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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Mit bekannten Namen lockt das Wiener Dorotheum zu seiner Frühjahrsauktion „Alte Meister“, in der auch die Malerinnen hörbar mitreden

Nischenkunst



Roelant Savery, Blumen in einer gläsernen Vase mit einer Eidechse, um 1612

Roelant Savery, Blumen in einer gläsernen Vase mit einer Eidechse, um 1612

Seinen Zauber entfaltet das Stillleben schon auf dem Katalogcover zu Auktion „Alte Meister“ im Dorotheum. Dort steht der Strauß bunter Blumen von Roelant Savery in voller Pracht, auch wenn sie in der Natur nicht zur selben Zeit erblühen. Bekannt ist der flämische Künstler und Hofmaler Kaisers Rudolf II. vor allem für seine von Mensch und Tier reich bevölkerten Landschaften. Nur 25 eigenhändige Blumenstücke sind von seiner Hand bekannt. Dennoch gilt der 1576/78 in Kortrijk geborene Savery als Wegbereiter dieser Gattung im Goldenen Zeitalter der niederländischen Kunst. Neben der technischen Brillanz spricht dafür auch die subtil angedeutete religiöse Symbolik. So mag die herausgefallene Nelke links auf dem Sims der Steinnische als Hinweis auf die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens stehen. Dieser ikonografischen Eigenheit antwortet die ihre Haut abstreifende Eidechse rechts unten als Symbol der Auferstehung. Die den Strauß krönende Iris steht für die Würde des Göttlichen, das Vergissmeinnicht für die göttliche Allwissenheit und die Rose für die göttliche Liebe. Soviel Symbolträchtigkeit hat ihren Wert: Das Dorotheum will für Saverys um 1612 entstandene Kupfertafel 200.000 bis 300.000 Euro sehen.


In eine Steinnische, die das Stillleben rahmt und es zugleich auszeichnet, hat auch der um 1585 in Antwerpen geborene Jan Baptist van Fornenburgh seine Silbertazza mit weißen Pfirsichen gestellt und darum nur noch spärlich einige Hasel- und Walnüsse gruppiert (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Eine wichtige Rolle für das Blumenstillleben spielte in Antwerpen Jan Breughel d.J., der bei seinen Gemälden oft den Bildfindungen seines gleichnamigen Vaters folgte. Duftige Rosen in einer hellen Steingutvase und bunte Blumen in einer vergoldeten Tazza rahmen seinen auf einer Steinplinthe liegenden Blütenkranz vor schwarzem Grund auf der um 1620 gemalten Holztafel, die wohl auf der linken Seite eingekürzt wurde (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Ebenso gesellt sich eine Malerin unter die Stilllebenkünstler: Die in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Rovigo tätige Elisabetta Marchioni schuf in lockerer Malweise die Pendants zweier Blumenarrangements in Bronzevasen, Körben und als Gebinde auf steinernem Boden in freier Landschaft, die zusammen 30.000 bis 40.000 Euro einbringen sollen.

Mit diesen Gemälden und rund 120 weiteren Werken vom späten Mittelalter bis zum Klassizismus bestreitet das Dorotheum in Wien seine Versteigerung „Alte Meister I“ am 8. Juni. Zu den ältesten Stücken gehört eine querformatige Tafel mit den drei Szenen der Heimsuchung, der Geburt Christi und der thronenden Maria mit Kind, flankiert von den Heiligen Petrus von Mailand und Franz von Assisi, die der in der Mitte des 15. Jahrhunderts in Florenz tätige Meister des Johnson-Triptychons überraschend auf schwarzem Hintergrund platziert hat (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR). Schon deutlich in der italienischen Renaissance verankert ist Giovanni Pietro Rizzolis bisher unpubliziertes, bewegendes Andachtsbild einer Kreuztragung mit dem seitwärts gewandten und in die Leere gerichteten Blick Christi (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Für die erstarkende Portraitkunst in der Renaissance stehen ein etwas schematisches Bildnis Kaiser Maximilians I. vor einem Fenster, das mit dem vielseitigen Habsburger Hofmalers Jörg Kölderer in Verbindung gebracht wird, und Ambrosius Bensons strenges würdevolles Konterfei eines vornehmen, schwarz gekleideten Herrn von 1546, das bis ins späte 19. Jahrhundert in der Sammlung der Familie Cenami verblieb und daher wohl François de Cenasme, einen Offizier in Diensten des französischen Königs Heinrich II., zeigt (Taxe je 80.000 bis 120.000 EUR).

