Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 04.06.2020 115. Auktion: Fernweh - Sehnsucht nach dem Unbekannten

© Galerie Bassenge Berlin

Anzeige

Am Badestrand / Otto Pippel

Am Badestrand / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Kentaur, 1891/93 / Franz von  Stuck

Kentaur, 1891/93 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Stehender Mädchenakt vor Rot, 1954 / Karl Hofer

Stehender Mädchenakt vor Rot, 1954 / Karl Hofer
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Ausstellungen

Aktuellzum Archiv:Ausstellung

Amsterdamer Rijksmuseum widmet sich seinen französischen Zeichnungen

Eleganz mit deutschem Bezug



Jean-Baptiste Greuze, Madame Greuze, ruhend

Jean-Baptiste Greuze, Madame Greuze, ruhend

Nur wenigen war bislang bekannt, dass das Amsterdamer Rijksmuseum eine exzellente Kollektion französischer Zeichnungen des 18. und frühen 19. Jahrhunderts besitzt. Dies verdankt es Fritz Mannheimer, einem deutschen Bankier, der um 1920 in Amsterdam lebte und Kunst und Antiquitäten verschiedener Länder sammelte. In seiner Zeichnungssammlung befanden sich Blätter von François Boucher, Jean-Honoré Fragonard, Jean-Baptiste Greuze, Jean-Antoine Watteau oder Jean-Auguste-Dominique Ingres. Einige von ihnen erwarb Mannheimer vom Darmstädter Museum, andere fand er im Pariser Kunsthandel. Nachdem seine Sammlung 1953 ins Amsterdamer Rijksmuseum gelangte, wurde sie dort weiter auf hohem Niveau ausgebaut.



Die Schau reflektiert den Abwechslungsreichtum der französischen Kunst des 18. Jahrhunderts. Feinheit, Eleganz, Zierlichkeit und Sinnlichkeit, Phantasie, aber ebenso Unerschrockenheit sind einige Charakteristika dieser Kunst und des Geschmacks der seinerzeitigen Gesellschaft. Die Ausstellung beginnt mit einigen Arbeiten aus den letzten Jahren des 17. Jahrhunderts. Dann öffnet sie sich zur unbeschwert fröhlichen Welt des 18. Jahrhunderts mit einer großartigen Gruppe aus neun Blättern mit Figurenstudien von Jean-Antoine Watteau (1684-1721). Einige von ihnen sind in "aux trois crayons" gefertigt, einer Kombination aus rot, schwarz und weißer Kreide auf braunem Papier, das in hohem Maße in Frankreich Berücksichtigung fand.

Eine Generation später wurde der künstlerische Stil von François Boucher (1703-1770) vorgegeben, der die Patronage von Madame de Pompadour genoss. Zu sehen sind zwölf Zeichnungen, darunter sinnliche Studien von nackten weiblichen Körpern und Putten, sowie eine feine Schilderung von der Entdeckung von Moses im Binsenkorb. Das Meisterstück bei Boucher stellt eine wunderschön festgehaltene Landschaft dar.

Die Naturschilderungen von Jean-Honoré Fragonard (1732-1806) sind von Erinnerungen an italienische Parks und Villenlandschaften durchdrungen. Er bestückt die Schau noch mit zwei Figurenstudien stehender Frauen und seinem einzig erhalten gebliebenen Skizzenbuch. Drei Blätter von Hubert Robert (1733-1808) zeigen dessen Variationsreichtum bei der Umsetzung des Themas „Italienische Landschaft“. Neben Entwurfskizzen für Skulpturen und kunstgewerbliche Gegenstände, Porträts, etwa Jean-Baptiste Greuzes (1725-1805) sanft auf einer Chaiselounge schlafende Ehefrau, oder Genreszenen nehmen auch Buchillustrationen, wie Jean-Baptiste Oudrys (1686-1755) Bilder zu dem Fabeln Jean de La Fontaines, einen breiten Raum ein.

Als Vertreter des Neoklassizismus und der Romantik, die den Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert bilden, wurden Jean-Auguste-Dominique Ingres (1780-1867) und Eugène Delacroix (1798-1863) ausgewählt. Von Ingres besitzt das Rijksmusem die Porträts der „Englischen Reisenden in Rom“, die zu den bedeutenden Serien der europäischen Zeichenkunst gehören, und von Delacroix einige flüchtig aufgetragene Blätter und ein Skizzenbuch. Erweitert wird der Neoklassizismus durch Arbeiten von Pierre Paul Prud’hon (1758-1823) und Jean Démosthène Dugourc (1749-1825). So zeigt ein großformatiger Entwurf für eine Wanddekoration pompejische und ägyptische Motive. Eine letzte Abteilung widmet sich den künstlerischen Beziehungen zwischen Frankreich und der Niederlande und stellt den Illustrator Bernard Picart (1673-1733) oder den Porträtmaler Jean-Baptiste Perronneau (1715-1783) vor, die beide aus Paris stammten und in Amsterdam arbeiteten und starben.

Die Ausstellung "Von Watteau zu Ingres - Französische Zeichnungen aus dem Rijksmuseum" ist noch bis zum 2. Februar in Amsterdam täglich von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen. Danach wandert sie ins Niederländische Institut nach Paris.

Kontakt:

Rijksmuseum Amsterdam

Museumstraat 1

NL-1071 CJ Amsterdam

Telefon:+31 (020) 6621 440

Telefax:+31 (020) 6747 001

E-Mail: info@rijksmuseum.nl



16.01.2003

Quelle/Autor:Rijksmuseum

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 11

Seiten: 1  •  2

Adressen (1)Berichte (5)Variabilder (5)

Bei:


Rijksmuseum Amsterdam

Bericht:


Landesmuseum Darmstadt erhält Sammlung zeitgenössischer Papierarbeiten

Bericht:


Poetische Linien in Zürich

Bericht:


Ein Underdog auf dem Gipfel seiner Möglichkeiten

Bericht:


Nicht nur mit Stift und Papier

Bericht:


Kunst der Zeichnung in Bremen

Variabilder:

Jean Auguste Dominique Ingres, Portrait Lady Cavendish-Bentinck
Jean Auguste Dominique Ingres, Portrait Lady Cavendish-Bentinck

Variabilder:

Jean-Baptiste Greuze, Madame Greuze, ruhend
Jean-Baptiste Greuze, Madame Greuze, ruhend

Variabilder:

Jean-Honoré Fragonard, Blick in einen Park mit spielenden Kindern
Jean-Honoré Fragonard, Blick in einen Park mit spielenden Kindern







Jean Auguste Dominique Ingres, Portrait Lady Cavendish-Bentinck

Jean Auguste Dominique Ingres, Portrait Lady Cavendish-Bentinck

Jean-Honoré Fragonard, Blick in einen Park mit spielenden Kindern

Jean-Honoré Fragonard, Blick in einen Park mit spielenden Kindern

Francois Boucher, Weiblicher Akt

Francois Boucher, Weiblicher Akt

Jean-Antoine Watteau, Blatt mit figürlichen Studien

Jean-Antoine Watteau, Blatt mit figürlichen Studien




Copyright © '99-'2020
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce