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Hans-Thoma-Preis für Ulrike Ottinger

Ulrike Ottinger mit Berlinale Kamera geehrt

Ulrike Ottinger erhält in diesem Jahr den Hans-Thoma-Preis. Das Land Baden-Württemberg würdigt damit das Lebenswerk der Filmemacherin, Fotografin und Malerin und überreicht ihr 10.000 Euro. „Ulrike Ottinger ist eine der aktuell einflussreichsten Künstlerinnen aus Baden-Württemberg“, lobte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski in Stuttgart die Preisträgerin. „Der Reichtum ihres künstlerischen Wirkens ist geradezu unerschöpflich.“ Sie habe in verschiedenen Kunstgenres Werke von internationaler Gültigkeit geschaffen. „In Zeiten, in denen die Kunst vor allem von männlichen Protagonisten geprägt war, gelang es ihr, gegen alle Konventionen einen sehr eigenständigen und bildstarken Stil zu entwickeln, der bis heute aktuell und für viele Künstlerinnen und Künstler inspirierend ist“, so Olschowski weiter.

Ulrike Ottinger, geboren 1942 in Konstanz, lebte und arbeitete von 1962 bis 1968 in Paris, wo sie sich als Malerin zu einer der bedeutendsten Repräsentantinnen der Pop Art in Europa entwickelte. Ende der 1960er Jahre kehrte sie nach Deutschland zurück und widmete sie sich vermehrt dem Film, schrieb Drehbücher und etablierte sich schließlich ab den 1970er Jahren mit ihren experimentellen Filmdokumentationen und Spielfilmen in der internationalen Filmszene. Ulrike Ottinger ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. 2011 wurde ihr künstlerisches Gesamtwerk mit dem Hannah-Höch-Preis der Stadt Berlin gewürdigt. Seit 2019 ist sie Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die jährlich die „Oscars“ verleiht. Sie lebt in Allensbach am Bodensee.

Ottinger habe sich seit Beginn ihres künstlerischen Schaffens gegen die dominanten Bildkulturen und filmischen Konventionen ihrer Zeit gewandt, heißt es in der Jurybegründung. Ihr unverwechselbarer visueller Stil zeichne sich durch eine extravagante und überbordende Bildsprache aus. In ihrer Kunst habe sie gewohnte Erzählstrukturen verlassen und sie durch komplexe Meditationen über Geschlecht, sexuelle Identität und Macht ersetzt. Dafür wurde Ulrike Ottinger bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesfilmpreis und dem Preis der deutschen Filmkritik. Ihre Werke sind Teil der wichtigsten internationalen Filmfestivals und wurden in Retrospektiven gewürdigt, zum Beispiel im New Yorker Museum of Modern Art, in der Pariser Cinémathèque française, dem Centre Pompidou, der Biennale di Venezia und jüngst im Louvre in Paris. 2020 erhielt Ottinger die Berlinale Kamera im Rahmen der 70. Internationalen Filmfestspiele. Der Hans-Thoma-Preis soll ihr am 15. August in Bernau im Schwarzwald, dem Heimatort des Malers Hans Thoma, überreicht und dann auch eine Ausstellung ihres Schaffen im dortigen Museum eröffnet werden.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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