Preisnachlass bei Guercino

Preisliches Highlight beim Manierismus ist mit einer stattlichen Schätzung von 300.000 bis 400.000 Euro das dramatische Ovalbild „Entführung der Helena“ des Raffael-Schülers Luca Penni, der vor allem am Hof in Fontainebleau tätig war und nur einen schmales Œuvre hinterlassen hat. Die reichste Ausbeute bietet die Barock-Kunst, vor allem italiensicher Prägung. Hier findet sich der Favorit des Tages: Giovanni Francesco Barbieri, der unter seinem Beinamen „Il Guercino“ geläufig ist, setzte die verzwickte Liebesgeschichte von „Rinaldo und Armida“ aus Torquato Tassos Heldenepos „La Gerusalemme liberata“ kurz vor dem aus Liebeskummer angestrebten, aber verhinderten Selbstmord der Protagonistin in gestenreichem Affekt in Szene und will dafür 400.000 bis 600.000 Euro sehen. 2010 brachte das Gemälde aus den späten 1650er Jahren bei gleicher Erwartung im Dorotheum schon einmal 900.000 Euro.

Ganz oben mischt auch eine Frau mit. Artemisia Gentileschi, die erst im vergangenen Jahr mit einer Schau in der Londoner National Gallery geehrt wurde, hat sich häufiger mit der alttestamentlichen Gestalt der Judith beschäftigt, die als schöne und gottesfürchtige Witwe in das feindliche Heerlager des assyrischen Generals Holofernes geht und ihn mit seinem eigenen Schwert enthauptet. Artemisia folgt bei der vorliegenden Version fast genau einer Komposition ihres Vaters Orazio Gentileschi, lässt Judith und ihre Dienerin aber etwas energischer auftreten (Taxe 300.000 bis 400.000 EUR). Ihr zur Seite steht die Nonne Orsola Maddalena Caccia mit ihrer Darstellung der in der Wildnis büßenden Magdalena mit dem Jesusknaben, vor denen selbst unbändige Tiere zahm werden (Taxe 18.000 bis 22.000 EUR). Eine geistliche und malerische Berufung vereinte ebenfalls der Florentiner Donato Mascagni, der sich nach seinem Eintritt in den Servitenorden Fra Arsenio nannte, und beschäftigte sich hauptsächlich mit religiösen Themen, etwa einem der dramatischen Höhepunkte des Alten Testaments, als Josef von seinen Brüdern in die Sklaverei verkauft wird (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR).

Dem Streifzug durch die Bibel folgt Giovanni Francesco Guerrieris nur durch eine Öllampe mit Schlaglicht wirkungsvoll erleuchtetes Nachtstück „Lot und seine Töchter“, die ihren Vater eben trunken machen (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR). Den Lichteffekten des Caravaggismus sind zudem Mattia Pretis „Apostel“ mit Stab und Buch im verlorenen Profil (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR), Jusepe de Riberas vor dem dunklen Fond hell aufscheinender „Ecce Homo“ und sein etwas gemäßigteres Brustbild „Der heilige Franz von Paola“ (Taxe je 100.000 bis 150.000 EUR) sowie Domenico Fiasellas „Verspottung Christi“ verpflichtet (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Figurenreicher und damit auch erzählerischer hat Salvator Rosa seine „Predigt Johannes’ des Täufers“ um 1636/38 in einer Waldlandschaft angelegt. Der gebürtige Frankfurter, aber vor allem in Italien tätige Adam Elsheimer hat sich mit seinem venezianischen Kollegen Carlo Saraceni für eine anmutige, auf Alabaster gemalte „Ruhe auf der Flucht nach Ägypten“ mit einem Diakon und drei Engeln zusammengetan (Taxe je 80.000 bis 120.000 EUR). Luca Giordano holte sich seine Ideen aus der antiken Mythologie und Ovids Metamorphosen, ließ seine von Pluto entführte Proserpina, die von Amoretten mit Pfeilen beschossen werden, aber auf dem Pferdewagen in die Himmelswolken auffahren (Taxe 180.000 bis 220.000 EUR).

