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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack

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Sehnsucht nach Ordnung in Würzburg

Peter Halley, The Trap, 2019

Klimakrisen, geopolitische Umwälzungen, neue kriegerische Konflikte, Migrationsbewegungen und Auswirkungen der Corona-Pandemie machen unsere Zukunft ungewisser und unsere Gegenwart weniger greifbar. Am Wochenende eröffnete die dazu thematisch angelegte internationale Gruppenausstellung „New Order. Über Kunst und Ordnung in ungewissen Zeiten“ im Kulturspeicher Würzburg, die sich auf vielfältige Weise dem Begriff Ordnung nähert und dabei auf gesellschaftliche und ästhetische Aspekte eingeht. Die neue Direktorin Luisa Heese befasst sich in ihrer ersten eigenen Schau für Würzburg mit Ordnungsentwürfen, Überwachungsmechanismen und Machtstrukturen, die hier ebenso eine Rolle spielen, wie wissenschaftliche und politische Ordnungen. Sie stellt Bezüge zwischen den unterschiedlichen künstlerischen Positionen her, deren Ausgangspunkte mit Zeit, Territorium, Technologie, Algorithmus, Grammatik und Körper unterschiedliche Blickwinkel auf den Begriff Ordnung möglich machen. Das ambivalente Thema spiegelt sich in allen Werken durch Sehnsucht, Kontrolle und Erkenntnis wider.

Clemens von Wedemeyer schaut in seinen Filmen auf die Zukunft des sozialen Zusammenlebens. Wie Algorithmen und Software Menschenmassen steuern könnten, zeigt er in der dystopischen Zukunftsvision seiner Videoinstallation „Transformation Scenario“ von 2018. Hanne Darboven, die sich mit dem Vergehen von Zeit und Entstehung von Zeitgeschichte als Ordnung auseinandersetzt, macht in der wandfüllenden Arbeit „Ost-West-Demokratie“ von 1983 zusätzlich mit Flaggen auf die Ordnung des Ost-West-Konflikts im Kalten Krieg aufmerksam, als die festen Pole Sowjetunion und USA gesellschaftspolitische Vorgänge bestimmten. Der zeitlichen Ordnung über die Einteilung der Welt in verschiedenen Zeitzonen nähert sich Alicja Kwade in ihrer Rauminstallation „Reality Zones“ von 2016 mit mehreren verschränkten Metallringen, die über Verbiegung in Form von Ländergrenzen den Erdball erkennen lassen. Harun Farocki analysiert in seinem Film „Aufstellung“ von 2005 gesellschaftliche und politische Stereotypen der Identität in Zeiten von Migration. Und Timm Ulrichs fordert in seiner Schriftarbeit „ordnung – unordnung“ von 1961/2021 die beiden Wörter durch eine lapidare Umstellung der Buchstaben humorvoll heraus.

Die Ausstellung „New Order. Über Kunst und Ordnung in ungewissen Zeiten“ ist bis zum 9. Januar 2022 zu sehen. Das Museum im Kulturspeicher hat dienstags von 13 bis 18 Uhr, mittwochs bis sonntags von 11 bis 18 Uhr und donnerstags von 11 bis 19 Uhr unter den aktuell gültigen Abstands- und Hygienevorschriften sowie der 3G-Regelung geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 5,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Für Kinder unter 6 Jahren und jeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog.

Museum im Kulturspeicher Würzburg
Oskar-Laredo-Platz 1
D-97080 Würzburg

Telefon: +49 (0)931 – 322 250
Telefax: +49 (0)931 – 322 25 18

Quelle: Kunstmarkt.com/Felice Ernst

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


18.09.2021, New Order. Über Kunst und Ordnung in ungewissen Zeiten

Bei:


Museum im Kulturspreicher Würzburg

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Peter
 Halley, The Trap, 2019
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Hanne Darboven, Ost-West-Demokratie, 1983
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Alicja Kwade, Reality Zones, 2016
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Timm Ulrichs, ordnung – unordnung, 1961/2021
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