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Korakrit Arunanondchai in Zürich

Korakrit Arunanondchai und Alex Gvojic, Songs for living, 2021

Das Migros Museum in Zürich bietet derzeit die erste institutionelle Einzelausstellung zu Korakrit Arunanondchai in der Schweiz. Der 1986 in Bangkok geborene Künstler präsentiert in „Songs for dying / Songs for living“ aktuelle Videoarbeiten, Gemälde und Objekte. Die Schau ist in drei verbundene Akte gegliedert: Sie thematisiert je ein transformatives Potenzial, das die anderen hervorbringt. Kuratorin Heike Munder erklärt, dass der Verlust des Großvaters des Künstlers den Ausgangspunkt der Erzählungen bildet. Geister, Schamaninnen und eine sterbende Meeresschildkröte sind in diesen Erzählungen nicht nur Metaphern, sondern auch Medien, die Prozesse des Werdens und der Zersetzung erfahren. Neben mythologischen Referenzen und Symbolen greift Arunanondchai auch die sozialen und politischen Realitäten des Lebens in Thailand auf, das von Militärherrschaft, Monarchie und prodemokratischen Protesten bestimmt wird. Das Bindeglied der Schau formen Lieder.

In der Schau wird das Universum als eine Spirale verstanden, die sich selbst vervielfältigt, kollabiert und im Chaos versinkt. Es ist einer inneren Ordnung unterworfen, die wir nicht erfassen oder verstehen können. Alle materiellen und immateriellen Körper, von Planeten über Menschen bis hin zu Geistern, werden von den zwei wichtigsten Kräften des Alls beeinflusst: der Schwerkraft und dem Licht. Das Video „Songs for living“ ist die Leere des Ozeans und des Himmels und ist mit dem Erdkörper, das Video „Songs for dying“, durch das Gemälde „If we burn, you burn with us“, das ein Wesen des Feuers zeigt, verbunden. Das Bild zeigt den Vorgang der Schöpfung und der „Décréation“, der Entschaffung: Menschenähnliche Gestalten bilden einen Kreis, um entmaterialisiert in einem aus den Flammen emporsteigenden Vogel aufzugehen. Der Vogel als Symbol des Göttlichen wurde im Laufe der Geschichte häufig von herrschenden Klassen für sich beansprucht. Beispiele reichen von den auf antiken Tafeln abgebildeten Anunnaki über die Engel der christlichen Lehre bis zum Götterboten Garuda in der Mythologie Südostasiens. Die geflügelten Wesen werden zu Symbolen von Ordnung und Kontrolle, die über den Menschen stehen und diese beherrschen.

Geburt, „Entschaffung“ und Tod sind Erfahrungen von Schwellenmomenten, in denen das Bewusstsein eine andere geistige Form annimmt. Von ihnen ausgehend, entwickelt Korakrit Arunanondchai seine Erzählungen und den Umgang mit künstlerischen Formen. Er verarbeitet persönliche Erfahrungen und untersucht deren soziohistorische Bedingungen. Dabei wirft er Fragen zu Existenz und Bedeutung auf, vor allem wenn diese außerhalb des Rahmens westlicher Seinskonzepte betrachtet werden. Geschichten lassen nicht nur neue Realitäten entstehen, sondern beeinflussen die Wahrnehmung der Welt.

Korakrit Arunanondchai studierte Malerei, Skulptur und Druckkunst an der Rhode Island School of Design, an der School of Painting and Sculpture im US-amerikanischen Skowhegan und an der Columbia University in New York. Bisher stellte er unter anderem in der Kunsthall Trondheim, im Serralves Museum in Porto, in der Secession in Wien sowie 2019 auf der Biennale in Venedig aus.

Die Ausstellung „Korakrit Arunanondchai. Songs for dying / Songs for living“ läuft bis zum 9. Januar 2022. Das Migros Museum hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Franken, ermäßigt 8 Franken, donnerstags ab 17 Uhr ist er kostenlos. Die Schau begleitet ein Katalog.

Migros Museum für Gegenwartskunst
Limmatstrasse 270
CH-8005 Zürich

Telefon: +41 (0)44 – 277 20 50
Telefax: +41 (0)44 – 277 62 86

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


18.09.2021, Korakrit Arunanondchai - Songs for dying / Songs for living

Bei:


Migros Museum für Gegenwartskunst

Kunstsparte:


Film und Video

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Korakrit Arunanondchai
Korakrit Arunanondchai

Variabilder:

Korakrit Arunanondchai, If we burn, you burn with us, 2021
Korakrit Arunanondchai, If we burn, you burn with us, 2021

Variabilder:

Korakrit Arunanondchai und Alex Gvojic, Songs for living, 2021
Korakrit Arunanondchai und Alex Gvojic, Songs for living, 2021

Variabilder:

Korakrit Arunanondchai, Songs for dying, 2021
Korakrit Arunanondchai, Songs for dying, 2021








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