Auflösung führt. Mit ihren Arbeiten erforscht die Künstlerin formale, materielle und haptische Parameter, Formen und Körper und kombiniert in raumgreifenden Installationen die für ihren Skulpturenbegriff charakteristischen Materialien Stahl, Aluminium und Papier.“

In ihrem Werk analysiert Thorsen, die an der Königlich Dänischen Akademie der Bildenden Künste in Kopenhagen und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien studiert hat, die Bereiche Skulptur, Architektur und Design in ihrem Verhältnis zu Gesellschaft und kommunaler Verantwortung. In der zwischen 2010 und 2016 entstanden Werkserie „Spielplastiken“ rückt sie ein bislang kaum gewürdigtes Phänomen der österreichischen Nachkriegszeit in den Mittelpunkt: Bespielbare Skulpturen aus den 1950er Jahren. Diese kleinen, abstrakten Utopien inmitten nüchterner Architektursprache greift die Künstlerin für ihre Installationen auf. Darin vergrößert sie Reprografien von Zeitdokumenten, eliminiert figurative Bestandteile, reduziert die Konstruktionen auf ihre Geometrie und Linearität. Die fragilen Papierobjekte auf den Metallgerüsten geben den Bildquellen ihre einstige skulpturale Präsenz zurück und geraten zu einem in den Raum gestellten, begehbaren Archiv der Formen.

Der Skulpturenpreis wurde 2016 von der Wiener Galeristin Dagmar Chobot gemeinsam mit der österreichischen Urheberrechtgesellschaft Bildrecht ins Leben gerufen. Er wendet sich an zeitgenössische Bildhauer und Bildhauerinnen, die in Österreich leben und arbeiten, und wird jährlich vergeben. „Es freut mich sehr, dass der von mir ins Leben gerufene Skulpturenpreis auf so reges Interesse stößt. Die vielen positiven Rückmeldungen haben meine Initiative im Nachhinein nochmals bestätigt“, sagte Chobot zur Preisverleihung. „Ich freue mich auch für Sofie Thorsen. Mit ihr als Preisträgerin erfährt die zeitgenössische Skulptur jene Wertschätzung und öffentliche Aufmerksamkeit, die ihr zusteht.“ Neben der Dänin waren in diesem Jahr noch Manfred Erjautz, Sophie Hirsch, Bernd Oppl, Werner Reiterer und Markus Jeschaunig für den Preis nominiert. 2016 erhielt Angelika Loderer die Auszeichnung.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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