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Trauer um Ronald Paris

Ronald Paris ist gestorben

Ronald Paris ist tot. Der Brandenburger Maler und Grafiker starb am vergangenen Freitag im Alter von 88 Jahren in seinem Haus in Rangsdorf südlich von Berlin. Paris war insbesondere für seine Wandbilder, wie dem Epochenbild „Unser die Welt, trotz alledem“ im Berliner Palast der Republik von 1975/76 oder „Triumph des Todes, Triumph des Lebens“ in den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, bekannt. Der Künstler setzte sich in seinen Werken kritisch mit gesellschaftlichen Ereignissen auseinander, zuletzt mit der Flüchtlingsbewegung im Mittelmeer. Außerdem verewigte der 1933 in Sondershausen geborene Thüringer bedeutende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in eindringlichen Porträts, darunter die Schauspielerin Inge Keller, den Liedermacher Wolf Biermann, den Sänger Ernst Busch, den Komponisten Hanns Eisler oder den Regisseur Heiner Müller. Aber auch mit Stillleben oder Landschaften hat sich Paris beschäftigt.

Seine ausdrucksstarken Gemälde in kräftigen Farben sowie Kohle- und Aquarellarbeiten auf Papier zeugen von einem dynamischen, auf Konturen basierenden Zeichenstil, der vom Expressionismus der Brücke-Maler und des Blauen Reiters sowie von der Formensprache Max Beckmanns inspiriert ist. Gekonnt brachte Ronald Paris Realität und Imagination zusammen, indem er zeitgenössische gesellschaftliche Umbrüche wie den Mauerfall mit Figurenpersonal aus Dramen und Mythologie verhandelte. So treten unter anderem Prometheus, Kassandra und Ikarus, aber auch Shakespeares König Lear in seinen teils collagenartigen Werken auf, von denen manche auf Grund der großen Zahl an Protagonisten und verschachtelten Perspektiven erst auf den zweiten Blick entschlüsselt werden können. Neben seiner Faszination für das Theater hat auch die Liebe zur Natur in Form von Reisebildern Eingang in Paris’ Schaffen gefunden, beispielsweise in der Darstellung der Lichtstimmung in der toskanischen Bucht von Baratti aus dem Jahr 2005.

Nachdem er eine Lehre als Kunstglaser und Glasmaler in Weimar und eine Ausbildung als Restaurator am Schlossmuseum Gotha absolviert hatte, studierte Ronald Paris Wandmalerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. Zwischen 1993 und 1999 hatte der Maler eine Professur an der Kunsthochschule Halle an der Saale auf Burg Giebichenstein inne. Aus Anlass seines 80. Geburtstags wurde er 2013 für sein Lebenswerk von Matthias Platzeck mit dem Ehrenpreis des Brandenburger Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Dieser würdigte Ronald Paris als bedeutenden Künstler der DDR und der Gegenwart. „Die Kunst von Paris war verknüpft mit gesellschaftlichen Fragen, die in seinen Werken wahrhaftig wurden“, so Platzeck. „Betroffen sein und betroffen machen, das war sein Anspruch.“

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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