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Kunst aus Mitteleuropa zwischen 1910 und 1930

Eintauchen in die Avantgarde



Sandor Bortnyik, Stillleben (Komposition mit Lampe), 1923

Sandor Bortnyik, Stillleben (Komposition mit Lampe), 1923

Avantgarde: Da denkt der Kunstkenner sofort an die Metropolen Paris, Moskau und München. Doch die Avantgarde hat sich auch jenseits dieser Zentren entwickelt und Beachtliches hervorgebracht. Deshalb ist die aktuelle Ausstellung im Haus der Kunst München „Avantgarden in Mitteleuropa 1910-1930 – Transformation und Austausch“ jenen Künstlern und Künstlergruppen gewidmet, die heute fast schon vergessen sind, ohne die jedoch die Avantgarde unvollständig wäre. Dabei fördert die Ausstellung Erstaunliches zu Tage: Es gab nicht die Avantgarde, sondern viele verschiedene Avantgarden.



Die groß angelegte Schau, die in Zusammenarbeit mit dem Los Angeles County Museum of Art und dem Martin-Gropius-Bau Berlin entstand, führt in zwölf Stationen durch vierzehn mitteleuropäische Städte und stellt die dort ansässigen Künstlergruppen vor. Damit die Besucher ganz in die künstlerische Vergangenheit eintauchen können, wurde eigens eine Ausstellungssystem entwickelt, das dem Konstruktivismus der Avantgarde nachempfunden ist.

Der Weg durch die Avantgarde Mitteleuropas beginnt in Prag bei der kubistischen „Skupina-Gruppe“, die 1911 aus der deutsch-tschechischen Künstlervereinigung „Die Acht“ hervorgegangen war. Ausgestellt sind Plastiken, Gemälde und Möbel von Skupina, daneben steht Picassos bronzener „Frauenkopf“ aus dem Jahr 1909. Dieser Vergleich macht deutlich, dass die Prager Künstler sich zwar durchaus an den Großen der Zeit orientierten, aber dennoch eine eigenständige Formensprache entwickelten.

Weiter geht es mit den Arbeiten der ungarischen „Aktivisten“, die expressionistische Elemente mit Zitaten des Fauvismus und Futurismus verbinden. Auch die polnische Gruppe „Bunt“ orientiert sich am Expressionismus, ebenso die Krakauer „Formisten“, die jedoch verstärkt formalistische und grafische Tendenzen aufgreifen. Anschließend werden verschieden avantgardistische Künstlergruppen aus Deutschland in Szene gesetzt. So werden beispielsweise Arbeiten der Düsseldorfer Künstlervereinigung „Konstruktivistische Internationale“ gezeigt, in deren Umfeld auch der Künstler El Lissikzky gehört.

Einen wichtigen Akzent haben die Macher der Ausstellung auf das Bauhaus gelegt. Neben Kunstwerken von László Moholy-Nagy und Andor Weininger sind auch Arbeiten von Alfred Forbat, Farkas Molnár und Sándor Bortnyik zu sehen. Unbestrittenes Highlight ist jedoch die Rekonstruktion eines monumentalen Medienturms nach einem Entwurf des ungarischen Ingenieurs Istvan Sebök, Mitarbeiter in Walter Gropius’ Entwurfsbüro. Dieser, ursprünglich als interaktives Dichterdenkmal geplante Projektionsturm bietet den Besuchern auf drei Leinwänden eine Auswahl von 20 filmischen Arbeiten verschiedener Avantgarde-Künstler.

Auch dieser Rekonstruktion ist es zu verdanken, dass während des Wegs entlang der zwölf Stationen die engen Beziehungen zwischen den einzelnen Avantgarden deutlich werden. So entsteht letztlich wieder die Avantgarde – jedoch als Ausdruck eines gemeinsamen künstlerischen Ansatzes, dessen Umsetzung höchst unterschiedlich ist.

Die Ausstellung "Avantgarden in Mitteleuropa 1910-1930" läuft bis zum 6. Oktober und ist täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet.

Kontakt:

Haus der Kunst

Prinzregentenstraße 1

DE-80538 München

Telefon:+49 (089) 21 12 70

Telefax:+49 (089) 21 12 71 57



01.09.2002

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Sonja Hausmanns

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László Moholy-Nagy, Zwischen Himmel und Erde (Schau, Bevor Du Springst I), um 1926

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