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Künstlersiedlung Impasse Ronsin in Basel

Jean Tinguely und Claude Lalanne in der Impasse Ronsin, um 1960

Die illustre Künstlerkommune in der Impasse Ronsin, die zwischen 1864 und 1971 im Pariser Viertel Montparnasse bestand, ist derzeit Gegenstand einer Ausstellung im Museum Tinguely in Basel. Die Schau versammelt über 200 Werke von mehr als 50 Kunstschaffenden, die alle in den dortigen Ateliers gearbeitet haben. Mit von der Partie sind bekannte Namen wie Constantin Brancusi, Max Ernst, Marta Minujín, Eva Aeppli, Niki de Saint Phalle, Jasper Johns, Claude und François-Xavier Lalanne, Isamu Noguchi oder Larry Rivers, aber auch wenig geläufige Künstler, darunter Alfred Boucher, Alfred Laliberté, James Metcalf, Reginald Pollack oder Alexander Phimister Proctor. Bei die Vorbereitung der Schau griffen die Kuratoren Adrian Dannatt und Andres Pardey auf die Forschungsergebnisse, Archivalien und Fotografien von Christophe-Emmanuel Del Debbio zurück. Der Sohn von André Del Debbio, dem letzten Künstlers der Impasse, setzt sich seit rund zehn Jahren mit der Geschichte der Künstlersiedlung auseinander, in der sein Vater Studierende aus aller Welt in der Bildhauerei unterrichtete.

Der Ort wurde häufig als schäbig, schmutzig und prekär beschrieben, bot jedoch gleichzeitig die Möglichkeit einer freien, lebendigen und bedingungslosen Kunstproduktion. Dabei reichte die Bandbreite vom repräsentativen Bildhauer über Hobbymaler bis hin zur Aktionskunst junger Avantgardisten und Avantgardistinnen. Auch der Namensgeber des Hauses, Jean Tinguely, hatte in dem berühmten Künstlerquartier ab 1955 sein erstes Atelier. Die dort entstandenen Werke, unter anderen die filigrane Drahtskulptur „Méta-Hérbins“, die kinetische Klangskulptur „Mes étoiles“ oder gemeinsame Projekte mit Yves Klein, sollten sein weiteres Schaffen beeinflussen. Der von den beiden Kuratoren konzipierte Ausstellungsparcours ist an den Originalplan der Siedlung angelehnt, deren Gebäude bis zu fünfunddreißig Kunstschaffenden gleichzeitig Platz boten, etwa noch Henryk Berlewi, Irina Codreanu, Natalia Dumitresco, Eli Harvey, Alicia Moi oder Adolphe Steinheil, der in der Impasse Ronsin unter mysteriösen Umständen ermordetet wurde. Die Kuratoren nehmen insbesondere die ungewöhnliche Vielschichtigkeit der Kunstschaffenden, den Schmelztiegel aus Leben und Kunst und den regen Austausch von Bewohnern und Gästen dieses einzigartigen Soziotops in den Blick.

Die Ausstellung „Impasse Ronsin. Mord, Liebe und Kunst im Herzen von Paris“ wurde aufgrund des Lockdowns bis zum 29. August verlängert. Das Museum Tinguely ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr unter der aktuellen Hygieneregeln geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 18 Schweizer Franken, ermäßigt 12 Schweizer Franken. Begleitend zur Schau erscheint im Kehrer Verlag ein Katalog für 42 Schweizer Franken.

Museum Tinguely
Paul Sacher-Anlage 2
CH-4002 Basel

Telefon: +41 (0)61 – 681 93 20
Telefax: +41 (0)61 – 681 93 21

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Veranstaltung vom:


16.12.2020, Impasse Ronsin. Mord, Liebe und Kunst im Herzen von Paris

Bei:


Museum Tinguely

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Variabilder:

Constantin Brancusi Selbstportrait mit Polaire, um 1925
Constantin Brancusi Selbstportrait mit Polaire, um 1925

Variabilder:

Constantin Brancusi, Eingang zum Atelier Brancusi, 1956
Constantin Brancusi, Eingang zum Atelier Brancusi, 1956

Variabilder:

Eva Aeppli in der Impasse Ronsin, 1959
Eva Aeppli in der Impasse Ronsin, 1959

Variabilder:

Jean Tinguely und Claude Lalanne in der Impasse Ronsin, um 1960
Jean Tinguely und Claude Lalanne in der Impasse Ronsin, um 1960

Variabilder:

Adolphe Steinheil, Vase de fleurs
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