Raufende Niederländer

Doch schon bei dem Franzosen Simon Vouet geht es wieder zurück zu religiösen Themen, der seine Magdalena in ungesunder, fast grüner Hautfarbe über Kreuz und Heiliger Schrift büßend dahinsiechen lässt (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Wie Elsheimer war auch der im Hennegau geborene Nicolas Régnier von Italien begeistert und starb 1667 in Venedig. Eleganz strahlt aus seinem „Brustbild eines Edelmanns als Aeneas“ mit einem goldenen Lorbeerzweig und rotem Umhang (Taxe 120.000 bis 180.000 EUR). Pieter Breughel d.J. blieb dagegen seiner flämischen Heimat treu, beschäftigte sich wie sein Vater mit Alltagssujets und wiederholte dessen Kupferstich „Der dicke Bauer und der Händler“ mit kleinen Abwandlungen malerisch als Tondo (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Während es bei der Balgerei mit „Zankenden Bauern beim Kartenspiel“ aus der Werkstatt Peter Paul Rubens’ ziemlich handgreiflich zugeht (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR), lässt Cornelis Bega die Kartenspieler in einer dunklen Taverne noch friedlich beieinandersitzen (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Jacob van Ruisdaels Waldlandschaft mit einem Wasserfall ist auf den ersten Blick recht unspektakulär, lebt aber gerade von dieser zurückhaltenden Poesie (Taxe 90.000 bis 120.000 EUR). In diese Preiskategorie reiht sich Jacob van Loos unterschwellig erotisches Gemälde mit einer jungen, tief dekolletierten Frau ein, die einen Korb mit prallen reifen Früchten schützt, während ein schelmischer Junge ihr und ihrem Papagei eine Traversflöte entgegenstreckt (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Einen Schwerpunkt des Klassizismus bildet die Porträtkunst, etwa mit einem staatstragenden Bildnis des absolutistischen Landgrafen Wilhelm VIII. von Hessen-Kassel aus der Hand Johann Heinrich Tischbeins d.Ä. (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR) oder der vertrauten altersweisen Selbstreflexion Anton von Marons (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Der gebürtige Wiener, der 1755 mit Mitte 20 nach Rom auswanderte, ist noch für eine anrührende Heilige Familie im Oval verantwortlich, die ursprünglich zu den Borghese-Sammlungen gehörte (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Das letzte Wort haben die Vedutisti. Während Gaspar van Wittel noch zur Barockzeit das Kolosseum in Rom monumental ins Bild geholt und den Konstantinbogen in eine heute nicht mehr existierende Mauer eingepasst hat, nimmt uns Thomas Patch nach Florenz mit und präsentiert uns an einem ruhigen Tag den Arno mit dem Ponte Santa Trinità (Taxe je 100.000 bis 150.000 EUR). Die melancholische, morbide Noblesse Venedigs hat Francesco Guardi bei seiner Ansicht des Canal Grande und der Rialtobrücke mit der Riva del Vin eingefangen (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR).

Die Auktion, zu der eine beschränkte Teilnehmerzahl im Saal mit Voranmeldung zugelassen ist, beginnt am 8. Juni um 16 Uhr. Die Besichtigung ist bis zum Auktionsbeginn täglich von 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr möglich. Der Katalog listet die Objekte unter www.dorotheum.com.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at



07.06.2021

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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