Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 31.05.2017 109. Auktion: Fotografie des 19. - 21. Jahrhunderts - Fotobücher

© Galerie Bassenge Berlin

Anzeige

Tänzerin / Franz von  Stuck

Tänzerin / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel

Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel
© Galerie Weick


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Eduard Angeli in der Albertina

Eduard Angeli, Das Haus mit dem Lautsprecher, 2011

Anlässlich seines 75. Geburtstages am 15. Juli würdigt die Wiener Albertina Eduard Angeli mit einer Retrospektive und stellt dazu Werke von den 1960er Jahren bis heute vor. Die Gemälde und Zeichnungen des Österreichers setzen sich bereits seit über 50 Jahren mit dem Mythos des stillen Raumes auseinander. Von farbintensiven bis hin zu dunkel-düsteren Bildern reicht Angelis Œuvre, in dem der Künstler ein Wechselspiel zwischen der Leere des Raumes und einer monumentalen Einsamkeit verfolgt. Die Melancholie ist hierbei sein ständiger Begleiter.

Das Schaffen Eduard Angelis lässt sich grob in drei Phasen einteilen: In den frühen Gemälden nehmen politische Themen wie der Kolonialismus oder der Militarismus in der Türkei eine bedeutende Rolle ein. Während hier noch vereinzelt Personen oder Tiere zu sehen sind, weichen diese in den folgenden Jahren leeren Räumen oder Landschaften. „Ich finde es einfach poetischer, die Verlassenschaften der Menschen darzustellen“, so Angeli selbst über seine Kunst. „Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, die Menschen aus dem Werk auszuklammern.“ Die Werke der späten 1980er und frühen 1990er Jahre zeigen dann Alltagsgegenstände wie Messer, Trommeln oder Lautsprecher, eingebettet in einsame Räume und stille Landschaften. Ähnlich den Objekten und der Stimmung der Pittura Metafisica Giorgio de Chiricos entwickeln seine Zeichnungen eine merkwürdige Magie.

Durch die starke formal-ästhetische Reduktion eliminiert der Künstler alle narrativen Details und fokussiert sich immer mehr auf das Wesentliche: die Einsamkeit. Besonders deutlich tritt diese in seinen Arbeiten der letzten zwei Jahrzehnte auf, in denen Eduard Angeli vermehrt auf touristenüberströmte Städte wie Venedig oder Sankt Petersburg zurückgreift, um mit seiner melancholischen Leere einen verstärkten Kontrast zu bewirken. So zeigen beispielsweise der „Hinterhof“ von 2005 oder seine „Bar“ aus dem nachfolgenden Jahr düstere Ansichten von vereinsamten Gebäuden, die normalerweise aufgrund großer Beliebtheit ins Auge stechen. Die Darstellung des Sichtbaren wird somit von der des Unsichtbaren verdrängt und lässt den Mythos der toten Stadt aufleben.

Die Ausstellung „Eduard Angeli“ ist bis zum 25. Juni zu sehen. Die Albertina hat täglich von 10 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 12,90 Euro, ermäßigt für Senioren 9,90 Euro und für Studenten 8,50 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren ist er frei. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in deutscher und englischer Sprache für 29,90 Euro.

Albertina
Albertinaplatz 1
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 534 830
Telefax: +43 (0)1 – 534 834 30

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


05.04.2017, Eduard Angeli

Bei:


Albertina

Variabilder:

Eduard Angeli, Das Haus mit dem Lautsprecher, 2011
Eduard Angeli, Das Haus mit dem Lautsprecher, 2011

Künstler:

Eduard Angeli









Ausstellungen

(1)

Aachen (9)

Aarau (2)

Ahlen (1)

Ahrenshoop (4)

Albstadt (1)

Alkersum (3)

Altenburg (1)

Apolda (1)

Appenzell (1)

Aschaffenburg (3)

Augsburg (6)

Bad Homburg v. d. Höhe (1)

Bad Mergentheim (2)

Baden-Baden (2)

Basel (5)

Bautzen (1)

Bergisch Gladbach (1)

Berlin (50)

Bern (7)

Bielefeld (3)

Bietigheim-Bissingen (2)

Blaubeuren (1)

Bonn (9)

Bottrop (1)

Braunschweig (3)

Bregenz (4)

Bremen (9)

Brtnice (1)

Bruxelles (1)

Brühl (1)

Celle (4)

Chemnitz (5)

Chur (1)

Cottbus (5)

Dachau (3)

Darmstadt (3)

Delmenhorst (2)

Dessau (3)

Detmold (2)

Dornbirn (1)

Dortmund (7)

