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Haftmann-Preis für Gülsün Karamustafa

Der Roswitha Haftmann-Preis geht heuer an Gülsün Karamustafa

Gülsün Karamustafa erhält in diesem Jahr den Züricher Roswitha Haftmann-Preis, den mit 150.000 Franken am höchsten dotierten Kunstpreis Europas. Die in ihrer türkischen Heimat lebende und arbeitende Künstlerin, die Malerei, Installation, Video und Performance in ihrem Œuvre verbindet, gilt als eine der bekanntesten und bedeutendsten Kunstschaffenden ihres Landes. Karamustafa orientiert sich bei ihren oft farbenfrohen Schöpfungen an byzantinischen Ikonen oder alten Meistern, denkt diese Einflüsse weiter oder bricht gezielt mit diesen. „Als eine der künstlerisch und gleichzeitig politisch überzeugendsten Stimmen unserer Zeit hat Gülsün Karamustafa den Roswitha Haftmann-Preis mehr als verdient“, so der Rat der Roswitha Haftmann-Stiftung in seiner Begründung.

1946 in Ankara geboren, studierte Gülsün Karamustafa in der stürmischen und kritischen Zeit der 1960er Jahre in Istanbul an der Staatlichen Kunstakademie. Dort zählte der Maler und Dichter Bedri Rahmi Eyüboglu zu ihren Lehrern. Im Anschluss daran verbrachte Karamustafa ein Jahr in London, wo sie sich an der Diskussion um Frauenrechte und den Vietnamkrieg rege beteiligte. Wieder in ihrer Heimat fühlte sich die dortige Regierung bald von der Künstlerin provoziert und ließ ihren Pass für 16 Jahre einziehen. So musste Gülsün Karamustafa in Istanbul bleiben, wo sie von 1975 bis 1981 an ihrem alten Lehrinstitut als Dozentin arbeitete. Schließlich wurde sie dort mit einem Thema über Plakatgestaltung und Malerei promoviert.

Von da an widmete sich Karamustafa ihrer Kunst, in der sie bis heute virulente Themen wie Migration, Feminismus, Gender, Pop-Kultur und Kolonialismus behandelt. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen teil, unter anderem an mehreren Biennalen in Istanbul, São Paulo, Singapur, Thessaloniki, Gwangju, Kiew und Sevilla. Ihre Werke finden sich in renommierten Häusern wie der Londoner Tate Modern, dem New Yorker Guggenheim Museum, dem Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris oder dem Museum Ludwig in Köln. Ihre Arbeit wurde mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt, unter anderem mit dem Prinz Claus Preis der Niederlande.

Der nach der Schweizer Galeristin Roswitha Haftmann benannte Preis wurde heuer zum 20. Mal vergeben. Mit der Ehrung werden lebende Kunstschaffende ausgezeichnet, die mit einem bedeutenden Werk aufgefallen sind. In den letzten Jahren wurden Rosemarie Trockel, Lawrence Weiner, Heimo Zobernig, Hans Haacke, Michelangelo Pistoletto und Valie Export gewürdigt. Am 3. Dezember wird der Preis an Gülsün Karamustafa in Zürich übergeben.

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Der Roswitha Haftmann-Preis geht heuer an Gülsün Karamustafa
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