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Johannes Grützke gestorben

Johannes Grützke in seinem „Selbstbildnis mit abwehrend erhobener Hand“ von 1978

Johannes Grützke ist tot. Wie die Leipziger Galerie Schwind mitteilte, erlag der Maler am vergangenen Mittwoch im Alter von 79 Jahren einer schweren Krankheit. Grützke galt mit seinem figurativen, oft ironisch überzeichneten Stil als Parodist der Realität. Ganz nach dem Motto „Malen ist Denken“ setzte er bevorzugt sich wandelnde Menschengestalten bis ins Groteske um und ließ sein Querdenken visuell werden. „Ich bin der Kontrast“, sagte Grützke über sich selbst. „Einverständnis misshagt mir, ist mir verdächtig, ich widerspreche.“ Mit anderen Gleichgesinnten wie Manfred Bluth, Matthias Koeppel und Karlheinz Ziegler rief er 1973 die lose „Schule der Neuen Prächtigkeit“ ins Leben und pflegte mit ihnen seinen satirischen Realismus.

Johannes Grützke kam 1937 in Berlin zur Welt. Dort studierte er von 1957 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste unter anderem auch unter Oskar Kokoschka, der ihn in seinem Werk stark beeinflusste. Nach seiner Gastdozentur an der Hamburger Kunsthochschule übernahm Grützke die Nachfolge seines einstigen Lehrers an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Künste in Salzburg. Ab 1979 verwirklichte sich Grützke schließlich als Bühnenbildner und arbeitete neun Jahre lang mit dem Theaterregisseur Peter Zadek zusammen. Bekannt wurde Johannes Grützke durch sein monumentales, 32 Meter langes Rundbild „Zug der Volksvertreter“ von 1991, das in der Frankfurter Paulskirche zu sehen ist. Im Jahre 2012 erhielt er den Hannah-Höch-Preis des Landes Berlin für sein Lebenswerk.


19.05.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

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Johannes Grützke in seinem „Selbstbildnis mit
 abwehrend erhobener Hand“ von 1978
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Johannes Grützke








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