Dresden (16)

Duisburg (7)

Düren (1)

Düsseldorf (16)

Edenkoben (1)

Emden (4)

Engen (1)

Erfurt (6)

Essen (5)

Esslingen am Neckar (2)

Frankfurt am Main (8)

Frankfurt an der Oder (1)

Genf (1)

Gotha (4)

Graz (16)

Greifswald (1)

Göttingen (1)

Güstrow (1)

Halle an der Saale (3)

Hamburg (16)

Hannover (4)

Heidelberg (7)

Heidenheim (1)

Heilbronn (2)

Herford (3)

Herrnhut (1)

Hohenberg an der Eger (1)

Innsbruck (3)

Jena (4)

Karlsruhe (13)

Kassel (2)

Kaufbeuren (2)

Kiel (1)

Kleve (3)

Koblenz (1)

Konstanz (1)

Krefeld (5)

Krems (3)

Krieglach (1)

Köln (16)

Königswinter (1)

Leipzig (9)

Leverkusen (1)

Lichtenau (1)

Linz (3)

Los Angeles (1)

Ludwigshafen (3)

Luzern (3)

Magdeburg (1)

Mainz (3)

Mannheim (4)

Maria Gugging (2)

Martigny (1)

Murnau (1)

Mönchengladbach (1)

München (19)

Münster (3)

Neubrandenburg (1)

Neukirchen (1)

Neumarkt in der Operpfalz (1)

Neuss (7)

Neuwied (1)

Nordhorn (1)

Nürnberg (9)

Oberhausen (2)

Offenburg (2)

Oldenburg (7)

Osnabrück (3)

Otterlo (3)

Paderborn (2)

Passau (3)

Pforzheim (2)

Potsdam (14)

Quedlinburg (1)

Ratzeburg (1)

Ravensburg (2)

Recklinghausen (1)

Remagen (1)

Rheinsberg (1)

Riehen (1)

Salzburg (18)

Sankt Gallen (1)

Schaffhausen (2)

Schweinfurt (3)

Schwerin (3)

Schwielowsee (1)

Schwäbisch Hall (2)

Selb (1)

Speyer (2)

St. Georgen (2)

Stainz (1)

Stuttgart (6)

Sögel (1)

Trautenfels (1)

Tübingen (3)

Ulm (5)

Unna (1)

Vaduz (5)

Villingen-Schwenningen (1)

Waldenbuch (1)

Wedel (1)

Weil am Rhein (2)

Weimar (11)

Wien (33)

Wiesbaden (5)

Winterthur (7)

Witten (1)

Wolfenbüttel (1)

Wolfsburg (9)

Worpswede (4)

Wuppertal (3)

Würzburg (4)

Zwickau (1)

Zürich (2)

 zum Kalender




News vom 24.05.2017

Auch Moderne Kunst auf der Art Berlin

Auch Moderne Kunst auf der Art Berlin

Jill Mulleady in Bern

Jill Mulleady in Bern

Tobias Pils in Bottrop

Tobias Pils in Bottrop

Deutscher Architekturpreis an nachhaltigen Schulbau vergeben

Deutscher Architekturpreis an nachhaltigen Schulbau vergeben

Michael Dreyer in Karlsruhe

Michael Dreyer in Karlsruhe

News vom 23.05.2017

Danny Lyon im Fotomuseum Winterthur

Danny Lyon im Fotomuseum Winterthur

Ars Electronica gibt Preisträger bekannt

Ars Electronica gibt Preisträger bekannt

Christoph Ruckhäberle in Delmenhorst

Christoph Ruckhäberle in Delmenhorst

News vom 22.05.2017

Museum Morsbroich lädt zum Mitmachen und Mitdenken ein

Museum Morsbroich lädt zum Mitmachen und Mitdenken ein

Berliner Museum ehrt Alfred Flechtheim

Berliner Museum ehrt Alfred Flechtheim

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Van Ham Kunstauktionen - Thomas Struth, Art Institute of Chicago 1, 1990

Aus Zwei mach Drei!
Van Ham Kunstauktionen

Van Ham Kunstauktionen - Zaha Hadid, Z-Scape Iceberg Lounge, 2003

Gutes Design ist für die Ewigkeit
Van Ham Kunstauktionen

Galerie Löhrl - Mönchengladbach - Ulrich Erben, ohne Titel, 2013, 50,5 x 65,5 cm

Ausstellungseröffnung ULRICH ERBEN - Die Leichtigkeit des Seins (Aquarelle und Acrylarbeiten auf Papier)
Galerie Löhrl - Mönchengladbach





Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce